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Raum Benidorm / Provinz Alicante
Das Land Valencia hat nach Jahren der Klagen über eine schlechte Anbindung der Marina Alta und der Marina Baixa mit öffentlichen Verkehrsmitteln an den Flughafen Alicante eine neue Bus-Konzession für 32 Millionen Euro mit "schnellen Verbindungen" angekündigt. Diese neue Linien CV-202 soll die Städte Alicante, El Campello, Sant Vicent del Raspeig, Dénia, Xàbia, Pedreguer, Gata de Gorgos, Teulada, Benissa, El Poble Nou de Benitatxell, Calp, Benidorm, La Vila Joiosa, Callosa dEn Sarriá, Altea, Polop, La Nucia und L´Alfas del Pi anfahren und auf effiziente Weise mit dem Flughafen, dem AVE-Bahnhof und der Universität von Alicante verbinden. Rund 90 tägliche Fahrten und mehr als zwei Millionen Kilometer pro Jahr sind geplant, für unsere Region ist Benidorm als Dreh- und Angelpunkt geplant, aber in der Marina Alta und Baixa sollen auch Anbindungen von touristisch besonders relevanten Städten wie Altea, Calpe, Teulada, Xàbia und Dénia schnelle Verbindungen mit Alicante erhalten, ein Projekt, das bereits vor drei Jahren angekündigt wurde.






















Die Provinz Alicante hat -vor allem durch Verbesserung ihrer Verteilungsnetze- in den ersten 20 Jahren des neuen Jahrtausends den Pro-Kopf-Verbrauch an Trinkwasser um 43 % auf 115 Liter pro Tag gesenkt, so eine Studie der Universität Alicante. Weitere Faktoren sind erheblich effizientere Haushaltsgeräte und die geringere Auslastung ihrer hiesigen Zweitwohnungen durch spanische Besitzer aufgrund der diversen Krisen der letzten zehn Jahre, so der Bericht.

Das Land Valencia will die nördliche Ausfallstrasse von Benidorm Richtung La Nucía, die Avenida Beniardá, unter die kreuzende Bahnlinie verlegen. Jetzt hat die Generalitat mit der Ausschreibung des Projekts für 6,2 Millionen Euro begonnen. Die Bauzeit soll nicht länger als 16 Monate betragen.

Mit Niederschlägen allenthalben in der Provinz Alicante, besonders intensiv in den nördlichen Landkreisen Marina Alta und Baja, wartet das November-Unwetter "Blas" auf, dessen Zentrum die Balearen in Atem hält und dessen Ausläufer unsere Küstenzone in Regen-Alarmbereitschaft versetzt hat. Im Süden der Provinz Alicante wurden bei Petrer mit fast minus 4 Grad die ersten Fröste verzeichnet.
Insgesamt lag der Oktober in der Comunitat Valenciana um fast 1 Grad über dem Mittel der letzten 30 Jahre (16 Grad), während die Niederschläge mit 40 Litern pro Quadrateter um 45 % unter den durchschnittlichen der letzten drei Jahrzehnte lagen, allerdings in Castellón it minus 80 % erheblich ausgeprägter als in der Provinz Alicante mit minus 20 %.

In der nördlichen Strandzone von Benidorm entstehen zwei neue Wolkenkratzer, einer von 19 Etagen auf dem ehemaligen Minigolfplatz an der Avenida Mediterráneo und ein zweiter auf dem Grundstück von "Las Terrazas" in erster Strandlinie. Im Poniente-Bereich von Benidorm sind fünf "rascacielos" von mehr als 20 Stockwerken im Bau, wie die Zeitung "Información" berichtete.




















Die Stadt Benidorm hat die Verschiebung der Fertigstellung der Avenida del Mediterráneo erneut verschoben. Jetzt wird als neues Datum der Februar 2022 angegeben, zwei Jahre später als das erste Zieldatum, als die Arbeiten im Jahr 2018 aufgenommen wurden. Laut spanischer Presse denkt das Rathaus nicht über Konventionalstrafen für die Baufirma nach.

Innerhalb von 24 Stunden wurden an der Küste der Provinz Alicante sechs Flüchtlingsboote mit 75 Immigranten aufgegriffen, darunter mehrere Kinder zwischen 5 und 14 Jahren. Die Boote landeten in Calpe, Altea, Benidorm (eines auf der Insel Mitjana) und Torrevieja. In einem Boot befand sich eine komplette Familie einschliesslich der vier Töchter, so das Rote Kreuz.

Um fast 40 % niedriger als für 2021 veranschlagt fallen mit knapp 185 Millionen Euro die Investitionen im spanischen Bundeshaushalt 2022 für die Provinz Alicante aus. Das entspricht rund 1,4 % der territorial zuordbaren Investitionen von 13 Milliarden Euro, bei einem (offiziellen) Bevölkerungsanteil der Provinz von fast 4 %. Auch im Vergleich zu den beiden anderen Provinzen des Bundeslandes Valencia fallen die Zahlen für die Costa Blanca schlecht aus, mit einem Anteil von nur einem Siebtel bei einem Bevölkerungsanteil von erheblich über einem Drittel.

In den letzten Wochen haben die ausländischen Besucher ihren Marktanteil an dem sich langsam erholenden Tourismus in Benidorm peu a peu auf über ein Drittel gesteigert. Davon machen die Briten über die Hälfte aus, in grossem Abstand gefolgt von Belgiern und Niederländern. Trotz der Steigerung liegt der Ausländeranteil noch erheblich unter den 45 % von vor zwei Jahren, und die gesamte Belegungsquote in den Hotels von Benidorm ist mit zwei Dritteln noch weit entfernt von den mehr als 90 % zu diesem Zeitpunkt im Jahr 2019.
Die Hoteliers der Region erhoffen sich jedoch vom Wegfall der Covid-Beschränkungen in England, begleitet von zahlreichen zusätzlichen Flügen, eine Verlängerung der "Hauptsaison" bis in den November hinein.

Fast hundert Bootsflüchtlinge aus Algerien und Syrien, darunter ein Dutzend Kinder und zwei schwangere Frauen, wurden Ende September 2021 innerhalb von 12 Stunden in 6 "pateras" vor Calpe, Benidorm, Alicante und Tabarca aufgegriffen. Das ist die grösste Flüchtlingswelle des an kleineren Lande-Episoden in der Region reichen Jahres 2021.





















Auf der Basis der Windvorhersagen des Programmes Kopernikus haben Wissenschaftler die Ankunft von Schwefelwolken von der Kanaren-Vulkaninsel La Palma ab dem heutigen Donnerstag, 23. September 2021, prognostiziert. Sie stellten jedoch klar, dass davon keine Gesundheitsgefährdung ausgehe.

Der Erwerb eines Führerscheins erfreut sich unter den jungen Generationen in Spanien einer sinkenden Beliebtheit. In der Provinz Alicante berichtet die "Dirección General de Tráfico" gar über einen Rückgang von 14 % in den letzten beiden Jahren, besonders stark ausgeprägt in der Altersgruppe zwischen 18 und 20 Jahren.

Die NASA hat ihre Voraussagen für den Anstieg der Meeresspiegel aktualisiert. Demnach steigt das Meer in der Provinz Alicante im Verlauf dieses Jahrzehnts um beinahe zehn und bis 2050 um fast 20 Zentimeter, bis zum Ende des Jahrhunderts fast 60 und bis Mitte des nächsten Jahrhunderts erheblich über einen Meter.
Unter den am stärksten in Mitleidenschaft gezogenen Bereichen der Provinzküste, die schon jetzt ständig am Limit des Verschwindens durch Überschwemmungen existieren, befinden sich Buchten von El Campello, in Alicante die Strände Babilonia und Pinet sowie in Dénia Teile von Las Marinas.

Um 2.000 Personen ist im Monat August die Arbeitslosenliste in der Provinz Alicante gestiegen. Die Seguridad Social verlor beinahe 6.000 Beitragszahler. In Spanien hingegen ging im selben Monat die Arbeitslosigkeit um den Rekordwert von fast 83.000 zurück, wobei eigentlich August wegen des Auslaufens der Sommerverträge an der Tourismusfront kein guter Monat auf dem spanischen Arbeitsmarkt ist. Trotz der unerwarteten August-Erholung bleibt Spanien in puncto Arbeitsmarkt mit 3,3 Mio Arbeitslosen Europas Sorgenkind.























Das Land Valencia soll den zu erwartenden Anstieg der Müllbehandlungskosten für über 50 Städte und Gemeinden aus der Marina Alta und der Marina Baixa von 52 auf 70 Euro pro Tonne abfedern. Diese Forderung stellte jetzt die konservative Oppositionspartei PP in der Provinz Alicante. Dadurch soll verhindert werden, dass die Steigerung von über einem Drittel über die Gemeindehaushalte bei den Bürgern lande. Hintergrund der Verteuerung ist die geplante Inbetriebnahme einer Müllverarbeitungsanlage in El Campello. Diese hätte, so die PP, nach Ankündigung der Comunitat Valenciana mit 20 Mio Euro aus den Strukturfonds der EU bezahlt werden sollen, aber "es floss kein Cent". Deshalb müsse jetzt das Land selbst einspringen.

Die Stadt Benidorm hat angekündigt, die Touristen fürs Müllrecycling belohnen zu wollen. Gedacht ist an ein Bonussystem mit einer Karte für diejenigen, die sich an der selektiven Müllentsorgung beteiligen.

Die für die Mitte von August angekündigte Hitzewelle für ganz Spanien startete in unserer Region am Donnerstag, 12. August 2021, mit bis zu 34 Grad an der Küste, zum Beispiel in Jávea und mit über 37 Grad in Hinterland-Orten wie Vall d´Alcalà, Castell de Castells oder Benigembla.
Das Land Valencia rief die Risikostufe 3 für Waldbrände für die nächsten Tage aus, am Wochenende werden im Hinterland der Costa Blanca bis zu 45 Grad erwartet, dieser Wert konkret für die Stadt Orihuela im Süden, während an der Küste bis zu 35 Grad erwartet werden. Ein Dutzend natürlicher Besuchsziele werden vorsorglich geschlossen blieben, darunter Font Roja oder die Sierra de Mariola.

Eine Belegung von fast 90 % erwarteten für das erste August-Wochenende die in der Vereinigung HOSBEC organisierten Hotels an der Costa Blanca. Auf die "Last-Minute-"Buchungen werde es in diesem Monat mehr als je zuvor ankommen, so die Hoteliers mit Blick auf die Covid-bedingte Unsicherheit bei den in- und ausländischen Besuchern. Das Gros der Besucher, das steht schon fest, wird aus dem Inland kommen.





















Auf die Hilferufe einer 75-jährigen Spanierin, die Ende Juli 2021 in Benidorm in einem Hauseingang gewaltsam ihrer Uhr und einer Kette beraubt worden war, reagierte ein zufällig privat vorbei laufender Guardia Civil aus Villajoyosa. Der flüchtende Täter schlug den Beamten zunächst nieder, verlor aber bald das Wettrennen. Er wurde dem Richter vorgeführt, das Opfer erholt sich von leichten Verletzungen.

In knapp 80 Städten und Gemeinden des Landes Valencia über 5.000 Einwohner gilt von Montag, 26. Juli 2021, bis Montag, 16. August, eine Ausgangssperre von 1 bis 6 Uhr morgens. Dazu werden andere Anti-Covid-Massnahmen wie das Versammlungsverbot über 10 Personen (privat und öffentlich) wieder in Gang gesetzt, weil die Ansteckungszahlen in diesen Kommunen noch schlimmer aus dem Ruder gelaufen sind als im Rest des Bundeslandes, wo vor allem Treffen von Jugendlichen für das exorbitante Wachstum verantwortlich zeichnen. Mehr als 900 neue Fälle pro Tag wurden zuletzt in der Provinz Alicante gezählt.
Die von der nächtlichen Ausgangssperre und den weiteren Verschärfungen betroffenen Gemeinden in unserer Region sind Dénia, Calpe, Teulada, Pego, Gata de Gorgos, Ondara und Pego in der Marina Alta sowie Alfaz del Pí, La Nucía, Benidorm, Villajoyosa und Callosa d´Ensarrià in der Marina Baixa. Jávea klinkte sich sofort nach der Ankündigung und der Bestätigung der Massnahmen durch das Oberlandesgericht mit dem Antrag ein, dass auch für diese Gemeinde die Massnahmen gelten sollen, weil man sonst befürchtet, in den kommenden drei Wochen zum bevorzugten Ziel der "botellones" der Jugendlichen aus der Region zu werden.
Auch Alicante ist von den neuen Einschränkungen betroffen, und der Bürgermeister der Provinzhauptstadt warf dem Land Valencia sogleich Versagen in der Pandemiepolitik vor und kreidete ihr das jetzt bevorstehende Scheitern der eigentlich stark begonnenen Tourismus-Saison vor.

Das Provinzgericht Audiencia Provincial in Alicante hat zwei Lebensretter am Behindertenstrand L´Oli von Villajoyosa zu einer Entschädigung von 130.000 und zu einer Strafe von 5.000 € verurteilt, weil wegen Vernachlässigng ihrer Aufsichtspflicht eine Nutzerin dort vor zwei Jahren ertrunken war.

Mit neuen Anti-Covid-Massnahmen reagiert das Land Valencia ab Samstag, 10. Juli 2021, auf die stark steigenden Fallzahlen, in der ersten Juli Woche so viele wie im ganzen Juni. Die sozialen Treffen werden auf zehn Personen beschränkt, ab 20 Uhr dürfen Geschäfte keinen Alkohol mehr verkaufen, Nachtclubs und Diskotheken werden wieder eingeschränkt, in 40 Kommunen gilt eine nächtliche Ausgangssperre. Die Massnahmen gelten zunächst bis 25.7. Anfang August soll mit der Impfung der 20- bis 30-Jährigen begonnen werden.

Eine durchschnittliche Auslastung von 60 % erwartet für den Juli 2021 die Hotelier-Vereinigung der Costa Blanca, mit Spitzen von 70 % an den Wochenenden. Das Gros sollen die spanischen Touristen ausmachen, deren Reservierungen in der zweiten Junihälfte gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um zwei Drittel zugenommen haben, so die Zeitung "Información". Für August soll die Auslastung noch mehr steigen, wobei die Hoffnungen der Hoteliers nicht zuletzt auf den Briten liegen, die in diesem Jahr aus Gründen der Pandemie erst im letzten Moment buchen.




















Die User der bekannten Reise-Webseite TripAdvisor haben das Hotel "Cases Noves" in der 200-Seelen-Gemeinde Guadalest im Hinterland von Benidorm zum zweitromantischsten Hotel der Welt gewählt. Romantischer als das 2005 als 5 Zimmer umfassendes Landgasthaus eröffnete Schmuckstück mit Blick über den Guadalest-See und die Berge Aitana, Serrella und Xortà sowie die Bucht von Altea im Hintergrund wurde in der Traveller´s Choice nur das Narrows Escape Rainforest Retreat im australischen Montville eingestuft.

Ein 19 Monate altes holländisches Mädchen ist am Mittwoch, 16. Juni 2021, im Schwimmbad eines Chalets von Jávea ertrunken. Alle Rettungsversuche während fast einer Stunde scheiterten.

Die Covid-Pandemie hat im vergangenen Jahr den Verkehr auf den lokalen Regional-Strassen in der Provinz um 17 % gegenüber 2019 sinken lassen. Dabei geht es um Kurzstreckenverkehr auf Strassen des Netzes der Generalitat Valenciana zur Arbeit oder zu Freizeitzwecken, so die spanische Presse.













Ab dem 8. Juni und bis Ende des Monats treten weitere Lockerungen der Corona-Regeln des Landes Valencia in Kraft: Die nächtliche Ausgangssperre fällt weg, ebenso wie die zahlenmässige Beschränkung für Begegnungen in Privathäusern und im öffentlichen Raum. Restaurants dürfen bis 1 Uhr offen bleiben, maximal 10 Leute pro Tisch, Aulastung 50 % innen und 100 % aussen. Bars und Diskotheken dürfen bis 2 Uhr auf bleiben, zu 50 % innen belegt sein und zu 100 % auf den Terrassen, Tanzen bleibt tabu.




















Zwei Kletterer von 55 Jahren wurden am vorletzten Mai-Wochenende 2021 am Berg Puig Campana im Hinterland der Marina Baixa vom -in den Wettervorhersagen reichlich angekündigten- Regen überrascht. Sie konnten ihre Route nicht zuende bringen und mussten in einer achtstündigen Rettungsaktion der Feuerwehr in der Dunkelheit geborgen werden.

Zu einer Gefängnisstrafe von 3 Jahren und 9 Monaten soll Ende Mai in Gandia die Autofahrerin verurteilt werden, die vor vier Jahren auf der Nationalstrasse bei Gandia sechs Radfahrer aus Jávea überfuhr und dabei drei von ihnen tötete. Die Frau stand unter dem Einfluss von Drogen. Verteidigung und Anklage einigten sich im Vorfeld des Prozesses auf das Strafmass, das auch den Verlust des Führerscheins auf Dauer beinhaltet. Das berichtete die spanische Presse.

Zum ersten Wochenende mit dem wieder freigegebenen Tourismus aus anderen Regionen Spaniens, zum Beispiel aus Madrid, hat die Generalitat Valenciana die Rathäuser der touristischen Küstenstädte, zum Beispiel von Dénia, Xàbia und Calp, aufgefordert, "in den Strassen nicht einen einzigen Exzess" zuzulassen. Bei einem Treffen mit 30 Bürgermeistern von der valencianischen Küste bat Ministerpräsident Ximo Puig um eine intensive Überwachung der besonders besucherintensiven Zonen, vor allem derjenigen, wo sich vermehrt Jugendliche treffen könnten. Es gelte, die gegen die Pandemie erzielten Fortschritte nicht leichtfertig aufs Spiel zu setzen. Die ausgesprochen kontaktfreudigen "Strassen-Feiern" in vielen spanischen Städten zur Beendigung des Ausnahmezustandes haben nicht nur bei Virologen, Politikern und Mitarbeitern des Gesundheitsbereiches für Besorgnis gesorgt.

Obwohl mit dem Ende des spanienweiten Alarmzustandes am 9. Mai 2021 das Einreiseverbot in die Comunidad Valenciana aufgehoben wird, will rund die Hälfte der Hotels an der Costa Blanca erst Anfang Juli öffnen, wenn nämlich die massenhafte Anreise ausländischer Touristen erwartet wird. Das teilte der Gastgewerbeverband "Hosbec" mit. Grundsätzlich herrsche eine vorsichtige Erwartungshaltung. Reservierungen gebe es derzeit vor allem vor Wochenenden, über die Woche bewege sich wenig. Auch für Juni liegen demnach noch keine ermutigend hohen Buchungszahlen vor.





















In der Nacht zum Montag, 26. April 2021, führte ein Blitzeinschlag zu einem Feuer auf dem Dach des Hochhauses Edificio Balcón de Poniente in der Avda. Uruguay von Benidorm zu einem Feuer. Die Feuerwehr rückte mit drei Löschfahrzeugen an und brachte den Brand schnell unter Kontrolle.

Cáritas hat in der Provinz Alicante in einem Jahr der Pandemie über 40.000 Menschen mit über einer Million Euro aus eigenen Mitteln und Spenden unterstützt. Der Hilfsbedarf habe sich in der Zeit vervierfacht.

Die Zahl der ausländischen Residenten in der Provinz Alicante ist im Jahr 2020 um fast 4 % auf knapp 365.000 gestiegen. Der Löwenanteil des Zuwachses entfiel auf die Briten, die zur Vermeidung erheblicher Komplikationen bei längeren Aufenthalten im europäischen Ausland mit Beginn des Brexits darauf angewiesen sind, den Residenten-Status zu erwerben. Tausende von Briten haben dieser Notwendigkeit entsprochen. Im Land Valencia nahm die Anzahl der ausländischen Residenten 2020 um knapp 3 % zu, auf fast 775.000 Personen.

Der Rückzieher der deutschen Regierung in puncto "Osterruhe" erhielt der Costa Blanca rund 4.000 deutsche Besucher für die Osterwoche. Denn seit Ende März haben Ryanair, Lufthansa und Eurowings 4.000 Passagierplätze aus acht deutschen Städten zum Flughafen Alicante-Elche reserviert.














Einem Bericht in der englischsprachigen Zeitung Euro Weekly News (EWN) zufolge wurde Ende März 2021 am Alicantiner Flughafen "El Altet" ein britisches Ehepaar auf rüde Weise von der Polizei in das Flugzeug nach London-Gatwick zurückverfrachtet, aus dem es gerade ausgestiegen war, um in der Provinz den Verkauf seines Hauses zu vollziehen. Dazu hatten die Briten, so EWN, sämtliche auf der britischen Regierungs-Webseite nahegelegten Dokumente dabei: negative Covid-Testresultate, Notar-Termin, Brief vom spanischen Anwalt, unterschriebener Kaufvertrag. Allein, die Polizei, die "Spanier und Residenten durchwinkten", checkten die Dokumente etwa eines Dutzends Nicht-Residenten, so die Zeitung. Alle erhielten eine schriftliche Ausweisungs-Order und seien wie Kriminelle von Beamten direkt zurück ins Flugzeug eskortiert worden, mit dem sie einige Stunden vorher gelandet waren.
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Der Brite skizzierte einige weitere Fälle seines Fluges und unterstrich ein "unverständlich aggressives Vorgehen der Polizei":
* 2 Familien wollten Immobilienerwerbe abschliessen
* Ein Mitarbeiter der Britischen Botschaft informierte seine Frau, die als Übersetzerin für die spanische Polizei arbeitet, vor dem Flughafen. Als diese bei der dortigen Polizei nachfragte, sei als Antwort ihr Auto untersucht worden.
* Ein Mann, der seit vier Jahren in Spanien lebte, hatte das Land vor Kurzem für die Beerdigung seines Vaters verlassen. Als er dem Polizisten den entsprechenden Passus auf der spanischen Regierungs-Webseite zeigen wollte, löschte der Polizist diesen Eintrag von dem Telefon des Briten
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Bei Rückkehr nach Gatwick habe sich die britische Polizei und ein spanischer Repräsentant nach Anhören aller Einzelfälle bei allen entschuldigt.
Der britische Premier Boris Johnson hatte eine Woche zuvor angekündigt, dass "in wenigen Tagen britische Besitzer eines Ferienhauses in einem anderen Land dorthin reisen und nach dem Rechten sehen können". "Das, Boris", so der erboste abgeschobene Brite erbost, "erzähl´ mal lieber dem aufgebrachten Polizisten am Flughafen von Alicante".
Immer bleibt ihm nach dem Abenteuer ein schwacher Trost: "Unsere Enkel werden stolz sein, dass ihre Grosseltern aus einem Land ´rausgeflogen sind"...
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Der frühere kanadische Aktivist von der Vereinigung "Abusos Urbanísticos No", Charles Svoboda, bringt den Zwischenfall in Zusammenhang mit einem Artikel in der britischen Zeitung "Express" vor einigen Tagen: "British expats 'in tears' as Spain to deport 500 under new rules ‘Dream over' - Thousands of British expats face being booted out of Spain for failing to register for residency under post-Brexit regulations"
http://www.express.co.uk/news/politics/1415577/Brexit-news-latest-eu-vaccine-block-astrazeneca-uk-john-redwood-boris-johnson-1415577#ICID=Android_ExpressNewApp_AppShare
Es geht um die Ausweisung jener Briten, die innerhalb der Übergangsfrist von 90 Tagen nach dem Brexit Ende 2020 sich nicht um gültige Residencia-Papiere gekümmert haben. Dass dabei der Zeitung zufolge offenbar sogar Briten zurückgewiesen worden sind, die eine Abholbescheinigung für nämliche neue Residencia vorzuweisen hatten, bezeichnet die offenbar übergangslose Härte, die von Teilen der spanischen Grenzpolizei bei der Durchsetzung der neuen Ausweisungsbestimmungen an die Härte gelegt wird.





















Mit 50.000 Hektar hat die Provinz Alicante in den ersten beiden Jahrzehnten des Jahrhunderts fast 30 % seiner landwirtschaftlich genutzten Fläche verloren und ist damit nach Almería die Provinz Spaniens mit der zweithöchsten Einbusse an kultiviertem Gelände, so die spanische Zeitung "Información". Die Gründe für diese "Desertifizierung" sind zum einen natürlicher Art, fehlender Regen, Brände und Erosion, beschleunigt durch den Klimawandel. Das spanische Umweltministerium bezifferte die von akuter Austrocknung bedrohten Hektar in der Provinz Alicante mit 90.000 und die zusätzlich gefährdeten Hektar mit 95.000. Das sind nach Angaben der Zeitung zusammen fast 30 % der gesamten Fläche der Provinz Alicante. Die Verschlechterung der Bodenqualität werde durch die steigenden Temperaturen in den nächsten Jahrzehnten zunehmen, so das Ministerium.
Zu den natürlichen kommen Gründe mangelnder Rentabilität, die in den vergangenen Jahrzehnten zahlreiche Landwirte zum Aufgeben kultivierter Flächen gedrängt habe. Beide Prozesse sind immer stärker miteinander verzahnt.

Flüchtlingsboote mit je 14 Männern aus Algerien sind Mitte März 2021 an Stränden von Benidorm und Pilar de la Horadada gelandet.

Insgesamt über 200 Jahre Gefängnis haben Staatsanwaltschaft und Nebenklage für die vier jungen Männer aus Callosa d´Ensarrià gefordert, denen die Gruppenvergewaltigung einer 19-Jährigen vor zwei Jahren zur Last gelegt wird. Die "manada de Callosa" sitzt seither im Gefängnis, die vor dem Provinzgericht in Alicante geforderten Strafen liegen erheblich über denen jener als ursprüngliche "Manada" bekannt gewordenen Gruppe aus Andalusien, die im Jahr 2016 in Pamplona eine junge Frau vergewaltigten.

Einem Bericht der Zeitung Informacion zufolge will die Generalitat Valenciana alle ausländischen Residenten -aus der EU und aus anderen Ländern- an der Costa Blanca in ihrer entsprechenden Altersgruppe impfen, die eine gültige SIP-Karte der Seguridad Social vorlegen können. Sie werden aufgerufen, wenn sie an der Reihe sind.





















Das Land Valencia hat Lockerungen der Anti-Covid-Massnahmen ab dem 1. März bekanntgegeben, nachdem sich die Inzidenzzahlen innerhalb weniger Wochen auf rund 200 pro 100.000 halbiert hatten (Marina Alta: 140). Die Terrassen von Bars und Restaurants dürfen wieder geöffnet sein, bis 18 Uhr, mit einem Maximum von 4 Personen pro Tisch. Die Geschäfte dürfen zwei Stunden länger als bisher öffnen, bis 20 Uhr, Apotheken und Lebensmittelgeschäfte bis zu ihrem normalen Ladenschluss.
An öffentlichen Orten dürfen sich bis zu 4 Menschen treffen, an privaten oder in Häusern nur 2, jeweils aus veschiedenen Haushalten. Die nächtliche Ausgangssperre ab 22 Uhr bleibt vorerst, aber das wochenendliche Ein- und Ausreiseverbot für Städte ab 50.000 Einwohner ist aufgehoben.

Am frühen Morgen des Donnerstag, 18. Februar 2021, sind an der Küste des Rincón de Loix von Benidorm und in Calpe zwei Flüchtlingsboote mit insgesamt 17 Personen gelandet, darunter mindestens zwei Kinder im Alter von 2 und 6 Jahren. Bei den in Benidorm gelandeten Afrikanern fiel der Covid-Test negativ aus.
Eine dritte patera landete am selben Tag unterhalb vom Cumbre del Sol in Benitachell.

Das Land Valencia hat Grünes Licht gegeben für die neue Eisenbahnbrücke im Benissaner Ortsteil Quisi, deren Fehlen als eines der letzten Hindernisse, der Nutzung der Eisenbahnlinie Alicante-Dénia als TRAM-Linie im Wege steht. Sie soll 370 m lang werden, 12 Mio E kosten und in einem Jahr fertig gestellt sein, wenn der Auftrag vergeben wird. Die alte Quisi-Brücke aus dem Jahr 1915 hat sich als nicht robust genug für die neuen kombinierten Diesel-/Elektrozüge erwiesen. Das wurde allerdings erst nach einer millionenschweren Renovierung der alten Brücke festgestellt.

Der Schreck fuhr zwei Fassaden-Sanierern am Donnerstag, 28. Januar 2021, in die Glieder, als sie, in 40 Metern Höhe merkten, dass eines ihrer Sicherheits-Seile ausfiel. Ihre und die Rufe von aufgeschreckten Anwohnern verscheuchten eine Anwohnerin aus dem 24. Stockwerk, die das erste Seil durchtrennt und sich bereits an dem zweiten zu schaffen gemacht hatte. Es stellte sich heraus, dass sie sich gegen die Arbeiten ausgesprochen hatte. Sie wurde verhaftet und von dem Richter unter dem Vorwurf des versuchten Totschlags wieder auf freien Fuss gesetzt.




















In der Provinz Alicante starben im vergangenen Jahr fast 16.000 Menschen, während lediglich 14.000 geboren wurden. In 20 Städten und Gemeinden kam kein Kind zur Welt, nur 27 verzeichneten einen Überschuss an Geburten, darunter Elche und San Vicente. Seit drei Jahren verzeichnet die Costa Blanca damit ein sogenanntes "negatives vegetatives Wachstum".

Über 120.000 Einwohner der Provinz Alicante sind auf Lebensmittelhilfe durch die Banco de Alimentos oder soziale Hilfsorganisationen wie Cáritas oder Rotes Kreuz angewiesen. Zu einem grossen Teil müssen Bedürftige, deren Zahl durch die Pandemie von Woche zu Woche steigt, jetzt auch auf Unterstützungen bei Wasser, Strom und/oder Miete zurückgreifen.

Der 92-jährige Deutsche Sigfried Bartewitz war am Mittwoch, 13. Januar 2021, der erste von 15 Residenten und 35 Angestellten des Seniorenwohnheimes "Montebello" von La Nucía, der gegen Covid 19 geimpft wurde. In Montebello hat sich bislang niemand mit dem Corona-Virus infiziert, teilte das Rathaus von La Nucía mit. Zuvor war in der Residencia Savia und im Centro de Salud der Gemeinde geimpft worden.

Das Nationale Statistische Institut INE hat für die Demographie der Provinz Alicante das Fortbestehen altbekannter Tendenzen bestätigt: Die registrierten EU-Ausländer, waren Ende 2019 im Schnitt mit 52 acht Jahre älter als der Gesamtdurchschnitt von 44. Aus der EU kommen vor allem Senioren, und der Schnitt wird durch Arbeiter aus osteuropäischen Ländern auf 52 gesenkt. Die registrierten Einwanderer aus Afrika und Südamerika, sehr oft Familien mit Kindern, kommen im Schnitt auf weniger als 35 Jahre. Sie wohnen vor allem in den grossen Städten wie Elche und Alicante, während die EU-Ausländer sich auf die kleinen Städte und Gemeinden unter 20.000 konzentrieren.
In Kommunen der Provinz Alicante unter 10.000 Seelen ist sogar jeder Sechste aus einem der 26 EU-Länder ausser Spanien, und nur jeder 25. kommt aus den mehr als hundert anderen an der Costa Blanca vertretenen Nationen. Nach der Einführung der Pflicht zur Bestätigung der Anmeldung in den hiesigen Rathäusern im Jahre 2012 "verloren" diese kleinen Gemeinden der Provinz fast ein Drittel ihrer 68.000 EU-Ausländer, allerdings nur zu einem Teil krisenbedingt. Der "Verlust" vor allem an EU-Ausländern rekruitierte sich zu einem grösserem Anteil sowohl aus Karteileichen als auch Meldebestätigungs-Muffeln oder denjenigen, die an diese Pflicht erst erinnert werden mussten, was die an anwohnergebundenen Schlüsselzuweisungen aus Madrid interessierten Kommunen zum Beispiel in der Marina Alta und Baixa mit grossem Nachdruck und einem gewissen Erfolg erledigten: Ende 2019 zählten die Unter-10.000-Gemeinden an der Costa Blanca wieder 57.000 EU-Ausländer unter ihren Einwohnern.
Besonders stark fallen die EU-Senioren in den kleinsten Gemeinden ins Gewicht, wo sie fast jeden vierten Einwohner ausmachen, während hier (die jüngeren) Afrikaner und Südamerikaner kaum vorkommen. Anders als in dünn besiedelten Provinzen Spaniens wie Teruel, Cuenca, Soria, Huesca oder Lleida findet in unserer Region die "Verjüngung" demographisch vom Ausbluten bedrohter Hinterland-Gemeinden die sogenannte Arbeitsmigration zum Beispiel aus Afrika und Südamerika kaum statt.

In dem von zahlreichen Treppen durchsetzten Stadtviertel "Alfredo Corral", in dem ein besonders grosser Anteil älterer Menschen wohnt, erwägt die Stadt Benidorm die Einrichtung von Rolltreppen und Aufzügen. Ähnlich will das Rathaus auch mit dem oberen Bereich beim Parque de L´Aigüera, dem Viertel Foietes-Colonia Madrid, der Plaza Antonio Bayona und der Calle Ginés Cartagena verfahren. Die Finanzierung soll über den Edusi-Plan erfolgen, dessen drei Million Euro zur Hälfte von der Europäischen Union gestellt würden.














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