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Jávea / Xàbia
Die Stadt Xàbia hat für 30.000 Euro die Anfertigung eines Projektes für ein Umwelt-Informationszentrum des Naturparks Montgó im Leuchtturm des Cabo San Antonio auf dem Montgó ausgeschrieben. Die Projekte müssen bis Mitte Oktober eingereicht sein. Die zuständige Hafenverwaltung hatte vor Kurzem der Stadt die Nutzung des "Faro" für mindestens 15 Jahre übertragen, gegen einen Kanon von 8.500 Euro pro Jahr.

Den Vorschlag aus dem Sektor, Pubs und Diskotheken mit Lizenzen für Cafeterías wieder öffnen zu können, hat jetzt die Jáveaner Oppositionspartei PP veröffentlicht. Natürlich müssten diese Etablissements Tanzflächen sperren und sich an öffnungszeitliche und andere Vorgaben halten, die für Cafeterías gelten, so die Partei. Darunter befinde sich die Einschränkung, dass sie keine Mahlzeiten ausgeben dürfen.

Die Stadt Jávea hat laut spanischer Presse bei der Firma IDOM die Ausarbeitung eines umweltgerechten Verkehrsplanes in Auftrag gegeben. Das Dokument soll 65.000 Euro kosten und ist von der Regierung des Landes Valencia als Vorbedingungen für die Verabschiedung eines neuen Flächennutzungsplanes "Plan General de Ordenación Urbana" vom Ayuntamiento de Xàbia angefordert worden.

Ein Mann, der vor fünf Jahren mit falschen 50-Euro-Scheinen in einem Pub von Dénia bezahlte, wird jetzt in Alicante der Prozess gemacht. Die Staatsanwaltschaft fordert sechs Jahre Haft. Er war seinerzeit einer Kellnerin aufgefallen, weil er mehrere Male mit 50ern bezahlte. Diese stellten sich als gefälscht heraus, Festnahme, weitere falsche Fuffziger tauchten auf, insgesamt 1.800 Euro.

Der Geschichtswissenschaftler David Gutiérrez Pulido hat den ersten und mit 4.000 Euro dotierten Forschungspreis "Vila de Xàbia" für sein Werk 'Xàbia en la vida y la pintura de Joaquín Sorolla' erhalten. Das Stadtarchiv hat diesen Preis ins Leben gerufen, um mehr Wissen über lokale Geschichte und Patrimonio unter das Volk zu bringen. Im nächsten Jahr ist es 125 Jahre her, dass der berühmte Maler Joaquín Sorolla Bastida erstmals nach Jávea kam.

Für seinen neuen Film "Uncharted" hat der amerikanische Spiderman-Schauspieler Tom Holland Dehaufnahmen an der Küste von Xàbia gemacht und sich als Dank für das Interesse seiner Fans im Hafen von Jávea mit ihnen abgelichtet. Holland und das Drehteam bleiben der spanischen Presse zufolge noch bis Montag, 12. Oktober 2020, in Jávea.

Mit 370.000 Euro will die Trinkwasserfirma "Amjasa" der Stadt Jávea die Wassernetze der Orteile La Guardia und Castellans verbessern. 125.000 und 140.000 E sind für die Calle Moixeta und die Carretera de La Guardia vorgesehen, 105.000 für Castellans-Carrasquetes zwischen dem Camino Castellans und der Calle Pic del Montsia. Die Gesamtbauzeit soll drei Monate betragen.

Mit durchschnittlich knapp 2,7 Millionen Euro pro Immobilie ist die Calle Penáguila von Jávea die teuerste in der Comunitat Valenciana, so eine Studie des als "wichtigster Immobilien-Marketplace" bezeichneten Portals "Idealista". Ganz vorn in Spanien liegt die Calle Mozart in Marbella mit einem durchschnittlichen Immobilienwert von fast 8,5 Mio Euro, gefolgt von Katalonien (3,1), Valencia (2,7), Canarias (2,2), Baskenland (1,9), Castilla-La Mancha und Cantabria (1,6) und Navarra (1,3). Die preiswertesten der teuersten Strassen in Spanien haben Extremadura (0,4 Mio E), La Rioja (0,5) und Castilla y León (0,6).





















Eine Schülergruppe der Grundschule Colegio Mediterrània ist nach einem Ansteckungsfall die erste in Jávea, die in Quarantäne nach Hause geschickt werden musste. In den anderen Klassen geht der Unterricht normal weiter. In Kommunen wie Dénia, Calpe oder El Verger mussten bereits Schülergruppen in die Quarantäne.

Die Feuerwehr hat vom Montgó einen 60 Jahre alten französischen Ausflügler aus Jávea geborgen, dessen Blutdruck plötzlich dramatisch abgesackt war und der sich übergeben musste und Dehydrierung aufwies. Bei der Rettungsaktion wurde ein Hubschrauber eingesetzt.

Die Plaza Celestino Pons im Zentrum von Jávea, bei der Markthalle, ist auf Bitten der Geschäftsleute vom Rathaus vormittags wieder für den Autoverkehr freigegeben worden. Nachmittags bleibt die Zone fussläufig, dann haben nur Anwohner mit dem Auto Zufahrt. Die Fussläufigkeit ist zudem eingeschränkt durch die Reparaturarbeiten an der Altstadtkirche Sant Bertomeu.

Die Installierung eines Automaten für Kartenzahlung in den Tiefgaragen Portal del Clot und Plaza de la Constitución von Jávea hat die Oppositionspartei "Ciudadanos" von der sozialistischen Stadtführung gefordert. Kontaktlose Bezahlformen seien besonders in Covid-Zeiten ein Muss, und es sei nicht einzusehen, warum dieser Fortschritt bisher an den von der Stadt in Konzession vergebenen Parkhäusern vorbei gegangen sei.

Das Ayuntamiento hat die Zahlungsfrist für die kommunale Immobiliensteuer IBI von Oktober bis Dezember verlängert. Jávea ist die einzige Gemeinde der Region, die IBI nicht vom Organismus SUMA kassieren lässt, der im Übrigen seine Frist bis Anfang November verlängert hat.

Von einem "schwierigen Bürger-Klima" sprach Jáveas Bürgermeister José Chulvi (PSOE) bei der Vorstellung der 5.400 Einsätze der Ortspolizei von Anfang Juli bis Ende August, 40 % mehr als im Vorjahr. 1.100 Anzeigen wegen Falschparkens, vor allem bei den Buchten, fast 180 wegen fehlendem Mund-Nasenschutz, aber nur 2 Privatfeiern wegen Verletzung der Covid-Regeln, eine davon jedoch mit 130 Gästen. Ein Dutzend Nachtlokale und Restaurants wurden angezeigt, 60 Personen wegen Trinkens im öffentlichen Raum, 70 wegen zu viel nächtlichem Lärm und 30 wegen Ungehorsams gegenüber der nach 12 Pensionierungen auf 60 Beamte geschrumpften Policía Local von Xàbia.
Während des dreimonatigen Alarmzustandes hatte die Polizei von Jávea 8.000 Fussgänger und 12.000 Pkw kontrolliert und 500 Anzeigen geschrieben.

Die Oppositionspartei Compromís hat die Planung der Rathausprojekte durch die sozialistisch geführte Stadtverwaltung kritisiert. Jüngstes Beispiel sei der Bau von neuen Pádel-Feldern an der Stelle, an der im Sportzentrum das vor vielen Jahren vom Land Valencia versprochene Hallenbad stehen soll. Dessen Umplanung an anderer Stelle werde -überflüssiger Weise- zusätzliche Steuergelder kosten. Auch die Verwendung von empfindlichem Holz am Bürgersteig der neuen Triana-Brücke in Aduanas hätte vermieden werden können, so Compromís, wenn man sich die schlechten Erfahrungen mit diesem Holz an dem Paseo in der Bucht La Caleta zu Eigen gemacht hätte. Auch bei dem sich immer wieder verzögernden Auditorium hätte bessere Projektkontrolle den Zeitverlust eingrenzen können, so die Partei.

Die Stadt Xàbia startet unter den Bürgern eine Umfrage über deren Wahrnehmung des Tourismus, zum Beispiel ob dieser "überlaufen" sei oder zum Beispiel die Zufahrt zur eigenen Wohnung erschwere, so die spanische Presse. Es wird gefragt, ob die Bürger eine Begrenzung der touristischen Vermietungen befürworten, weil diese die Sicherheit in den Stadtvierteln einschränken und den Lärmpegel heben, oder ob die Vermietungen eine grosse Einkommensquelle seien. Es wird auch nach der Notwendigkeit einer Kurtaxe gefragt, so "Marina Plaza".





















Zwei Briten, Vater und Sohn (44 und 19 Jahre), wurden wegen des Anbaus von über 400 Marihuana-Pflanzen in ihrem Haus verhaftet. Ausserdem zapften sie für das energieaufwändige Geschäft das öffentliche Stromnetz an.




Die seit Anfang Juli bestehende Zugangskontrolle zu den Jáveaner Buchten Granadella, Portitxol und Ambolo wird über das eigentlich vorgesehene Datum Ende August bis 6. September 2020 verlängert. Ebenfalls eine Woche länger, bis 6.9., wird die Belegung der Strände Arenal und La Grava kontrolliert.

Eine noch nicht genau definierte Rückenverletzung zog sich an der Pope-Küste von Jávea ein 16-Jähriger zu, als er aus zehn Metern Höhe von der Steilküste sprang. Das Rote Kreuz musste den Jungen mit dem Rettungsboot zum Hafen bringen, von wo er zum Krankenhaus nach La Xara gebracht wurde.
Dorthin musste auch eine 73-Jährige gebracht werden, die am selben Tag am Portitxol-Strand wiederbelebt werden musste. Ihr Zustand ist kritisch.

Nach fast 12 Waldbränden in zehn Tagen im Hinterland des Marina-Alta-Kreises (Xaló, Orba, Vall de Gallinera und Castell de Castells sowie drei Mal in Gata de Gorgos-Las Ranas) und zuletzt Anfang der dritten August-Woche in Jávea-Granadella sucht die Polizei jetzt nach einem Brandstifter. Dank früher Entdeckung und erheblicher Mobilisierung von Löschmedien sind sämtliche Brände bisher schnell unter Kontrolle gebracht worden.

Die städtische Wasserfirma Amjasa hat den Wiederaufbau der Stützmauer am Gorgos-Fluss auf 45 Metern und die Reparatur der vom Januar-Sturm "Gloria" und zuvor bereits von den diversen Anstiegen des Flusses zerstörten Wasserleitungen abgeschlossen. Die Kosten betrugen 120.000 Euro. Der anliegende Weg ist mit einem Holzgeländer abgetrennt worden und wieder befahrbar.

Bei der Tankstelle im Hafen von Jávea war Anfang der zweiten Augustwoche 2020 ein grosse Öllache an der Wasseroberfläche zu sehen. Die Internet-Zeitung "Marina Plaza" veröffentlichte ein Leserfoto.

Der Fahrer eines Cabrio-Pkw wurde in Jávea dabei erwischt und gefilmt, wie er in der Urbanisation La Corona Säcke mit Garten- und normalem Abfall einen Abhang hinunter warf. Den Mann erwarte, so das Rathaus von Jávea, eine erhebliche Strafe.
Ein zweites "Müllschwein" wurde ausgemacht, das am Punt Verd an der Strasse Jávea-Jesús Pobre zig Plastikkisten entsorgt hatte, obwohl diese Abfallmenge auf andere Art, nämlich "industriellem" Wege, hätte beseitigt werden müssen.
Hier werden 750 Euro fällig, und für die Abfuhr der Kisten musste der Mann eine Fachfirma beauftragen, so das Rathaus von Xàbia. Es hat die Polizei angewiesen, Müllvergehen strikt nachzugehen und hart zu bestrafen und zählt dabei nicht zuletzt auf die Kooperation der Bürger, die Zeugen von Müllschweinereien werden.

Bis auf Weiteres bleibt die 1966 eröffnete Diskothek "Hacienda" auf der Plana del Montgó zwischen Jávea und Dénia auf Grund des Corona-Virus geschlossen. Die "älteste Disco Spaniens" hatte Anfang August einen Tag geöffnet und dann gleich wieder geschlossen. Sie soll wieder aufgemacht werden, "wenn die Situation es erlaubt".

Auf die Notwendigkeit besonderer Wartung des hölzernen Fussgängerweges der am 8. August zu eröffnenden Triana-Brücke in Jávea-Aduanas angesichts der salzhaltigen Seeluft hat die Partei Ciudadanos hingewiesen. Sie erinnerte daran, dass erst vor Kurzem das Teka-Holz am Caleta-Strand am Südende des 2. Montañar ersetzt werden musste, weil sich die Wartung der Holzpromenade angesichts des Salzwassers als zu teuer erwiesen habe.






















Als durchaus normale Situation für ähnliche öffentliche Projekte bezeichnete Jáveas Bürgermeister José Chulvi (PSOE) gegenüber der Opposition den erneuten Stillstand am Bau des Auditoriums. Das Bauamt studiere derzeit mehrere Verbesserungsvorschläge der neuen Vertragsfirma, ob sie gerechtfertigt seien. Die erste Firma war vom Rathaus in einem zeitaufwendigen Prozess geschasst worden, nachdem sie bereits nach Aushebung der Baugrube die Aktivitäten einstellte, um "Verbesserungen auszuhandeln".

Die Kleidungsverkäufer des wegen besserer Covid-Kontrollmöglichkeiten auf der Plaza Constitución zusammengezogenen Wochenmarktes von Jávea streikten am ersten Juli-Donnerstag. Sie sehen ihre Existenz bedroht, weil das Rathaus jeweils nur noch die Hälfte der Stände zu- und damit die Beschicker mit ihren bereits verkleinerten Ständen nur noch jede zweite Woche zulässt. "Überzogen", sagen die Betroffenen, die mit Mundschutz und Desinfektionsmitteln arbeiten, "alternativlos", die Stadt. Das Rathaus fügt an, dass die Standbesitzer nur für die tatsächlichen Öffnungstage Gebühren zahlen müssen.
Kurz angemerkt: Faltaría más! = Wäre ja noch schöner! Ein selbstverständliches Minimum an Gerechtigkeit sollte eine Behörde nicht als Verdienst verkaufen.
-cgb-


Knapp einen Tag nach der Reparatur einer kaputten Leitung in der Meerwasserentsalzungsanlage von Jávea am Dienstag, 22. Juli 2020, wiederholte sich das Spiel, und die Urbanisationen Balcón al Mar, Costa Nova und Tossalet hatten erneut kein Trinkwasser. Die spanische Presse berichtete am Donnerstag, 23. Juli, dass das Rathaus angekündigt habe, die Urbanisationen mit Wasserwagen versorgen zu wollen. Die Entsalzungsanlage ist für 60 % der Wasserversorgung von Jávea verantwortlich, die restlichen 40 % stammen von Brunnen in Pedreguer.

Glimpflich ging die Besetzung des Chalets eines britischen Senioren-Ehepaars im Jáveaner Aussenbezirk Castellans aus, über den die spanische Regionalpresse mehrmals berichtete. Die Verwalter des Hauses gingen, auf Anraten eines Anwalts, einen Deal ein: Sie bezahlten dem 19- und 25-jährigen "Okupa"-Paar -im Voraus und in bar- zehn Tage in einem Hostal und die Taxifahrt dorthin. Die erstattete Anzeige bei der Polizei musste zurückgezogen werden. Diese hatte zuvor der Verwalterin empfohlen, keinen Fuss auf das besetzte Grundstück zu setzen, weil sonst nach gültigem spanischem Recht sie selbst einen Gesetzesverstoss begehen würde.
Die Eigentümer hatten ihre Anreise ein paar Tage verschoben, sich neue Flugtickets kaufen müssen. Nach Abzug der "okupas" wurde eine besonders gesicherte Tür -die alte war aufgebrochen worden-, eine Alarmanlage installiert. Der Schlüsseldienst gab zum Besten, dass der angerichtete Schaden mit aufgebrochenen Türen und Schränken und haufenweise ungespültem Geschirr relativ gering ausgefallen sei. Andere besetzte Privathäuser seien sehr viel schlimmer zugerichtet worden, einschliesslich des Diebstahls von Möbeln, Lampen und sogar elektrischen Leitungen.

Ein Pinienwäldchen in der Nähe der Granadella-Küste von Jávea, das den grossen Brand von vor vier Jahren überlebt hatte, wurde am zweiten Juli-Wochenende von einem Brand bedroht. Aber die Feuerwehr war zu Lande und aus der Luft schnell zur Stelle und löschte den Brand, der am Picknickplatz and der Strasse hinunter zur Bucht ausgebrochen war.

Das beliebte Lokal "La Siesta" am I. Montañar-Steinstrand von Jávea bleibt vorerst geschlossen. Es erhielt eine Genehmigung von der Küstenverwaltung, allerdings nur dafür, die von der Sturmflut im Januar losgerissenen Betonteile einzusammeln, an denen sich Badegäste verletzen konnten. Direkt nach dieser Aktion Ende Juni verfügten die Beamten die Beibehaltung der Schliessung, die verfügt wurde, als die Besitzer von La Siesta sich -offenbar ohne ausreichende Genehmigung- an die Reparatur der Januar-Sturmschäden machen wollten.

Am Strand des II. Muntanyar von Jávea wurde am Dienstag, 7. Juli 2020, eine 84-Jährige vor dem Ertrinken gerettet. Sie wurde ins Krankenhaus gebracht.

"Intelligente" Bojen haben im Rahmen eines Pilotprojektes in den vergangenen zwei Jahren verschiedene Qualitätsparameter für das Meerwasser vor Jávea gemessen. Für die digitale Weiterleitung und Auswertung der Daten ist die Firma Sea Water Analitycs zuständig. Ergebnisse wurden noch keine geliefert.

Ein 60-jähriger Radfahrer musste Ende Juni vom Camí de les Tàpies von Jávea nach einem Sturz mit dem Kopf aufs Pflaster ins Gesundheitszentrum gebracht werden. Sein mitlaufender angeleinter Hund war ihm vors Rad gelaufen.





















Die umstrittenen illegalen (und laut spanische Presse "nicht legalisierbaren") Bauarbeiten der Baronin Torres-Torres in der Cala Sardinera von Jávea werden abgerissen, durch die Eigentümerin selbst. Es geht um eine auf geschütztem Grund eingerichtete Sickergrube sowie eine Steintreppe zum Strand.

Die Ortspolizei von Jávea hat am ersten Wochenende nach Ende des Alarmzustandes 250 falsch parkende Autos in den Buchten Granadella und Portitxol mit einem Knöllchen versehen. Damit soll schnell Schluss sein, weil in diesen Tagen die Zufahrt zu den Stränden mit Schlagbaum kontrolliert wird, ebenso wie die zum wegen Steinschlags-Gefahr offiziell gesperrten Ambolo-Strand.

Auf 2.000 hat das Rathaus für den Sommer die maximale Anzahl an Badegästen am Arenal-Strand festgelegt und auf 200 in der Granadella-Bucht. Am Grava-Strand beim Hafen dürfen sich maximal 225 Personen aufhalten und je 150 an den Playas Barraca und Portitxol. Der Zugang zu den Buchten Portitxol und Granadella wird mit Schlagbäumen kontrolliert.



Kaum ein gutes Haar lässt die oppositionelle Partido Popular von Jávea am Entwurf der sozialistischen Stadtspitze für eine neue kommunale Abwasserverordnung. Nicht nur seien die europäische Vorgaben für ein akzeptables Netz von Kollektoren seit fast 20 Jahren überfällig. Die PP vermisst Klarheit in den Bestimmungen über die mögliche und nötige alternative Abwasserklärung durch Sickergruben dort, wo ein möglicher Anschluss an das städtische Netz mehr als 100 Meter entfernt ist. Die Stadt wolle den Bürgern die komplette, auch finanzielle, Verantwortung übertragen.
Problematisch könne es, so die PP, vor allem bei der Vergabe von Um- oder Ausbaugenehmigungen werden, weil das neue Reglement es an Klarheit vermissen lasse und zum Beispiel der Bau von Schwimmbädern in diesem Sinne gar nicht geregelt sei. An einer Studie über die finanziellen Folgen der Umsetzung der neuen Regelung für die Stadtkasse und für die betroffenen Bürger fehle es sowieso.
PP-Sprecherin Rosa Cardona fasste zusammen, dass die Besitzer von rund der Hälfte der Immobilien in Jávea von der neuen Abwasserverordnung betroffen sein werden, aber nicht in dem Sinne, dass sie die entsprechende städtische Dienstleistung erhalten, sondern sie liefern müssen.

Die Stadt Jávea hat in der Altstadt die Plaza Celestino Pons und die Strasse Sor María Gallard für Pkw geschlossen und damit das Umfeld der Markthalle fussläufig gemacht. Ent- und Beladen ist morgens bis 11 Uhr möglich. Vor der Banco Sabadell gibt es zwei Parkplätze für Kunden der Apotheke und schnelles Einladen von Einkäufen. Ausserdem wurden die Zugänge zur Strandpromenade am Arenal für Autos gesperrt und die Avenida Mediterráneo vom Arenal in Richtung Hafen.

Die Provinz Alicante stellt der Stadt Jávea 95.000 Euro (von insgesamt 6 Mio für alle Kommunen) für die Unterstützung von Unternehmern und Autónomos zur Verfügung, die mehrere Wochen schliessen oder Einbussen von mindestens 50 % gegenüber dem Vor-Halbjahr nachweisen können. Maximal werden 2.000 Euro gezahlt.

Die Polizei hat zwei Männer verhaftet, denen Autoeinbrüche bei über 40 Golfplätzen in Spanien innerhalb einer Woche zur Last gelegt werden, darunter La Sella und Jávea. Eine Anzeige über einen Autoeinbruch in La Sella brachte die Polizei auf die Spur der Ganoven, denen schon mindestens ein Drittel der Delikte bewiesen werden konnten.

Die Guardia Civil hat in einer koordinierten Aktion elf Mitglieder einer Bande verhaftet, die des organisierten Drogenhandels verdächtigt wird, zwei Spanier und neun Nordafrikaner. Acht Verhaftete wurden nach dem Termin beim Haftrichter ins Gefängnis eingeliefert. Die spanische Presse berichtete von der Sicherstellung einer grossen Menge von Haschisch.

Das Rohr, mit dem die am Arenal-Strand das Regenwasser ins Meer geleitet wird, wurde im Januar-Sturm 250 Meter vor der Küste beschädigt. Das Land Valencia beschloss jetzt die Eilreparatur für 265.000 Euro.





















Die Stadt Jávea, die als einzige der Region ihre Abgaben und Steuern nicht durch SUMA eintreiben lässt, hat die Verschiebung der Müllgebühren und Kfz-Steuern von Ende April bis Ende Juli angekündigt (Anm. der Redaktion: Diese Ankündigung macht Ende Mai weniger Sinn als sie im April gemacht hätte...) und den Zeitraum für die Bezahlung der kommunalen Immobiliensteuer IBI (eigentlich August bis Anfang Oktober) bis Anfang Dezember verlängert.

Beim Zusammenstoss zweier "furgonetas" auf der Landstrasse CV-747 in Jávea-Cansalades zwischen Arenal und Pinosol gab es am Donnerstag, 21. Mai 2020, einen Verletzten: Ein 46-Jähriger erlitt Quetschungen des Brustbereiches. Der Mann kam ins Krankenhaus.

Nach der Einführung der Teil-Fussläufigkeit des I. Muntanyar-Steinstrandes zwischen Hafen und Arenal von Jávea fordern die Oppositionsparteien PP und Ciudadanos von der Gemeindeführung eine sichere und akzeptable Alternative für den Autoverkehr ein. Beide Parteien sind grundsätzlich mit der Teil-Fussläufigkeit einverstanden, betonen aber, dass Bürgermeister José Chulvi (PSOE) es versäumt habe, die Meinung der Bürger einzuholen und sich um eine praktikable Alternative für den umlaufenden Verkehr zu bemühen.

Die Fussläufigkeit von Teilen der Muntanyar-Steinstrände und des Umfeldes der Markthalle im Zentrum von Jávea hat die Oppositionspartei Compromís vorgeschlagen. Zu Stosszeiten solle in Zukunft die Regel gelten, das rechts gelaufen und gefahren werde, um weniger unerwünschte Begegnungen zu haben. Die Verbesserung des Busdienstes, die Erweiterung der Fahrradspuren und Parkplätze in etwas mehr Entfernung von den Stränden sollen ein alternatives Fortbewegungskonzept erweitern.

Nach rund zwei Stunden war am Mittwoch Nachmittag, 13. Mai 2020, ein Waldbrand im Ortsteil Rebaldí von Jávea unter Kontrolle, der in der Höhe Río Palancia ausgebrochen war. Der schnelle Einsatz von Löscheinheiten zu Lande und aus der Luft sorgte dafür, dass es bei rund 2.000 Quadratmeter verbrannten Pinienbestandes blieb. Niemand musste evakuiert werden.
In dieser Zone hatte es vor rund zwanzig Jahren gebrannt, seither war ein dichter Wald entstanden.

Die konservative Jáveaner Oppositionspartei PP fordert die sozialistische Stadtspitze auf, bei der Genehmigung von touristisch genutzten Immobilien den Fuss von der Bremse zu nehmen. Eine Regelung erfolgte bereits vor zwei Jahren, erwies sich jedoch als unvereinbar mit den Vorgaben des künftigen Flächennutzungsplanes von Jávea. Ein Kompativbilitätsvorschlag der PP sei seinerzeit abgelehnt worden, und jetzt wolle Bürgermeister José Chulvi (PSOE) für 16.000 Euro ein Gutachten mit der Prämisse in Auftrag geben, die neuen Genehmigungen für touristisch zu vermietende Immobilien restriktiv anzugehen, so die Partido Popular.
Die Aktivität der touristischen Vermietung, die 85 % der Unterbringung in der Gemeinde ausmache, dürfe schon gar nicht in den Zeiten grösster Probleme für den Sektor behindert oder gar gefährdet, sondern müsse durch das Ayuntamiento gefördert werden.

Zu 6 Monaten Gefängnis wurde ein Mann aus Jávea verurteilt, der seiner Freundin im Streit in einem Park der Stadt mit einem Stein ins Gesicht geschlagen hatte. Er darf sich der Frau und deren Wohnung anderthalb Jahre lang nicht auf 300 meter nähern und sich nicht mit ihr in Verbindung setzen. Ein Jahr lang darf er keine Waffen besitzen, und er muss die Kosten für das Berufungsverfahren tragen, das er angestrengt hatte.

Im kommenden Sommer fallen in Jávea nicht nur die Fiestas Moros y Cristianos aus, sondern auch der Lebendschach-Event sowie die Musikfestivals Àgora Actual Percussió, Música a l’Estiu und Xàbia Jazz. Die frei werdenden Finanzmittel sollen -zum Teil- in die wirtschaftliche Wiederbelebung nach der Corona-Krise gesteckt werden.






















Das Rathaus von Jávea hat seinem Sozialamt 620.000 Euro für die erste Zeit im Kampf gegen die Folgen der Corona-Krise bereit gestellt. Weitere 2,2 Mio Euro, so die spanische Presse, stehen dem Ayuntamiento zur Verfügung, um die sozialen Auswirkungen der Pandemie in der Gemeinde abzufedern.

Nach mehrwöchiger Pause haben die Fischerboote des Hafens von Xàbia damit begonnen, wieder auszulaufen. Aber mit gebremstem Schaum, nämlich nicht alle auf mal, sondern abwechselnd. Es geht darum, den -gegenüber Vorkrisenzeiten stark reduzierten- Bedarf der Stände in der Markthalle (morgens geöffnet) und im Hafen (nachmittags geöffnet) zu decken. Bis Mitte April, so die spanische Presse, war die Dénianer Fischereiflotte im Hafen geblieben, während die aus Calpe weiter ausgelaufen war.

Die Trinkwasserfirma "Amjasa" von Jávea hat einen Fond von einer Million Euro eingerichtet, aus dem Familien und Firmen bei der Bezahlung ihrer Wasserrechnung unterstützt werden können, die dies nötig haben. Ausserdem beschloss Amjasa, dass die Stützmauer am Río Gorgos sowie die Leitung dort so bald wie möglich in Angriff genommen werden sollen. Den Auftrag erhielt für 120.000 Euro die Firma Pavasal.

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