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(Raum) Els Poblets (Ondara Pego Vergel Marina Alta
Mit der Hilfe von zehn Löschflugzeugen und mehr als 50 Feuerwehrleuten in mehreren Einheiten wurde am Sonntag Nachmittag 14. April 2019, ein Waldbrand an der Hinterland-Strasse von Benigembla nach Castell de Castells gelöscht. Im Gemeindegebiet von Castell wurden einige Häuser von den Flammen bedroht. Erst am späten Abend konnten sich die Flugzeuge zurückziehen.
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Quasi bis zu den Landtagswahlen vom 28. April 2019 laufen die Verhandlungen der Privatfirmen Marina Salud (65 %) und Ribera Salud (35 %) mit dem Land Valencia über die vorzeitige Beendigung der Konzession für das öffentliche Gesundheitswesen im Marina-Alta-Kreis inklusive des Kreiskrankenhauses in Dénia-La Xara. Sie läuft eigentlich noch bis 2024, aber das sozialistisch/valencianistisch geführte Land hat die vorzeitige Auflösung der Konzession versprochen. Es geht laut spanischer Presse um eine Summe zwischen 15 und 25 Millionen Euro, in die bis zu 2 Mio pro Jahr als Gewinnausfall eingerechnet werden könnten. Die jüngste Verhandlungsrunde über den Preis wurde ergebnislos abgebrochen, dann verlautete aus der Generalitat, dass man die vorzeitige Beendigung der Konzession auch erzwingen könne, und zwar zu einem niedrigeren Preis. Dabei bestünde jedoch das Risiko, dass hinterher vor Gericht eine noch höhere Ablöse erstritten werden könnte.
Aus Valencia wechseln sich Signale eines unmittelbar bevorstehenden Verhandlungsabschlusses mit denen von aussichtslosen Gesprächen in kurzer Folge miteinander ab.
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Die Arbeitslosigkeit ist im Marina-Alta-Kreis seit zwei Jahren um 4 auf 16,5 gesunken. Das http://www.observatorimarinaalta.org hat sich die Zahlen genauer angeschaut. Der paro betrifft verstärkt Frauen und Menschen unter 25 und über 45, nämlich zu über 18 %. Gegenüber dem gesamten Land Valencia entwickelt sich die Arbeitslosigkeit hier in Zyklen, abhängig von den Tourismus-Hauptzeiten. 4 von 5 Arbeitssuchenden tun dies im Dienstleistungssektor, jeder 6. am Bau.
Im positiven Sinne sind laut Observatorium Llíber, Teulada-Moraira und Pedreguer mit nur 7,5, 11 und 13 % mit grossem Abstand die "Paro"-Champions, die (meisten) Küstenstädte (ausser Dénia und Els Poblets mit 17,5 %) liegen mit 15-16 % unter dem Schnitt.
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Die Zahl der im Ausland wohnenden spanischen Bürger (Padrón de Españoles Residentes en el Extranjero = PERE) aus der Marina Alta hat sich in den letzten zehn Jahren auf fast 6.500 mehr als verdoppelt. Auf 170.000 gemeldete Anwohner bedeutet dies rund 6 %. Besonders stark betroffen sind Hinterlandgemeinden wie Vall d´Ebo und Xaló (jeder 5. wohnt im Ausland), Alcalalí, Murla, Benigembla, Parcent, Vall de Gallinera oder Vall de Laguar mit je etwa 10 %.

ORT / PERE 2009 / PERE 2019 / Offiz. Einwohner (padrón) / % PERE vom padrón
Alcalalí 65 126 1.298 9,71
L’Atzúbia 20 – 661 –
Beniarbeig 27 55 1.983 2,78
Benidoleig 23 29 110 2,61
Benigembla 35 53 444 11,94
Benimeli 11 26 410 5,61
Benissa 190 361 10.768 3,35
Benitatxell 20 69 4.130 1,67
Calp 200 485 21.633 2,24
Castell de Castells 13 13 435 2,99
Dénia 815 1.886 41.733 4,52
Gata de Gorgos 56 176 5.893 2,99
Llíber 32 55 1.051 5,23
Murla 36 58 493 11,77
Ondara 141 308 6.815 4,52
Orba 48 84 2.111 3,98
Parcent 29 80 908 8,81
Pedreguer 145 329 7.490 4,39
Pego 271 392 10.052 3,9
Els Poblets 28 64 2.864 2,23
El Ràfol d’Almúnia 7 27 644 4,2
Sagra 21 37 389 9,51
Sanet i Negrals 19 24 648 3,7
Senija 10 22 581 3,79
Teulada 115 267 10.722 2,49
Tormos 9 15 336 4,47
La Vall d’Alcalà 12 20 164 12,2
La Vall d’Ebo 41 48 224 21,4
La Vall de Gallinera 44 72 589 12,22
La Vall de Laguar 52 90 820 10,98
El Verger 60 99 4.520 2,19
Xàbia 243 598 27.224 2,2
Xaló 260 478 2.683 17,82
MARINA ALTA: 3.098 6.446 170.826 6,13













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Die Komponistin Dolors Sendra hat den Namen einer Strasse ein Pego übernommen, die dem ehemaligen Landes-Ministerpräsidenten Eduardo Zaplana gewidmet war. Da dieser von Gericht der Korruption und der internationalen Geldwäsche angeklagt wird, leitete eine Bürgerin die Veränderung des Strassennamens ein. 320 Menschen beteiligten sich an der Abstimmung über mehrere mögliche neue Namen, und die Musikologin Dolors Sendra, die mit 91 Jahren im Januar diesen Jahres gestorben war, siegte mit 130 Stimmen.
Eine Biografie der Komponistin, die ihre Spuren in Pego, Venezuela und Jávea hinterliess, lieferte die Internetzeitung "Marina Plaza": http://lamarinaplaza.com/2019/03/25/la-calle-eduardo-zaplana-de-pego-pasa-a-llamarse-dolors-sendra-la-gran-compositora-fallecida-en-enero/

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Eine Minderjährige aus der Marina Alta zeigte im März eine sexuelle Aggression von 4 Mitschülern im Juli vergangenen Jahres an. Drei Minderjährige wurden verhaftet und dem Jugend-Staatsanwalt überstellt, ein vierter befragt.
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Der erste nennenswerte Regen nach vier Monaten brachte zum Ende der Fallas-Fiestas in der Marina Alta Niederschläge zwischen 8 Litern pro Quadratmeter in Calpe, 11 und 14 in Benissa und Teulada-Moraira über 16 in Dénia bis hin zu 20 in Jávea und Alcalalí sowie 21 in Gata und Ondara.
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Das Provinzgericht von Alicante hat die Verurteilung eines Manes aus Pego wegen Drogenhandels aufgehoben, weil dieser zu einer Hausdurchsuchung keine Zustimmung gegeben hatte und weder er noch sein Anwalt dabei zugegen waren. Die Guardia Civil war auf eine Anzeige der Ehefrau wegen häuslicher Gewalt erschienen und hatte die Wohnung mit ihrer Zustimmung durchsucht und dabei 400 Gramm Marihuana gefunden, nachdem der Beschuldigte verhaftet worden war.
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Die städtische Grünzone auf der rechten Seite des Gorgos-Flusses von Gata de Gorgos trägt seit Anfang März 2019 den Namen von Josep Ferrandis, des Bürgermeisters zu Beginn des Spanischen Bürgerkrieges. In den Tagen nach dem Militärputsch Francisco Francos gegen die spanische Republik am 18. Juli 1936 verhindert den Historikern zufolge Ferrandis, dass die sogenannte "Pepa" politisch Rechtsgesinnte und Sympathisanten des Putsches töten konnte. Die "Pepa" war ein Lkw mit "unkontrollierten Milzionären", die in den ersten Tagen des Bürgerkrieges im Marina-Alta-Kreis politische Gegner töteten, so die Zeitung "Marina Plaza". Eine Plakette ehrt neben Ferrandis, "der sein Leben riskierte, damit niemand getötet wurde", auch seine Nachfolger Francisco Boluter und Antonio Soler, "aus dem selben Grund". Ferrandis starb im französischen Exil.
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