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Jávea / Xàbia
Neue Steinschläge hat die Steilküste am Cap Negre von Jávea verzeichnet. Zur Beruhigung der Chalet-Besitzer am oberen Rand dürfte dies nicht beigetragen haben. Die ersten starken Abgänge gab es im November 2005, als die Terrassen mehrerer Chalets abstürzten.
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In der Nähe der Discothek "Molí" stürzte in der zweiten Januarwoche 2019 ein Pkw von der Fahrbahn der Avenida del Pla in das (trockene) Flussbett. Mit Hilfe einiger Passanten konnten die beiden Insassen das Fahrzeug verlassen und wurden von der Besatzung eines Krankenwagens untersucht. Das Brückengeländer wurde komplett herausgerissen und muss ersetzt werden.
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Die Stadt Jávea plant die Restaurierung und Besuchbarkeit des 1938 beim Hafen in der Caleta del Port gebauten Luftschutzbunkers, der bis zu 20 Meter tief in den Berg hineinreicht. Nach vielen Jahrzehnten wurde des Bunker wiederentdeckt. Nach der notwendigen Eintragung in die Liste städtischer Besitztümer beantragt nun das Ayuntamiento EU-Fonds für die Herrichtung des historischen Gebäudes.
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"Plastic Patron Xàbia", "Xàbia neta entre tots" und weitere Umweltschutz-Vereinigungen haben in einem gemeinsamen Einsatz die nicht ganz einfach zugängliche kleine Sardinera-Bucht von Abfällen befreit. Der gesammelte Müll wurde mit Hilfe eines Schlauchbootes abtransportiert.
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In den nächsten Tagen wird das Rathaus von Jávea vom Landesamt für Häfen die Genehmigung erhalten, im Leuchtturm auf dem Cabo de Sant Antoni ein Umweltzentrum einzurichten, in dem Besucher Informationen über die Geschichte des "Faro" erhalten. Er wurde Mitte des 19. Jahrhundert in Betrieb genommen. Eine ähnliche Vereinbarung hatte die Stadt über die "Casa del Cable" unterzeichnet, ebenfalls Mitte des 19. Jahrhunderts die erste Telegraphenstation, die mittels eines Untersee-Kabels die Iberische Halbinsel mit den Balearen verband, und heute ein Ausstellungssaal.
In Sachen Leuchtturm hatte die Stadt die Privatinitiative eines Hotels ausgebremst.
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Eine Geschichte mit viel Solidarität für einen sterbenden Deutschen Schäferhund, der in der Silvesternacht 2018/19 an der Strasse von Jávea nach Jesús Pobre überfahren wurde, veröffentlichte einige Tage später die spanische Tageszeitung "Información". Der Autofahrer machte sich ohne anzuhalten vom Acker, ein nachfolgendes britisches Paar jedoch kümmerte sich um das Tier. Die Ortspolizei empfahl die Abgabe am (um 22 Uhr natürlich unbesetzten) Tierheim von Jávea. Der städtische Tierarzt teilte mit, er könne nicht kommen. Die Briten wollten das Tier nicht, wie empfohlen, am Tierheim anbinden, riefen die Guardia Civil und die Freiwilligen-Vereinigung RAMA (Rescate Animal de la Marina Alta).
Die (für Tiere nicht zuständigen) Guardias und zwei RAMA-"voluntarias", die von einer Silvesterfeier kamen, brachten das Tier auf die Wache. Dort stellte eine der Freiwilligen, die Tierärztin ist, fest, dass die Schäferhündin "Kora" wegen ihrer schweren inneren Verletzungen bald sterben würde, was kurz nach dem Jahreswechsel geschah - aber eben nicht allein. Ob das Tier dabei eine helfende Spritze erhielt, wurde nicht überliefert, wohl aber, dass der Hund nicht am Strassenrand oder vor den Toren des Tierheims zum Sterben allein gelassen wurde, sondern "bis zu seinem letzten Atemzug Zuspruch und Streicheleinheiten" erhielt.
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Hunderte von Teilnehmer brachten laut spanischer Presse beim seit fast drei Dutzend Jahren bestehenden Neujahrsbaden am Arenal-Strand von Jávea auch in diesem Jahr mehrere Tausend Euro für einen guten Zweck auf, für die Behinderten-Schulen in Dénia und Calpe. 2018 betrug der Erlös des von der "Lancashire Bruja" durchgeführten Events, der neben den Briten immer mehr auch Spanier anspricht, immerhin 4.000 Euro.













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"Vier verlorene Jahre" sind laut Oppositionspartei PP in Jávea auf den absoluten Wahlsieg (14 von 21 Stadtrats-Sitzen) von Bürgermeister José Chulvis Sozialisten vor dreieinhalb Jahren gefolgt. Nicht nur sei er mit den Grossprojekten Auditorium und Triana-Brücke gescheitert, die längst abgeschlossen sein sollten, aber noch am Anfang stehen, weil die Stadtverwaltung offenbar die falschen Firmen unter Vertrag genommen hat. Auch der neue Flächennutzungsplan komme nicht voran.
Auch die von Chulvi für die Schlussphase der Legislaturperiode angekündigten zwei Dutzend Projekte ("Xàbia en marcha") haben zu nichts anderem geführt als das sich der PSOE-Bürgermeister "hinter ständigen Entschuldigungen versteckt".
Und obendrein habe Chulvi die zweifelhafte Verlängerung des Müllvertrages und andere Entscheidungen gleichsam durch die Hintertür eingeführt: "die Opposition für einen Ausschuss über die Sterilisierung von Katzen eingeladen und dann dort den Müllvertrag absegnen lassen".
Absolute Mehrheiten seien nicht gut für Jávea, so PP-Chef Óscar Antón, der in der vorigen Legislaturperiode mit einer kleinen Partei notwendiger Koalitionspartner Chulvis und der PSOE war und das städtische Finanzamt führte. Seinerzeit habe man bei der Bürgerbeteiligung Fortschritte erzielt, jetzt kommen die entsprechenden Gremien nicht mehr zusammen: "Chulvi agiert lediglich für die Galerie".
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Der Stadtrat von Jávea hat laut spanischer Presse das "letzte Manöver" zur Rettung und Legalisierung eines vor fast 20 Jahren illegal an der Ambolo-Steilküste errichteten Chalets annulliert - jetzt stehe dem Abriss nichts mehr im Wege. Der Eigentümer habe zwischen 1999 und 2002 das Chalet gegen den Einspruch der Stadt errichtet und sich dabei auf eine von der Stadt für ungültig erklärte Genehmigung berufen, die sich auf die Zeit vor dem Flächennutzungsplan von 1990 bezog. Dieser stufte die Zone als Grünzone ein, bereits im Jahr 2003 bekam das Ayuntamiento erstmals vom Tribunal Supremo Recht in dieser Angelegenheit, das die Arbeiten als illegal einstufte. Die Eigentümerin habe seither alle juristischen Möglichkeiten ausgeschöpft, aber nun sei das Ende der Fahnenstange erreicht. Ihren Entschädigungsforderungen von 1,4 Mio Euro (inklusive Chalet) stand die vom Oberlandesgericht festgelegte von 325.000 Euro (nur für das Grundstück) gegenüber, die von der Stadt bereits bezahlt wurde.
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