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Calpe / Calp
Am Mittwoch Nachmittag, 2. Dezember 2020, wurde kurz vor Einbruch der Dunkelheit unter Mithilfe eines Hubschraubers eine 46-jährige Wandererin mit einem Schienbeinbruch von der Sierra de Oltà von Calpe gerettet. Das berichtete die Internet-Zeitung "Marina Plaza".






















Mit dem letzten Chalet wurde in der letzten Novemberwoche 2020 auf der Calper Einkaufsstrasse Avenida Gabriel Miró in wenigen Stunden ein Stück Geschichte abgerissen. Das vor 60 Jahren im oberen Drittel der Strasse gebaute einstöckige Häuschen wird laut spanischer Presse auf dem Grundstück von 210 Quadratmetern durch ein siebenstöckiges Gebäude ersetzt.

Das Rathaus von Calpe hat die Renovierungsarbeiten am Club Social La Manzanera und die Regnerierung der Manzanera-Küste für 1,35 Millionen Euro ausgeschrieben. Die interessierten Firmen können ihre Angebote für bis zum 15. Dezember 2020 einreichen. Der schon seit Jahren dem Ruin anheim gefallene Club Social ist eines der architektonisch bemerkenswertesten Elemente des vom Star-Architekten Ricardo Bofill Ende der 60er Jahre entworfenen Komplexes und soll in seiner Kernstruktur mit den runden Fenstern erhalten bleiben. Die spanische Regierung hat der Stadt Calpe diesen Küstenstreifen für 30 Jahre zur Nutzung überlassen.

Für die Herrichtung die vor zwanzig Jahre durch die Stadt Calp erworbene Casa de Cocó und das Umfeld dieses Heimatmuseums werden im Rahmen einer 60.000 Euro teuren Arbeitsbeschaffungsmassnahme in den nächsten Monaten sechs Arbeitslose unter 30 Jahre eingesetzt.

Die Stadt Calpe lässt die Gebühr für die Adoption eines Hundes aus dem Tierheim bei 90 Euro. Die -gesetzlich vorgeschriebene- Einschreibung ins Landes-Hunderegister kostet 10 Euro. Wer sein Tier verloren hat und es in der "Perrera Municipal" abholt (dorthin bringt es die Polizei, wenn es aufgegriffen wird und hier kann über den Chip der Halter festgestellt werden), muss dafür 70 Euro bezahlen. Die Unterbringung eines Hundes dort kostet (bis 10 Kilogramm) 10 Euro pro Tag, darüber 14 Euro. Dieser Betrag wird ab dem zweiten Tag fällig.

Eine Bande von Waffenschmugglern mit Sitz in Calpe, Alicante und Barcelona-Gavá ausgehoben, die über zehn Millionen an Gewinnen reingewaschen hatte. Die Waffentransporte, inklusive Panzern, von Russland und der Ukraine nach Afrika und in den Nahen Osten, fand von Europa aus über den Seeweg statt. Die spanische Nationalpolizei untersuchte seit 2018, fand aber erst jetzt den Weg hinein in die Organisation, weil es zwischen deren Führern zu Streitigkeiten gekommen war, so die Zeitung "Información".

Mitte November 2019 vergab die spanische Bundesregierung für 900.000 Euro den Auftrag für den lang ersehnten Bau einer Fussgängerbrücke über die Nationalstrasse N-332 bei Calpe zum Bahnhof. Dann lehnte nach jetzt von der Calper Oppositionspartei PSOE ermittelten Informationen die unter einem Dutzend Unternehmen ausgewählte Firma MAB Obras Públicas S.L. den erteilten Bauauftrag "offenbar" ab. In der November-Sitzung des Stadtrates, so die PSOE, habe nun Calpes PP-Bürgermeisterin Ana Sala im Plenum der sozialistischen Regierung in Madrid vorgeworfen, dass im Haushaltsentwurf 2021 kein Geld für die Durchführung des Projekts vorgesehen sei. Dabei hätte Sala wissen müssen, so die PSOE, dass der Ausstieg der beauftragten Firma eine erhebliche Verschiebung mit sich bringe, weil neu ausgeschrieben werden müsse.
Über den Zustand einer möglichen Neuausschreibung machte jedoch auch die Calper PSOE keine Angaben.

Zu einem spektakulären Verkehrsunfall kam es in der ersten Novemberwoche 2020 auf der Autobahn AP 7, bei der Ausfahrt des Mascarat-Tunnels. Die Insassen des Pkw mussten von der Feuerwehr aus ihrem Fahrzeug befreit werden. Verletzt wurde jedoch niemand.

In der ersten Phase der Edusi-Modernisierungen sieht die Stadt Calpe die Installation von 70 WiFi-Punkten in städtischen Einrichtungen vor. Mittelfristig sollen 50 weitere folgen, insgesamt 30 davon in Aussenbereichen.

Der spanischen Regionalpresse zufolge hat das Gericht von Dénia die baldige Eröffnung der Gerichtsverhandlung zum Calper Wasserskandal von vor 15 Jahren angekündigt. Dabei geht es um die künstliche Verteuerung von Arbeiten am Trinkwassernetz, an der, zum Schaden von über einer Million Euro für die Stadt Calpe und vor allem für eine -ruinierte- Baufirma aus Gata de Gorgos, an entscheidender Stelle der damalige Wasser-Stadtrat Juan Roselló (PP) und sein Schwager Francisco Artacho beteiligt waren. Das Gericht hat die von den fünf Angeklagten zu hinterlegende Garantiesumme auf 1,7 Million Euro festgelegt.

1.200 Touristen nahmen in den Sommer an den vom Rathaus organisierten geführten Besuchen der Altstadt von Calpe teil. Dabei erfuhren sie viele interessante Details über Orte wie das Forat a la Mar, die alte Stadtmauer, das Tor zum Barrio Morisco, Torreó de la Peça, die früheren Verteidigungsanlagen oder die Plaça dels Mariners. 850 Besucher nahmen an den Führen in Castellano teil, 110 in Valenciano, 170 in Französisch und 70 in Englisch. Mehr als die Hälfte gab an, Calpe zum ersten Mal zu besuchen, viele verfügen über eine Zweitwohnung in der Peñónstadt.





















Mehr als zwei Dutzend Autoreifen und etliche Kilo weiteren Mülls kamen bei der Reinigung des Meeresgrundes im südlich von Calpe gelegenen, seit 2016 verlassenen Sporthafen Puerto Blanco an die Oberfläche. Der Hafen befindet sich in einem beklagenswerten Zustand. Das Land müsste eine neue Konzession ausschreiben und grosse Investitionen getätigt werden, inklusive einer Ausbaggerung.
Die Umweltschutz-Gruppe ACEC nutzte die Gelegenheit der Hafenreinigung zu einer Versammlung ihrer Mitglieder.

Das Ayuntamiento de Calp verzichtet im kommenden Jahr 2021 auf die Gebühr für die Eröffnung von Geschäften oder unternehmerischen Neugründungen. Diese vom Stadtparlament einstimmig beschlossene Erleichterung soll sich zu den auf Grund der Corona-Krise zu Gunsten von Geschäftsinitiativen unter drei Jahren, Unternehmungen von Frauen, bei den Müllgebühren und Sonderhilfen für Nachbars gesellen, die von der Stadt bereits verabschiedet wurden.
Im Jahr 2019 brachten die Eröffnungsgebühren gut 60.000 Euro in die Stadtkasse.

Calpe und Dénia gehören zu den 50 spanischen Küstenstädten mit dem grössten Risiko einer Überschwemmung. Ein Hauptgrund dafür liegt in der Bebauung und Versiegelung eines grossen Teiles des Gemeindegebietes an der Küste. Diese Erkenntnis des Institutes für Umwelt-Beobachtung "Observatorio de la Sostenibilidad" hat jetzt die spanische Regionalpresse veröffentlicht. Mit 45 % liegt die Peñónstadt im Vorderfeld der Kommunen, die den grössten Teil ihres Gemeindegebietes "denaturalisiert" haben. Und Dénia ist mit über 600 Hektar versiegelter Fläche hinter Marbella in Andalusien und Calvià auf Mallorca die Nummer 3 unter den untersuchten Städten.

Das Land Valencia hat die genehmigten Arbeiten an einem neuen Appartement-Gebäude auf dem Grundstück der abgerissenen "Casita Blanca" in erster Küstenlinie von Calpe bei der römischen Ausgrabungsstätte "Baños de la Reina" freigegeben. Die zunächst übergangenen und auf Druck von Umweltschützern und Opposition dann doch durchgeführten archäologischen Voruntersuchungen blieben ohne Ergebnis, so dass Mitte Oktober 2020 die Generalitat Valenciana Grünes Licht für die Fortsetzung der Bauarbeiten gegeben hat. Die spanische Internet-Zeitung "Marina Plaza" beklagte, dass das Rathaus das entsprechende Gutachten nicht herausgegeben habe.

Im Jahr 2020 will das Rathaus von Calpe 430 Briefkästen an Sammelstellen in den 8 Urbanisationen Carrió Alto, Vallesa I, Empedrola I, Cometa III, La Merced, Gran Sol, Los Pinos und Carrió installiert haben. Die Immobilienbesitzer können einen "buzón" in der Oficina de Atención al Ciudadano (OAC) beantragen. Seit die Post vor einigen Jahren ankündigte, die Zustellung der Normalpost in Urbanisationen nur noch über Sammelbriefkästen durchzuführen, übernahm die Stadt Calpe für die Anwohner deren Installation: 2014 fast 900 in Benicolada, Canuta, Canuta Alta, Canuta Baja, Estación, La Soliva und Oltamar; 2016 über 500 in Benicuco, Borumbot, Calalga, Canuta de Ifach, el Tosal und Manzanera; 2019 fast 700 in Bassetes, Buenavista, Caleta, Carrió, Colari, Cometa, Costeres, El Sol, Empedrola, Gran Sol, Merced, Ortembach, Pinarmar, Los Pinos und Vallesa, so Calpes Ausländerstadträtin Hilde Backaert (erstes Foto rechts).

Die Stadt Calpe hat für 100.000 Euro den Bau einer 160 Meter langen und sechs Meter breiten Strasse zwischen Avenida Diputación und Benicolada in Auftrag gegeben, die quasi Zubringer sein wird für die seit langem angekündigte Fussgängerbrücke über die N-332 Richtung Bahnhof. Die spanische Bundesregierung wird diese "pasarela peatonal" für 1,1 Mio Euro bauen. Das Ayuntamiento hat die dafür notwendigen 5.000 Quadratmeter Gelände erworben.

Das Ayuntamiento von Calp investiert 200.000 Euro seiner Überschüsse in Elektro- und Hybridfahrzeuge. Die gesetzliche Obergrenze liegt bei 7 % des Überschusses für solche Fahrzeuge. Das Geld reicht für je einen Hybrid-Allradantrieb und zwei Elektro-Motorräder für die Ortspolizei sowie für den Zivilschutz.

Die Stadt Calp ist vom Verwaltungsgericht laut spanischer Presse zur Rückzahlung von Strafen verurteilt worden, die für das Fahren mit Elektro-Rollern ohne Genehmigung und Versicherung verhängt worden waren. Wenn ein Fehlverhalten im Verkehr nicht in den entsprechenden Verwaltungsvorschriften auftaucht, könne es auch nicht sanktioniert werden. Die Stadt muss auch die Prozesskosten tragen.

160 Teilnehmer zählten im Sommer die acht städtischen Führungen bei der römischen Fundstelle "Baños de la Reina" zwischen Arenal-Strand und Hafen von Calp. Ausserdem kündigte die Stadt die Verlängerung der viermonatigen Reinigungs- und Restaurationsarbeiten (Kosten: 16.000 Euro) um zwei weitere an. Unter anderem waren Grafiti zu entfernen und müssen die Mosaike erhalten werden. Die rund 10.000 qm umfassenden Calper "Banys" aus dem 2. bis 6. Jahrhundert nach Christus gehören zu den wichtigsten Fundstätten der "Hispania Romana". Noch bis Ende dieses Jahres soll zwischen Stadt, Provinz und Land ein Nutzungsplan für den Komplex erstellt werden, so das Ayuntamiento.
<a href="http://www.costa-info.de/galerie/main.php">Fotos von den Führungen bei den Calper Baños de la Reina</a>


Der Club Rotary Calpe Ifach hat seit Mai diesen Jahres den Hilfsorganisationen Caritas und Rotes Kreuz 24.000€ in Lebensmittelgutscheinen zur Verfügung gestellt. Ausserdem übergaben die Rotarier 350 Packs mit Unterrichtsmaterial für Schulkinder aus armen Familien. Als beste Studentin der Ausbildungsphase PAU erhält Dolorez Martínez Rodríguez einen Geldpreis von 2.000 Euro. Als nächstes haben die Calper Rotarier den Kauf von Corona-Schutzwänden für Schreibtische für die Hilfsorganisationen sowie digitale Schultafeln für die Behindertenwerkstatt Maite Boronat auf dem Zettel.





















Für 30.000 Euro lässt das Rathaus von Calpe bis zum Ende des Jahres die vor allem von Baumwurzeln in Mitleidenschaft gezogenen Bürgersteige der Calle Corbeta herrichten.

Der Tierschutz hat in Calpe einen verirrten Gänsegeier von einem Hausdach in der Calle Benissa geborgen und dem Centro de Recuperación de Fauna Silvestre de Alicante überstellt. Das Rathaus mutmasst, dass das Tier aus einem nahe gelegenen Tierpark entflogen sein könnte, weil eigentlich nur die jungen Exemplare dieser Art über weite Distanzen fliegen.

Das Rathaus von Calpe hat mit der Behandlung der Zebrastreifen in der Innenstadt begonnen, die diese rutschfester machen sollen, vor allem auf den Strassen mit erheblichem Gefälle. Die 30.000 Euro kostende Massnahme soll vier Wochen in Anspruch nehmen.

Das Land Valencia hat die Stadt Calpe gezwungen, den umstrittenen Bau eines 15-stöckigen Appartement-Gebäudes zwischen Hafen und Arenal-Strand zu stoppen, in der Nähe der archäologischen Fundstelle "Baños de la Reina". Der Grund: Zunächst muss die Baufirma -auf ihre eigenen Kosten- eine archäologische Untersuchung durchführen lassen, ob nicht doch Ausläufer der römischen Überreste an der Stelle der vor wenigen Wochen abgerissenen Casita Blanca verborgen sind, wo in aller Windeseile mit dem Neubau in erster Strandlinie begonnen werden sollte. Aber die Umweltvereinigung ACEC und die Oppositionspartei PSOE wollten sich mit der Express-Baugenehmigung und der lauwarmen Begründung "zu weit weg von den Baños, da ist nichts archäologisch Relevantes zu finden" nicht zufrieden geben und scheuchten das Land Valencia auf. Einige Experten, so die spanische Presse, hatten die Möglichkeit römischer Funde angedeutet.
-cgb-

Zwei wichtige städtebauliche Entscheidungen der Stadt Calpe aus den letzten Monaten hat die Generalitat Valenciana kassiert. Wegen technischer Mängel muss das Baugebiet "Marina de Ifac", das lang ersehnte Industriegebie in der Nähe der Bundesstrasse N-332, neu aufgerollt werden. Und in La Manzanera beanstandet das Land den Tausch von drei städtischen Grundstück für eine Privatimmobilie der Firma Cibeldy, S.L. Diese sei nicht ausreichend begründet worden, und die Wertvergleiche seien nicht in Ordnung.
Die Calper Oppositionspartei PSOE, gleichzeitig Regierungspartei in Valencia, sieht für die nächsten Monate weitere Probleme wegen städtebaulicher Fehlentscheidungen auf das von Ana Sala (PP) geführte Rathaus von Calpe zukommen, zum Beispiel die mögliche Rettung der "letzten grünen Lunge, Pla de Feliu" oder die Begünstigung eines Promotors in La Calalga sowie die erst auf Druck aus Valencia begonnenen archäologischen Nachforschungen auf einem zu bebauuenden Grundstück bei den "Baños de la Reina".
Das Rathaus teilte mit, die beiden Teilbebauungspläne neu aufzurollen.

Über eine unkontrollierte Nutzung des kleinsten und meist besuchten Naturparks der Comunitat Valenciana, des Calper Hausberges Peñón de Ifach während des Sommers, hat die Internet-Zeitung "Marina Plaza" berichtet. Zu viele Menschen zugleich, die meisten ohne Masken, obwohl an vielen Stellen die Distanz schwer einzuhalten ist, seien unterwegs gewesen, belegt die Zeitung mit mehreren Fotos, und das Parkpersonal habe weder "kontrollieren noch bestrafen" dürfen. Es habe auch nächtliche Aufstiege von Gruppen gegeben, natürlich ohne jede Kontrolle.
In den vergangenen Jahren wurde nur jeweils eine begrenzte Menge von Besuchern gleichzeitig hinaufgelassen.
Direkt nach der Presseveröffentlichung forderte das Calper Rathaus von dem zuständigen Land Valencia Kontrollmassnahmen für den Naturpark Peñón de Ifach, sowie Reinigung vom Müll. Ausserdem solle der Parkplatz hergerichtet werden und die Stadt die Kontrolle über das Gebäude erhalten, um es touristisch zu nutzen.
Offenbar gab es ausgerechnet in diesem mit theoretisch mehr Vorschriften beladenen Sommer weniger Möglichkeiten der Kontrolle und eine dadurch erheblich stärker verbreitete "Egal-Mentalität". Diese war, spanischen Presseberichten zufolge, auch in anderen Zonen der Marina Alta zu beobachten, zum Beispiel im Parkverhalten bei mehreren Buchten von Jávea oder in Dénia-Las Rotas oder den Müllhinterlassenschaften z. B. in den Buchten von Benitachell und anderswo. Die Anwohner der Cala Blanca" von Jávea haben den jugendlichen nächtlichen "botellón"-Besuchern per Schild eine etwas verzweifelt klingende Mahnung aufgehängt: Si no vas a recoger, no vengas a beber = "Wenn du deinen Müll nicht einsammelst, dann komm´ erst gar nicht zum Trinken hierher".


Grosser Schrecken am Mittwoch Nachmittag, 9. September 2020, auf der steilen Calper Geschäftsstrasse Gabriel Miró: Ein Audi rollte von gegenüber dem Kaufhaus Aitana plötzlich rückwärts die Strasse hinunter, über eine Kreuzung und einen Zebrastreifen, bis er nach rund 40 Metern auf der anderen Strassenseite in ein anderes Fahrzeug prallte. Offenbar hatte sich die Handbremse gelockert oder war nicht ausreichend angezogen worden. Es blieb beim Schrecken und beim Blechschaden.

Die staatliche Küstenverwaltung hat die Arbeiten an den Zugängen zum Fossa-Strand wieder aufgenommen, die mit Beginn der Sommersaison Anfang Juli unterbrochen werden mussten. Der Sturm "Gloria" hatte im Januar an den Stränden der Region, darunter auch in Calpe, zahlreiche Schäden angerichtet. Die Promenadenmauern am Fossa-Strand werden für 115.000 Euro wieder aufgebaut. Auch an den anderen Stränden stehen noch eine Reihe von Reparaturen an den Stränden und Strandzugängen aus, die ebenfalls demnächst beginnen sollen und in etwa den gleichen Betrag kosten werden.

Alle Covid-Tests, die nach dem Bekanntwerden der Ansteckung eines Rathaus-Angestellten Ende August 2020 im Ayuntamiento von Calp durchgeführt wurden, sind nach Auskunft von Bürgermeisterin Ana Sala (PP) negatis ausgefallen. Die Zahl der Tests wurde laut spanischer Presse nicht angegeben.

In gut einer Woche in der zweiten Augusthälfte 2020 hat die Policía Local von Calp 15 Bars und Restaurants wegen zu geringer Abstände zwischen Tischen angezeigt, sowohl aussen als auch innen. 5 Anzeigen gab es wegen Nichteinhaltung der vom Land Valencia ebenfalls wegen Covid-19 auf 1 Uhr vorgezogenen Sperrstunde.




















Das Rathaus von Calpe hat endgültig die Renovierung der Calles Benissa, Murillo und de Fora angekündigt. Die Erweiterung von Bürgersteige und Erneuerung der Strassenlampen und Strassenbeläge kostet eine Million Euro und wird im Namen des sogenannten "Edusi"-Programmes "Revitaliza Calp" zur Hälfte von der Europäischen Union bezahlt. Das Projekt, zu dem auch eine Rolltreppe in den Strassen Alcalde Vicente Pastor und Murillo gehört, befindet sich in der Ausschreibung.

Zwei Wochen nach Landung mit fünf Flüchtlingen aus Afrika liegt das Boot nach wie vor am nördlich von Calpe gelegenen Urques-Strand und wartet darauf, entweder eingesammelt oder vom nächsten Sturm auf die Probe gestellt zu werden. Die Flüchtlinge waren in der Nähe des Puerto Blanco in den frühen Morgenstunden von der Polizei in Empfang genommen worden.

Die Guardia Civil hat bei einer Drogenrazzia in der Marina Alta ein Dutzend Verkaufsstellen trocken gelegt. Dabei gab es allein in Calpe, wo die polizeilichen Untersuchungen vor mehreren Monaten begonnen hatten, 7 Verhaftungen. In einem Wohngebäude war es, trotz Ausgangsverbotes, sehr lebendig zugegangen. Weitere Drogenhändler wurden in Moraira, Altea, Benidorm und Madrid (3) festgenommen. 1 Kilo reines Kokain, 1,5 Kilo Marihuana und 15.000 Euro wurden sichergestellt.

Vor dem Ertrinken in einem Privatschwimmbad wurde am Dienstag, 18. August 2020, ein 15 Monate altes Baby in Calpe gerettet, das bewusstlos gefunden worden war. Die Angehörigen hatten, bevor der Rettungsdienst kam, künstliche Beatmung durchgeführt, das Rote Kreuz danach Sauerstoff zugeführt. Der Rettungswagen aus Benissa brachte das Baby ins Kreiskrankenhaus nach Dénia.

Das Rathaus von Calpe hat im Sportzentrum "Miguel Ángel Benítez" eine 5.400 Quadratmeter grosse Zone für Skater, Parkour und Yoga- sowie Zumba-Sportler eingerichtet. Ausserdem wurde ein Spazierweg angelegt und Geräte für Gesundheitsgymnastik aufgestellt. Die Zone wurde mit Sparlampen und Sicherheitskameras ausgestattet. Ausserdem richtet das Sportamt die Felder für Basketball und Kleinfeld-Fussball her. Der Komplex ist täglich von 9 bis 22 Uhr geöffnet. Mundschutze sind nicht nötig, wohl aber die Einhaltung von Sicherheitsabstand.

Ein 19-jähriger, der am Strand von Calpe als "socorrista" arbeitete, wurde Mitte August 2020 in die Notaufnahme des Kreiskrankenhauses in Dénia eingewiesen. Er war mit einer akuten Lungenentzündung eingeliefert worden, die sich schnell verschlechterte. Vier seiner Kollegen der Calper Strandrettung, so die spanische Presse, wurden in Quarantäne geschickt und auf COVID getestet. Die Resultate stehen noch aus, so "Calpe Digital". Kurz darauf ergänzte das Medium, dass zwei Corona-Tests bei dem Intensivpatienten von der Calper Strandrettung negativ ausgefallen sind.
In den ersten zwei Augustwochen verzeichnete das Land Valencia mit fast 3.000 Ansteckungen 17 Mal so viele wie in den Monaten Juni und Juli mit je 170. Die spanische Regierung hat jetzt Rauchen in der Öffentlichkeit verboten, wo nicht genügend Distanz eingehalten werden kann, die Diskotheken werden geschlossen, die Restaurants müssen um 1 Uhr schliessen.

Im Marina-Alta-Kreis ist der ins Ausland umgezogene ehemalige spanische König Juan Carlos I noch als Namensgeber für Avenidas in Calpe, Xàbia, Pego, Verger und Tormos vertreten. Xaló hat die entsprechende Strasse wegen der Presseberichte und Ermittlungen über versteckte Geldflüsse um den Ex-Monarchen umbenannt, und Pedreguer hat dies bereits angekündigt. Auch in einigen grösseren spanischen Städten hat diese Absetzung von dem "Helden des Militärputsches" von 1981 bereits begonnen.

Die Stadt Calpe vergibt im Herbst ihre Auszeichnung "Jaume Pastor i Fluixà" an das öffentliche Gesundheitszentrum für seine Rolle während der Covid-Pandemie. Ein zweiter Preis geht an die Optikerin Isabel Signes, deren Hilfsorganisation "Visió sense fronteres" seit zwei Jahrzehnten im Kampf gegen die Erblindung in Drittweltländern 100.000 Menschen betreut/untersucht hat, wobei 35.000 Brillen gespendet und 8.000 Augenoperationen durchgeführt wurden.
Weitere Auszeichnungen gehen unter anderem an den Calper Profi-Fussballer in Reihen des CF Valencia, Vicente Esquerdo Santas, und die VW-Vertretung "Hermanos Jorro"' und die ESO-Schüler Teo Zaragocí und Elías El-Hani, die den 10. Jahrgang mit der Höchstnote 10 abschlossen, sowie die Kultur- und Benefizvereinigung Solera Artística.

Auf dem Grundstück der ehemaligen "Casita Blanca" am Arenal-Bol-Strand von Calpe, in der Nähe der archäologischen Fundstätte "Baños de la Reina", sind schwere Baumaschinen für die Errichtung eines 15-Stockwerkes-Gebäudes aufgefahren. Archäologische Untersuchungen haben an der Stelle nicht stattgefunden, so die spanische Presse. Auf eine Anzeige hin untersuche die Staatsanwaltschaft noch, ob es auf dem Grundstück Ausläufer der Römersiedlung "Banys de la Reina" gebe. Die Staatsanwaltschaft, so die Internet-Zeitung "Marina Plaza", habe Ende Mai im Rathaus von Calpe nachgefragt, warum es auf dem fraglichen Grundstück keine archäologischen Studien gegeben und warum das Landes-Kultusministerium nicht informiert worden sei. Darauf antwortete die Stadt, dass auf dem Grundstück nie römische Überreste gefunden worden seien und ausserdem die drei zwischen ihm und den "Banys" liegenden Grundstücken bereits Hochhäuser gebaut worden seien. Die Zusicherung, die Arbeiten gleich zu stoppen und genau zu untersuchen, wenn doch archäologische Überreste auftauche sollten, ist den Umweltschützern der Calper Vereinigung ACEC nicht mehr als ein ungläubiges Naserümpfen wert.

Über die städtische Webseite http://www.calpe.es ist die neue Webcam zu nutzen, die vom Calper Rathaus an der Plaza Colón installiert worden ist und über die man Echtzeit-Bilder vom Arenal-Bol-Strand erhält. Eine weitere Webcam gibt es im Club Náutico.




















Die Zeit des kostelosen Parkens auch in den Blauen Parkzonen ist in Calpe ab August vorbei. Ab Montag, 3. August 2020, startet eine neue vierjährige Zona-Azul-Konzession für die Firma "Pavapark Movilidad". Diese zahlt pro Jahr der Stadt 400.000 Euro und sammelt dafür auf den insgesamt 2.200 Stellplätzen der Blauen, Grünen und Orangen Zonen die entsprechenden Gebühren ein. Ein wichtiges Ziel ist die häufige Rotation der zentral gelegenen Parkplätze im Sinne der Geschäftsleute. In den Blauen (montags bis samstags) und Grünen (montags bis freitags vormittags) Zonen kostet die Stunde 85 Cent, in den orangenen Zonen an den Stränden im Juli und August für 95 Cent. Anwohner und Geschäftsleute erhalten Rabatte.
Den 50 Parkuhren werden zwei Dutzend hinzugefügt. Eine App ermöglicht für die Blauen Zonen Informationen über Belegung sowie Bezahlung per Handy. Info unter: Ora Calp.es

Der Casco Antiguo von Calpe ist auch in diesem Sommer wieder Ausstellungsort für eine Reihe von Freiluft-Plastiken, die diesmal unter dem Motto "La madre tierra" ausgewählt wurden. An der Gestaltung haben unter anderem die Beschützenden Werkstätten Maite Boronat, die Seniorentagesstätte Centre Cívic dels Majors, die Krippenvereinigung Asociación de Belenistas, die Casa de Andalucía, die Makramé-Volkshochschülerinnen, der Foto Club Ifach, Jordi Úrbez und Raquel Serrano von "Lunart" sowie weitere örtliche Künstler und Kinder aus Calpe.

"Eine rund 55-jährige Frau ertrank am Dienstag, 21. Juli 2020, gegen 11 Uhr am Arenal-Bol-Strand von Calpe. Die Besatzung des Rettungswagens konnte nichts mehr für die Frau tun."
Soweit die erste Meldung in den spanischen Medien. Dann jedoch wurde konkretisiert, dass die Frau an einem Herzinfarkt gestorben war, als sie im flachen Wasser gymnastische Übungen machte.

Die Ortspolizei von Calpe hat von Ende Mai bis Mitte Juli 130 Anzeigen wegen Verletzung der Mundschutzpflicht erstattet. Anzeigen, so stellt das Rathaus klar, gab es erst nach vorherigem -erfolglosem- Hinweis darauf, dass man im öffentlichen Raum eine Maske dabei haben und sie sich aufsetzen muss, wenn zu wenig Platz für Einhaltung des Mindesabstandes von anderthalb Metern ist. Die Strafe beträgt bis zu 100 Euro.
Weitere 30 Anzeigen hat es bislang gegen Eigentümer von Handtüchern, Liegen oder Sonnenschirmen gegeben, die sie morgens vor 9.30 Uhr zum Abstecken von "Claims" an den Stränden genutzt und sich dann wieder "vom Acker" gemacht hatten, um später wieder zu kommen.

In Calpe sind Anfang Juli auch die kleinen Sandstrände Calalga im Norden und Morelló beim Tourismusbüro sowie der Hunde-Steinstrand Urques ganz im Süden geöffnet worden. An den grossen Stränden Fossa und Arenal (beide mit Behinderten-Zonen und Badehilfen) sollen Ampeln anzeigen, ob noch Platz ist. 27 Helfer kontrollieren Zu- und Abgänge sowie Abstände.

Ein brutaler Raubüberfall auf eine deutsche Mittachtzigerin ereignete sich Mitte Juni am hellichten Mittag in der Nähe des Arenal-Strandes von Calpe. Die oft als harmlose Trickdiebin dargestellten sogenannte "Umarmungs"-Räuberin stellte die Deutsche und ihren mit einem Elektromobil fahrenden Mann in einer menschenleeren Seitenstrasse. Als sich das Opfer gegen die "Umarmungen" wehrte, -vergebens- um Hilfe rief und -ebenfalls ergebnislos- flüchtete, packte die Räuberin zu. Sie trug die teure Uhr davon, auf die sie es abgesehen hatte, und die Deutsche neben erheblichen Verletzungen am Arm einen grossen Schrecken und den Verlust in ihr Sicherheitsgefühl in der Peñónstadt, erst recht, als sie später erfuhr, dass die "Umarmungs-"Räuberin und ihre Komplizen schon mehr als ein Mal festgenommen worden waren...

Das übliche Verbot für lärmträchtige Bauarbeiten für den Monat August wird in diesem Jahr in Calpe ausgesetzt. Allerdings gilt im Sommer, bis 15. September 2020, eine Beschränkung auf die Wochentage und von 9 bis 15 Uhr. Das Rathaus kündigte die Messung von Geräuschpegeln an, um die Einhaltung der Uhrzeit-Einschränkungen zu gewährleisten.

Einer einzigen Adresse in der Calle Benimeli von Jávea rechnet nach einer Recherche im Unternehmensverzeichnis die Calper Oppositionspartei "Defendamos Calpe" drei (potentielle) Grossbauprojekte in der Peñónstadt zu und fordert von der Stadtspitze eine Erklärung: 1. Construcciones Europa will ein Gebäude in Calalga abreissen und einen 20-Etagen-Turm errichten, wobei die Stadt für 1,5 Mio Euro für die Herrichtung des Club Social La Manzanera einige zusätzliche Stockwerke genehmigte. 2. Gearing One verzichtete auf Bebauung an der Stelle des Pinienwäldchens von La Manzanera als Gegenleistung für grössere Bebauungsquoten an anderen Stellen im Gemeindegebiet. Laut "Defendamos" habe die vorherige Besitzerin des Wäldchens Gearing wegen geplatzter Schecks angezeigt. 3. DBA Concept Project hat eine Baugenehmigung an der Stelle des vor Kurzem am Fossa-Strand abgerissenen Bürgerhäuschens "Casita Blanca" erhalten.

Die Reparatur der Abwasserleitung im Hafen von Calpe auf 160 Metern ist abgeschlossen. Ein Teil der Leitung war in drei Metern Tiefe Anfang März 2020 eingestürzt. Ausserdem musste ein neuer Kontrollbrunnen eingerichtet werden. Wegen des Alarmzustades waren die Arbeiten einige Wochen lang unterbrochen.

Auf dem futuristisch motivierten Kreisverkehr "Elogio al progreso" ereignete sich Anfang Juli ein schnöder Verkehrsunfall, zum Glück ohne Verletzte: Eine Pkw-Fahrerin Richtung Moraira bekam die Kurve nicht und landete mitten im Kunstwerk.





















Bis zum 15. Juli sollen die Schäden des Januar-Sturmes "Gloria" am Fossa-Strand von Calpe repariert sein. Die Arbeiten laufen seit den letzten Juni-Tagen und werden von der spanischen Regierung mit 120.000 Euro finanziert. Bis 15. Juli werden die Arbeiten nur sonntags ausgesetzt, sollten sie bis dahin nicht fertig sein, geht es erst im September weiter, so die spanische Presse.

Die spanische Presse hat von "systematischer Nichteinhaltung" der Abstandsregeln am Calper Fossa-Strand in den ersten Tagen nach Freigabe des Tourismus -mit illustrierenden Fotos- berichtet. Unter anderem werde die Freihaltung des abgesteckten Spazierweges am Wasser nicht eingehalten. Ein Problem sei, dass der Januarsturm Gloria mehr als ein Drittel des Strandsandes weggeschwemmt habe.
Das Rathaus verkündete die Einstellung von 15 Kontrolleuren für die Einhaltung der Corona-Richtlinien an den Stränden. Mit der Einführung einer App, die Belegungsgrad der Strände meldet, zeigte sich die Opposition nicht einverstanden, die für die eingesetzten 100.000 Euro lieber mehr Kontrollpersonal eingestellt hätte.

Das Rathaus von Calpe hat unter http://www.calp.es eine Bürgerbefragung über die Bausektoren Rafol I und II, Pla Feliu I und II sowie Garduix I und II eingeleitet. Bis September können hier die Bürger über die gewünschte Zukunft dieser im Flächennutzungsplan von 1998 als Bebauungsgebiete ausgewiesenen Sektoren abstimmen.

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