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Calpe / Calp
Der ehemalige "Club Social Bofill" in erster Strandlinie von Calpe, unterhalb der architektonisch ausgezeichneten Urbanisation Manzanera, präsentiert sich nach drei Jahrzehnten des Verfalls in ruinösem Zustand und, so die spanische Presse, auf dem Weg in eine Müllhalde. Die oberhalb gelegenen "Muralla Roja" und "Xanadu" befinden sich auf dem Weg, zum Kulturgut (BIC) erklärt zu werden. Die Anwohner der "Muralla Roja" versuchen sogar, sich unerwünschte Besucher mit Zäunen und Schildern vom Leib zu halten, die auf "mögliche Gefängnisstrafen" bei untersagtem Eindringen hinweisen. Die Stadt Calpe hat die Urbanisation in mehreren Phasen mit mehreren Hunderttausend Euro auf Vordermann gebracht.
Für den Küstenstreifen mit Amphitheater und Club Social hat die Stadtverwaltung eine auf 30 Jahre verlängerbare Konzession für 15 Jahre erhalten. Ein Fussweg soll die Manzanera-Bucht mit dem nach Plänen des damaligen Architekten Ricardo Bofill zu restaurierenden Clubs verbinden. Dafür allerdings müsste eine erkleckliche Summe Geldes in die Hand genommen werden.
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Zum Ende des Monats August hat die Calper Oppositionspartei PSOE Kritik an der kommunalen Verordnung geäussert, mit denen Bauarbeiten in Wohngebieten im August verboten werden. Die Verordnung müsse spezifiziert werden, dann sie schrecke auch Installateure und kleine Baufirmen ab, weil sie alle Bauarbeiten verbiete, durch die sich Nachbarn gestört fühlen könnten, so dass nur noch erlaubt bleiben: "... pequeños trabajos que no produzcan ruidos ni molestias a los vecinos...”. Ausnahmegenehmigungen könne das Bürgermeisteramt erteilen. Durch die unpräzise Formulierung, so die PSOE, nehme die Stadt zahlreichen "autónomos" die Möglichkeit, im August zu arbeiten.
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Die Stadt Calpe hat bei den Salinen die angekündigte Vogelbeobachtungs-Route mit Erläuterungs-Paneelen eingeweiht. Zuvor hatte das Ayuntamiento Birdwatching-Routen auf dem Morro de Toi und der Serra d´Oltà eingerichtet (wir berichteten). Teil der Salinen-Route ist eine aus Holz gebaute Observierungsstation, die Belästigung der Vögel ausschliessen soll.
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Die Zahl der offiziell registrierten deutschen Touristen ist in Calpe im Juli gegenüber dem gleichen Vorjahresmonat von einem Anteil am Gesamtkuchen unter 4 % auf wenige als 3 % gesunken. Damit wurden doppelt so viele Belgier und mehr als vier Mal so viele Engländer wie Deutsche verzeichnet. Der Anteil der Franzosen brach ebenfalls ein, von 16 auf 11,5 Prozent, während die Spanier ihren Anteil um ein Zehntel auf 56 % erhöhten.
Insgesamt, so ein zufriedener Tourismus-Stadtrat Jan van Parijs, der auf die Erholung alternativer Märkte von politisch und Terrorismus-bedingten Krisen hinwies, stieg in Calpe die Juli-Belegung gegenüber 2017 um ein Zehntel, von 87 auf 89 bei den Hotels und von 64 auf 77 % bei den Appartements und Campingplätzen.
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Die Calper Oppositionspartei PSOE hat bei der Anti-Korruptionsstaatsanwaltschaft angezeigt, dass im Rathaus von Calpe ein Beförderungsverfahren auf juristisch unsaubere Weise auf den Bruder von Bürgermeister César Sánchez (PP) zugeschnitten worden sei. Dieser habe den geforderten Titel nicht nachgewiesen und zum Beispiel mit der Überbewertung seiner Fortbildungskurse (8,25 statt maximal 6) eine zu hohe Einstufung erhalten. Die PSOE legte Einspruch ein, habe aber auf Bitte nach einem Gutachten durch die Rechtsabteilung der Stadt nur ausweichende Antworten erhalten. "Mehrere Rechtsexperten" (die die Partei nicht näher benannte) bezeichneten das Verfahren als "nicht unparteiisch" und zweifelten seine Gültigkeit an. Das auf den Bürgermeister-Bruder zugeschnittene Ein-Personen-Auswahlverfahren würde ihm mit einer "vier minus" (5 von 10 im spanischen System) den Platz besorgen, ein Affront, für alle, die sich umfassend und gewissenhaft auf die staatlichen Examen für die Verbeamtung vorbereiten, so die von Marco Bittner geführten Calper Sozialisten. Es müsse Schluss damit sein, dass sich bei den Bürgern der Eindruck verfestige (es fehle in Calpe nicht an entsprechenden Fällen), dass die Personalausschreibungen ständig zugunsten von Angehörigen oder Parteifreunden einflussreicher Politiker ausgehen.

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Eine schwierige Leitungsreparatur am Oltà-Berg von Calpe brachte mitten in der touristischen Hauptsaison die Trinkwasserfirma "Aguas de Calpe" hin, ohne dass die Belieferung der angeschlossenen Urbanisationen Oltà und Cucarres unterbrochen werden musste. Kaputt gegangen war die Druck-Wasserleitung hinauf zum Wasserdepot auf dem Oltà (325 Meter hoch), die einen Druck von über 17 Kilo verzeichnet.
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Ein 36-jähriger belgischer Radfahrer verlor sein Leben, als er auf einer steilen Strasse in der Urbanisation Girasoles II beim Morro-de-Toix-Berg von Calpe sein Leben, als er gegen einen Elektrokasten aus Beton fuhr. Er hatte offenbar auf der abschüssigen Strasse die Kontrolle über sein Rad verloren.
Ebenfalls in einer engen Kurve verletzte sich am gleichen Tag ein spanischer Radfahrer gleichen Alters auf der Carretera de les Planes von Dénia nach Jávea schwer, als er gegen ein Auto stiess.
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Das Ayuntamiento von Calpe verleiht die Preise “Jaume Pastor i Fluixà-9 d’octubre” in diesem Jahr unter anderem an die Asociación de Moros y Cristianos (Hauptpreis), die im vergangenen Jahr 40 Jahre alt wurde, und bei den Unternehmern an die belgische Konditorei "Pastelería Flandes". Diese wurde in den 80er Jahren von der Firma Loyson gegründet und ist einer der wichtigsten Treffpunkte für die belgische Kolonie in der Peñónstadt.
Den Bürgerpreis erhielten die Freiwilligen der Protección Civil, den für Sportler der erfolgreiche Gelände- und Bergläufer Vicente Ferrández Andreu.
Weitere Preise gingen an den Uniprofessor Josep Ivars Baydal (Tourismus) und posthum an den Lokalhistoriker José Antonio Sala Jorro, Coautor der Serie “Calp, tierra y almas” und an die "Costaleros de la Virgen de las Nieves", die bei den Patronatsfiestas im August das Standbild der Patronin tragen. Die Preise werden am 9. Oktober verliehen.
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Mit drei Verletzten starteten die Kuhtreiben zu den Patronats-Fiestas von Calpe. Einer der jungen Männer wurde von einem der Tiere erwischt, weil er Flipflops anhatte und beim Weglaufen hinfiel. Aber der Hornstoss, den er erhielt, fiel leicht aus, wie sich im Krankenhaus von Dénia herausstellte. Ein anderer Teilnehmer erlitt beim Sturz von der "Zufluchts-Pyramide" Arm- und Beinbruch. Ein Dritter wurde leicht erwischt, weil er sich nicht weit genug hinter das Absperrgitter zurückgezogen hatte, durch das eines der Tiere den Kopf zu stecken vermochte.
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Seit drei Jahrzehnten ist der französische Rekord-Koch (32 Michelin-Sterne) Joel Robuchon ein grosser Freund der Peñónstadt und erhielt als wichtiger kulinarischer Botschafter vor 29 Jahren deren
Auszeichnung “Jaume Pastor i Fluixá- 9 d´Octubre”. Der als weltbester Chef geltende Franzose erlag jetzt in seinem Heimatland einem Krebsleiden.
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