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Calpe / Calp
Calp hat 40 seiner Strassen Namen von Männern gegeben und nur vier den von Frauen, drei davon katholische Heilige. Die Gleichstellungs-Vereinigung "Mujeres por la Igualdad" weist darauf in einem Video hin, den sie während der sommerlichen Freiluft-Ausstellung zum Thema Gleichberechtigung in der Altstadt von Calpe zugänglich machen. Diese und andere flagrante alltägliche Ungleichbehandlungen müssen, so die Vereinigung, so schnell wie möglich durch konkrete Aktionen abgemildert werden.
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Ein herzkranker 82-jähriger Badegast ist am Fossa-Strand ertrunken, nachdem er einen Herzinfarkt erlitten hatte. Die 45-minütigen Rettungsversuche des Strandpersonals fruchteten nichts.
Eine 71-Jährige hatte mehr Glück: Ortspolizisten zogen sie um 4 Uhr morgens am Arenal-Bol-Strand noch rechtzeitig aus dem Wasser, wo Spaziergänger sie entdeckt hatten. Sie war unterkühlt und wies Atemprobleme auf, wurde zum Gesundheitszentrum gebracht.
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Auf 15 Personen hat die Konzessionsfirma die Zahl der Personen aufgestockt, die sich in der Hauptsaison tagtäglich um die Aufbereitung der "playas" der Peñónstadt kümmern, sowohl mit Maschinen als auch von Hand. Das teilte das von Jan van Parijs (PP) geleitete Strändeamt der Stadt Calpe mit.
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Die Calper Oppositionspartei PSOE hat öffentlich Zweifel angemeldet an dem Vorgehen Stadtverwaltung bei Beförderungen. In einem Fall sei eine Jobausschreibung einem offenbar gewünschten Anwärter aus rund 300 städtischen Angestellten quasi exklusiv auf den Leib geschrieben worden. Jetzt fordert die PSOE ein juristisches Gutachten von der Inneren Abteilung der Stadtverwaltung zu mehreren Aspekten des Beförderungsverfahrens an. Die seit Kurzem von Marco Bittner geführten Calper Sozialisten fordern grössere Transparenz in den Verfahren und Chancengleichheit bei städtischen Beförderungen. Sie geben an, dass "Familienangehörige" bevorzugt worden seien, benennen aber keinen konkreten Fall.
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Am 28. März 1943 bombardierten zwei in Gibraltar stationierte englische Kampfflugzeuge ein deutsches U-Boot und versenkten es vor der Küste von Calpe. Am nächsten Morgen entdeckte die Besatzung des Fischerbootes Peñón de Ifach ein Rettungsboot mit 9 Männern, versorgte sie, suchte mehrere Stunden nach weiteren Überlebenden und brachte die im Nachhinein einzigen Überlebenden des U-Bootes dann an Land. Der Kapitän erhielt dafür eine Orden von der deutschen Botschaft, die Besatzung tausend Pesetas, eine Armbanduhr und einen Rettungsring.
Zwei Boote aus Altea holten 5 Leichen aus dem Meer, 31 weitere Opfer wurden in Alicante beigesetzt.
Der spanische Regisseur Fernando Navarrete drehte in diesen Tagen Bilder für einen Dokumentarfilm über die letzten Stunden des vor Calpe versenkten deutschen U-Bootes, wobei er von einem Schiff der spanischen Armada unterstützt wurde, das im Umfeld "den Verkehr regelte". Der Dokumentarfilm soll nach Recherchen von mittlerweile fast einem Jahrzehnt Ende des Jahres 2018 fertig gestellt sein und im nächsten Frühjahr vorgestellt werden.
Weitere Informationen auf der lokalgeschichtlichen Webseite Historiadecalp:
http://historiadecalp.net/submarino.htm

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Auf eine besorgniserregenden Situation bei den Calper Trinkwasserreserven weist laut Internetzeitung "Marina Plaza" ein Gutachten der Trinkwasserfirma "Aguas de Calpe" hin. Die Hauptbrunnen Vall de Laguar im Hinterland und Barranc Salat steuern nicht zuletzt wegen der anhaltenden Trockenheit auf die Überforderung zu. Im Barranc de Salat werden dringend Modernisierungsarbeiten angemahnt, zumal bei anhaltender Überforderung die Probleme zunehmender Versalzung des Wassers und nicht ausreichender Pumpkapazität gelöst werden müssen. Pozo "Lucifer" in Vall de Laguar werde Mitte Juli das Niveau "alerta cero" erreichen, was verstärkter Beobachtung und eine -derzeit nicht mögliche- Aufstockung der Entnahmen aus Barranc Salat notwendig mache.
Über die zum Teil angedachten und zum Teil bereits genehmigten Entsalzungsprojekte hinaus werden kritische Stimmen laut, die sich mit dem auf weiteres erhebliches Wachstum gepolten Calper Stadtentwicklungskonzept kritisch auseinander setzen.
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Das Rathaus von Calpe hat angekündigt, 2,4 Millionen Euro in die (Neu-)Asphaltierung von Strassen in einem Drittel der insgesamt 75 Urbanisationen auf dem Gemeindegebiet zu investieren. Dazu kommen 300.000 Euro für die Verbesserung der Beleuchtung in diesen Gebieten, so das Ayuntamiento. Einige dieser Urbanisationen stammen aus den 60er und 70er Jahren und haben eine Überholung der Infrastrukturen dringend nötig. Das Projekt soll in diesem Jahr beginnen, zum grössten Teil jedoch im kommenden Jahr durchgeführt werden. Vor einigen Monaten habe man bereits in einem Dutzend Wohngebieten für 200.000 Euro Strassen hergerichtet, die durch einen Regensturm im Jahr Anfang 2017 in Mitleidenschaft gezogen worden waren, so Bürgermeister César Sánchez (PP).
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Die an der spanischen Mittelmeerküste vom Aussterben bedrohte Edle Steckmuschel (nacra) hat offenbar an der Fischfarm vor der Küste von Calpe eine neue Heimstatt gefunden: Wissenschaftler des Institutes "Imedmar" der Universidad Católica de València haben bestätigt, dass es dort zwischen 200 und 400 Larven der "Pinna Nobilis" gibt. Diese werden jetzt von den Drahtseilen, an denen sie sich entwickelt haben, an Quarantäne gebracht, wo sie sich jenseits des Einflusses der Krankheit entwickeln können. Dann werden sie mit Exemplaren zusammen gebracht, die quasi "in Gefangenschaft aufgezogen" werden, um einen neuen Anlauf "in freier Wildbahn" zu starten.
Die gleiche Nachricht hatten wir vor wenigen Wochen auch von der "granja marina" vor Altea veröffentlicht. Die Nacra wird bis zu 120 Zentimeter gross und bis zu 30 Jahre alt, ist jedoch seit 2016 aufgrund eines Parasiten fast vollständig vom Meeresboden verschwunden.
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Die seit zehn Jahren während der Sommermonate Juli und August beim Levante-Strand von Calpe eingerichtete öffentliche Sommer-Praxis des Landes Valencia funktioniert in diesem Jahr schon im Monat Juni. Sie ist zu finden an der Avenida Juan Carlos I, Nr. 3 und täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
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Weil die beauftragte Baufirma nicht in die Gänge kam, hat jetzt das Rathaus von Calpe die schlimmsten Löcher im Pflaster des unteren Teils der Avenida Gabriel Miró für den Sommer provisorisch ausgebessert (siehe Fotos 1 und 2) und mit der Neuausschreibung des Pflaster-Auftrages für die Gabriel Miró und die Avenida Ifac und die Calle La Niña neu ausgeschrieben. Die Firma, so das Rathaus, hatte den für April vorgesehenen Baubeginn immer wieder hinausgezögert, so dass der Fertigstellungstermin vor dem Sommer nicht mehr zu halten war.
In allen drei Strassen hatte die 2011 im Rahmen eines EU-finanzierten Projektes finanzierte Pflasterung mehreren Starkregen-Episoden nicht standgehalten. Aber, so die Stadt, Reparaturarbeiten durften frühestens fünf Jahre danach in Angriff genommen werden, um die EU-Finanzierung nicht nachträglich zu finanzieren.

Kurz angemerkt:
Es wurde nicht mitgeteilt, ob sich das Ayuntamiento bei der Baufirma von 2011 um Schadenersatz bemüht hatte und wie lange die Garantiefristen für derlei Arbeiten sind.
-cgb-

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