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Jávea / Xàbia
Das im vergangenen Jahr zum ersten Mal während der Jáveaner Fogueres-Fiestas durchgeführte Biertrinker-Wettrennen "Birratlón" ist für die diesjährigen Fiestas von den Organisatoren abgesetzt worden. Der Grund: Die Fogueres-Gesamtleitung hatte den Organisatoren des Bierl-Wettaufes über 2.000 Meter, bei dem alle 500 Meter ein halber Liter zu trinken war, vorgeschlagen, diesmal auf alkoholfreies Bier zurückzugreifen. Im vergangenen Jahr traten 30 "peñas" mit je 4 Läufern an.
Von der Stadt Jávea gab es kein Verbot der nur für Erwachsene vorgesehenen Veranstaltung, war auch keine Beschränkung auf Alkoholfreies vorgesehen. Fiesta-Stadtrat: "Der Birratlón stand im Programm. Das heisst, wir waren damit einverstanden". Allerdings haben die Suchtprävention-Einheit von Jávea und die Vereinigung "Controla Club" für die Fiestas eine Präventions-Kampagne für Alkohol und Drogen vorgesehen. Die sich mit dem normalprozentigen "Birratlón" vielleicht nicht so gut vertragen würde. Aber ausgerechnet bei den jungen Leuten war der Bierwettlauf im vergangenen Jahr gut angekommen.
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Nicht bereit für die touristische Hauptsaison ist nach Auffassung der Oppositionspartei PP die Stadt Jávea. Die Sauberkeit an wichtigen Strassen, Kreisverkehren und in Grünzonen, sogar am Arenal, lasse sehr zu wünschen übrig und sei eines Reiseziels für Qualitätstourismus unwürdig. Auf entsprechende Anfragen erhalte man von der Stadtverwaltung von Bürgermeister José Chulvi (PSOE) immer wieder ausweichende Antworten wie "wir untersuchen das", "wir sind dabei", aber getan werde nichts. Selbst auf konkrete PP-Vorschläge wie einem Plan gegen den Hundekot am Ende der Strandpromenade "David Ferrer" werde nicht eingegangen.
Den Bürgern werde auferlegt, unter Androhung von Strafe, ihre Grundstücke sauber zu halten, aber die Stadtregierung gehe überhaupt nicht mit gutem Beispiel voran.
Schlecht sei es um Müllabfuhr und Strassenreinigung bestellt. Der Vertrag mit der Firma Cespa sei trotz bekannter Defizite um ein Jahr verlängert worden. Die Folge, so die PP: dreckige Strassen, fast ständig volle und schlecht postierte Container. Unter anderem sei die Strassenreinigung in den Urbanisationen stark vermindert oder sogar ausgesetzt worden.
Nicht besser sei es um die Strassenbeleuchtung bestellt. Da mache sich die Beschäftigung von Firmen zu niedrigen Preisen und die fehlende Kontrolle negativ bemerkbar. Ergebnis: etliche Zonen und Strassen ohne oder mit defizitärer Beleuchtung, so PP-Bürgermeisterkandidatin Rosa Cardona.
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Die spanische Nationalpolizei hat Anfang Juni 2018 in Jávea einen 36-jährigen Briten verhaftet, der in einer Bar in Liverpool mehrere Gäste mit einem Messer angegriffen hatte und dann aus dem Land geflüchtet war. Eines seiner Opfer musste mit hundert Stiche im Gesicht genäht werden. Der Mann wurde nach Madrid gebracht und wird demnächst an Grossbritannien ausgeliefert.
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Die Strandgeschäfte sind -nicht nur- in Jávea Goldminen: Die Konzession für die 5 Chiringuitos am Steinstrand "Primer Muntanyar" zwischen Hafen und Arenal wurde für 15-18.000 Euro ausgeschrieben. Für das Lokal beim Parador-Hotel bot ein Unternehmer 85.000 Euro. Für den Strandbarplatz am Benissero-Strand gab es 70.000, für die restlichen zwischen 30 und 50.000 Euro. Dazu kommen erhebliche Investitionen für die Bars und moderne Chill-out-Möbel. Insgesamt erhielt das Rathaus von Jávea für seine auf vier Jahre ausgeschriebenen Strandkonzessionen für Chiringuitos, Liegen und Sonnenschirme, Jetskis, Windsurf, Padel-Surf, Kajaks etc.) fast hundert Angebote. Allein für das Geschäft mit Liegen und Sonnenschirmen am Arenal-Strand erlöste die Stadt 175.000 Euro, ein Unternehmer hatte fast eine Viertelmillion Euro geboten. Pro Jahr...
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Die blau-lila-blütigen Jacaranda-Bäume kamen vor zwei Jahrzehnten in Xàbia in Mode, mittlerweile werden die meisten grossen Avenidas und auch andere Strassen von Jávea von rund 5.000 dieser Bäume gesäumt. Das Problem: Sie machen am Boden viel Dreck und damit Arbeit: Die gefallenen Blüten sondern ein klebriges Öl ab, das manchmal sogar Rutschpartien mit sich bringt. Die Stadt muss an den meisten Stellen mit hohem Wasserdruck reinigen. Das Rathaus informierte, dass die Exemplare, die z. B. durch Austrocknung ausfallen, jetzt durch andere Bäume ersetzt werden, die weniger arbeitsintensiv sind.
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Die Stadt Jávea hat für die Fiestas Hogueras de San Juan im Juni das nächtliche Stiertreiben abgeschafft. Es findet also in diesem Jahr nur noch am späten Nachmittag von vier Festtagen statt und nicht mehr in einem zweiten Durchgang ab 23 Uhr wie bisher. Nachdem vor zwei Jahren die Variante "bou embolat" (Stiertreiben mit Feuer auf den Hörnern) aus Tierschutzgründen abgeschafft wurden, kamen immer weniger Besucher zu den nächtlichen Stiertreiben. Diese werden in diesem Jahr durch Paella-Wettbewerbe und einen Wettbewerb Grand Prix ersetzt.
Auftakt zu den Fogueres bildet das Wochenende des 9. und 10. Juni mit der Ernennung der Fiesta-Königinnen Marta Arnal und Gisela Fernández. Die Feuernacht zu Sant Joan, deren Ausgabe in Jávea zur "Fiesta de Interés Turística" erklärt wurde, am 23. Juni fällt in diesem Jahr auf einen Samstag.
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Mangelhaftes Engagement gegen die unhaltbaren Zustände in der Kaserne der Guardia Civil wirft die neue PP-Chefin Rosa Cardona Jáveas Bürgermeister José Chulvi (PSOE) vor. Sie selbst habe vor dem Regierungswechsel in Madrid den zuständigen Innenminister (Foto) über die Modernisierungsnotwendigkeiten im "Cuartel" und neue Ausstattung bei Fahrzeugen und Material informiert. Auch fehle es im Sommer an Polizisten.












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Ein Jahr nach dem der Polizei zufolge unter Drogen- und Alkoholeinfluss verursachten Unfall, bei dem die 29-jährige Mavi S.V. aus Gandia an einem frühen Samstagmorgen im Mai auf der Bundesstrasse N-332 bei Oliva drei Radfahrer aus Jávea tötete und drei schwer verletzte, wurde sie aus der Untersuchungshaft entlassen. Ihre Verteidigung zahlte eine Kaution von 7.000 Euro, die Frau muss sich zwei Mal pro Monat auf dem Gericht in Dénia melden.
Laut spanischer Presse dürfte sich der Beginn des Gerichtsverfahrens verzögern. Die Staatsanwaltschaft warte noch auf Gutachten über die Verletzten. Der Anwalt von zwei der Radfahrer, Óscar Antón, sprach Unverständnis seitens der Familien und Vertrauensverlust in die Justiz aus. Aber bei fahrlässiger Tötung in Folge von Verkehrsunfällen sei dies das beim Provinzgericht von Valencia übliche Verfahren, so die spanische Presse.
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Keine Neuigkeit für ein politisches Prestigeprojekt: Der Arbeitsrhythmus am Auditorium von Jávea ist auf weniger als Minimallast geschaltet, seit März, so die Zeitung "Información" Mitte Mai, seien keine Arbeiter mehr auf der Baustelle zu sehen gewesen. Das für 3,5 Mio Euro ausgeschriebene Projekt war für 2,4 Mio E an "Joca Ingenieros y Construcciones" vergeben worden. Dabei soll es wohl nicht bleiben, ein alter Trick, wenn man einen öffentlichen Aufdruck für sehr wenig Geld ergattert hat: nachfordern, weil der Auftraggeber unter Zeitdruck steht, vor einem Wahltermin einweihen will.
Die Zeitung hat erfahren, dass Joca im Rathaus Druck macht, damit verschiedene Projektänderungen und die entsprechenden Verteuerungen akzeptiert werden. Bislang jedoch halte die PSOE-Stadtregierung und bestehe auf Einhaltung des Vertrages, setze auf baldige Wiederaufnahme der Arbeiten. Información brachte die Aufkündigung des Vertrages ins Spiel.
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