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Dénia






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Die 21-jährige Victoria Elisabeth von Hohenlohe-Langenburg ist nach der Zahlung einer Steuer von knapp 3.000 Euro die neue "Marquesa de Dénia", der neueste ihrer 39 Adelstitel, darunter derjenige als Herzogin von Medinaceli. Zum ersten Mal wurde der Titel eines Marqués von Dénia im Jahr 1487 an Diego Gómez de Rojas y Sandoval vergeben. Der Adelstitel von Dénia gehört seit der Verleihung dieses Zusatzes durch Carlos V im Jahr 1520 zu den rund 400 "Grossen" von Spanien. Sein bekanntester Inhaber war Anfang des 17. Jahrhunderts der "Duque de Lerma", auf den in Dénia unter anderem der "Palau del Castillo" und der Augustinerinnen-Konvent zurück gehen, vor allem aber die Gewährung der Stadtrechte im Jahr 1612 und die Vertreibung der Morisken. Ende des 17. Jahrhunderts fielen die Titel Marques de Dénia und Duque de Medinaceli durch Heirat zusammen.
Hohenlohes Vater Marco starb vor anderthalb Jahren in Sevilla. Nach angemessenen Pietätsfristen beantragte seine Tochter Victoria die Gewährung der 39 Adelstitel, die nicht ohne Weiteres vererbt, sondern ihr gegen Steuern von rund 46.000 Euro zugesprochen wurden.
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Mit den Planungen für den Bau eines zweiten Seniorenheimes hat das Rathaus von Dénia begonnen, weil die Nachfrage in immer stärkerem Masse das Angebot übersteigt, so die zuständigen Stadträtinnen für Soziales und Senioren, Cristina Morera und Elisabet Cardona. Die einzige städtische "residencia" mit 90 Plätzen ist "immer voll belegt". Die Warteliste ist ellenlang, weist noch Anträge aus dem Jahr 2014 auf.
Weil das Ayuntamiento aus finanziellen Gründen ein neues Seniorenheim weder bauen noch verwalten kann, soll dafür eine Konzession vergeben werden. Eine Studie soll die Machbarkeit ermitteln, dann sollen die Bedingungen für eine Ausschreibung entworfen werden. Ein geeignetes städtisches Grundstück von 4.000 Quadratmetern stünde in der Calle Apol.lo zur Verfügung, gegenüber dem alten Krankenhaus "La Pedrera". Man denke auch für dieses Seniorenheim an etwa 90 Plätze. Davon ginge ein Teil an das Land Valencia, ein weiterer an das Rathaus von Dénia; der Rest könnte privat verwaltet werden, wie zum Beispiel in Teulada. Stadträtin Morera hofft, dass der Bauauftrag im kommenden Jahr erteilt sein könnte.
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Ein 21-jähriger Autofahrer wurde an der Landstrasse CV-7221 von Dénia nach Ondara am Sonntag Abend, 22. April 2018, von seinem eigenen Wagen zerquetscht, nachdem er von der Fahrbahn abgekommen war. Der Pkw fiel drei Meter in die Tiefe, prallte gegen einen Baum, überschlug sich mehrmals und fiel auf den zuvor herausgeschleuderten Fahrer. Die gleichaltrige Beifahrerin wurde schwer verletzt ins nahe gelegene Kreiskrankenhaus eingeliefert.
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Das Rathaus von Dénia hat das Haushaltsjahr mit einem Überschuss von fast 9 Millionen abgeschlossen, wie Finanzstadtrat Paco Roselló mitteilte. Rund 3 Mio Euro werden für die Begleichung von Rechnungen verwendet, 5,5 Mio für die Rückzahlungen von Bankkrediten. Mit den restlichen 400.000 Euro werden finanziell tragbare Investitionen (solche, die keine Folgekosten mit sich bringen) getätigt. In der Stadtkasse gibt es derzeit ein Plus von 10,5 Mio Euro.
Einer der wesentlichen Gründe für die Überschüsse war die Senkung der laufenden Kosten um zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr, vor allem der Schuldendienst: 13 % billiger als veranschlagt. Die Einnahmen durch indirekte Steuern fielen um fast 140 % höher aus als geplant, z. B. Baugenehmigungen: 1,2 statt 0,6 Mio, ICIO-Abgabe: 1,45 statt 0,6 Mio Euro.
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Ein Mann, der vor vier Jahren vor einem Pub in Dénia einer jungen Frau mit den Worten "Ich werde dir dein hübsches Gesicht beschädigen" ein Glas im Gesicht zertrümmerte, wurde jetzt in einer Berufungsverhandlung zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt. Er hatte zunächst in dem Pub die Frau an den Schenkeln berührt und war hinausgeworfen worden. Für die sexuelle Belästigung und den Glasangriff erhielt der Angeklagte je ein Jahr. Die Frau und ihre Begleiterin wurden von dem Vorwurf freigesprochen, ihrerseits den Mann angegriffen zu haben. Die Verletzungen des Angreifers seien auf eine Racheaktion mehrerer Personen zurückzuführen, die aber nicht bestimmt werden konnten, so das Gericht.
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Die in den letzten zwei Jahren restaurierte, in ihrer Art im Land Valencia einzigartige, Renaissance-Treppe in T-Form zum Palau Vell auf dem Gelände des Castillo von Dénia ist jetzt für die Öffentlichkeit freigegeben worden. Diese durch die Bomben des Erbfolgekriege und des Unabhängigkeitskrieges beschädigte Treppe war Bestandteil des mit 850.000 Euro (650.000 aus einem nationalen Kulturfond) veranschlagten Restaurierungsprojektes des Palau Vell, der zu Zeiten des ersten Herzogs von Dénia, Alfonso de Aragón, in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts erbaut worden war. Unter dem Duque de Lerma wurde er Anfang des 17. Jahrhunderts erweitert. Die begleitende Entfernung einer Reihe von gross gewachsenen Pinien hat die Sicht erheblich verbessert.
Bei der Einweihung der Arbeiten stellte der regionale Vertreter der spanischen Regierung fest, dass Madrid sich allein die Herrichtung verschiedener Bereiche des Castillo 1,2 Mio Euro hat kosten lassen und ausserdem die Restaurierung eines für kulturelle Zwecke zu nutzenden Gebäudes in der Calle San José (Bibliothek und Archiv) mit 1,5 Mio Euro finanziere. Dénias Bürgermeister Vicent Grimalt (PSOE) meldete Bedarf an Zuschüssen für kulturgeschichtliche Projekte wie "Verger Alt del Castillo", "Caldera del Gas" oder "Diarium Romana del Hort de Lorand" an.
Fotos Einweihung Renovierung Palau Vell mit Treppe

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Zum Feiertag Anfang Mai wird im Industriegebiet von Dénia der neue Busbahnhof eingeweiht, der Geld aus dem Landeshaushalt eingerichtet wurde. Dann soll eines der grösseren Projekte in Angriff genommen werden, die sich das Ayuntamiento von Dénia auf die Fahnen geschrieben hat: die Neuerschliessung der Plaza del Archiduque Carlos.
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In Dénia hat sich die Zahl der Sozialarbeiter im Rahmen der Landespolitik der Geschlechtergleichheit und "Políticas Inclusivas" auf einen pro 2.300 Einwohner fast verdreifacht. Landes-Vizepräsidentin Mónica Oltra (Compromís) teilte bei einem Besuch in Dénia mit, dass die Generalitat im laufenden Jahr fast 13 Millionen Euro für Massnahmen gegen häusliche Gewalt bereit gestellt habe und allein in Dénia für soziale Programme 2,3 Mio ausgebe, 13 % mehr als im Vorjahr. Unter anderem besuchte Oltra das neue Sozialamt an der Plaza Arxiduc Carles mit dem rund um die Uhr funktionierenden Frauenhaus.
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Zwei Personen wurden am zweiten April-Wochenende bei Polizeikontrollen in Dénia verhaftet. Ein Autofahrer wendete und flüchtete, als er der Kontrolle angesichtig wurde. Ein Polizist stellte den Wagen, als er gegen die erlaubte Fahrtrichtung in eine Einbahnstrasse fuhr. Das Fluchtauto überfuhr den Polizisten und stiess anschliessend gegen mehrere Fahrzeuge. Es wurde kurz darauf beim Hafen angehalten, die beiden Insassen waren offenbar ziemlich betrunken, müssen sich mit mehreren Anklagepunkten auseinander setzen, zumal sie zum Ende der Verfolgungsjagd die Polizisten mit einer Schusswaffe bedrohten. Die Verfolgung endete für die beiden Verfolgten an einer Mauer. Im Auto wurden die Pistole, ein Messer und mehrere versteckte Marihuana- und Haschisch-Tütchen gefunden.
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