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Land Valencia / Spanien
Von 44 Millionen Euro gesamten Investitionen des Landes Valencia im kommenden Jahr in die Eisenbahn-Infrastrukturen gehen 20 Millionen in die Modernisierung der Tram-Linie 9 zwischen Alicante und Dénia, damit 2019 die Zugverbindung zwischen Alicante und Dénia wieder aufgenommen werden kann, die im Sommer 2016 zwischen Calpe und Dénia unterbrochen und durch Busverkehr ersetzt werden musste. Der Streckenteil Calpe-Teulada könnte bereits 2018 wieder freigegeben werden. In Dénia wird bereits seit Monaten an der Plattform gearbeitet. Nächster Schritt ist die Vergabe der Arbeiten am Streckenteil Teulada-Dénia.
Insgesamt gibt das Land Valencia für den Abschnitt Benidorm-Dénia 120 Millionen Euro aus.
Für sechs neue Züge für diese Strecke stellt die Generalitat 43 Millionen Euro bereit. Sie können auf elektrifizierten Streckenabschnitten (Alicante-Benidorm) ebenso fahren, wie auf solchen, die es nicht sind.
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Zwei Drittel der von der spanischen Regierung abgesetzten katalanischen Regierung sind am heutigen Donnerstag Abend, 2. November 2017, nach ihren ersten Aussagen vor dem Untersuchungsrichter in Madrid ins Untersuchungsgefängnis eingeliefert worden. Der Rest des "Govern", darunter Ex-Ministerpräsident Carles Puigdemont, befindet sich in Brüssel. Die spanische Staatsanwaltschaft will einen internationalen Haftbefehl erlassen.
Vor dem katalanischen Landesparlament demonstrierten bis zum späten Abend mehrere Tausend Unaghängigkeitsbefürworter für die Freilassung der Politiker.












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Die Autobahn AP-7 zwischen Valencia und Alicante könnte auch nach Ablauf der Konzession im übernächsten Jahr kostenpflichtig bleiben. Dies sei mit einer Verwaltung durch den spanischen Staat nicht unvereinbar, hat der zuständige Madrider Minister Iñigo de la Serna laut spanischer Presse unlängst angedeutet.
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Eines von 5 "Laboratorien" in Spanien, die sich im Auftrag des spanischen Umweltministeriums der Rettung der an der spanischen Mittelmeerküste vom Aussterben bedrohten Edlen Steckmuschel widmen sollen, ist das "IMEDMAR", das Instituto de Investigación en Medio Ambiente y Ciencia Marina von Calp. Das Ministerium hat die Rettung von rund 200 Exemplaren der "nacra" (Pinna nobilis) genehmigt, die im wesentlichen in Seegraswiesen beheimatet sind und eine wichtige Funktion als Lebensraumspender für weitere Arten ausüben. Eine Sporenerkrankung lässt die Lage der Steckmuschel im spanischen Mittelmeer als "katastrophal" erscheinen, so dass sie in dem Calper Institut der Universidad Católica von Valencia und in vier weiteren Meeres-Forschungszentren vor Infektionen geschützt "aufgezogen" werden, damit das genetische Material nicht verloren geht und so in Zukunft die Art wieder "in freier Wildbahn" überleben kann: Huelva, Murcia, Barcelona und das Oceanogràfic in València.
Zunächst werden an den katalanischen Küsten die Exemplare fürs Labor ausgewählt, damit trotz widriger Bedingungen auch eine natürliche Wieder-Vermehrung der Steckmuschel möglich bleibt, die bis über einen Meter lang, 50 Jahre alt und bis zu 60 Meter tief gefunden werden kann. Nur nördlich des Ebro-Deltas ist bisher die "Nacra" von dem vor Almería, Murcia, Alicante, Eivissa und Formentera beobachteten Massensterben der Art verschont geblieben.
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Die katalanische Regierung hat auf die Ankündigung der Aussetzung der Autonomie des spanischen Nordwest-Bundeslandes angekündigt, dass ihre Beamten den Massnahmen nicht gehorchen werden, die in Folge des berühmten Interventions-Artikels 155 erlassen werden. Die offizielle Antwort des "Govern" soll am Donnerstag erfolgen. Dieweil teilte der spanische Bundes-Staatsanwalt mit, dass er eine Verhaftung des katalanischen Ministerpräsidenten Carlos Puigdemont (PdeCat) nicht ausschliesse, wenn er die Unabhängigkeit verkünde. Ihm drohen wegen Rebellion im Amt bis zu 30 Jahre Gefängnis.
Die "spanienfreundliche" katalanische Zivilgesellschaft SCC hat für das Wochenende eine Demonstration in Barcelona angemeldet, um Rückbesinnung auf demokratische Werte und den "Dialog im Rahmen des Gesetzes" zu fordern. Ziel ist, zu zeigen, dass die die Unabhängigkeitsbewegung nicht das Monopol über "die Strasse" ausübt.
Der Vorsitzende der Partei "Ciudadanos", Albert Rivera, ist der Ansicht, dass Ende Januar vermittels des Artikels 155 die Bundesregierung von Spanien Neuwahlen zum katalanischen Landtag anberaumen werde. Er hatte als erster auf Anwendung des Artikels 155 gepocht, aber ausschliesslich für die Ansetzung von Neuwahlen. Die "katalanistischen" Parteien hatten angekündigt, dass für sie derzeit Neuwahlen nicht auf dem Programm stünden. Kein Wunder: Sie hatten bei den Wahlen vor zwei Jahren, die sie selbst als plebiszitär für eine Unabhängigkeit Kataloniens von Spanien bezeichnet hatten, zusammen mit 48 % keine Mehrheit der Wählerstimmen erreicht, aber eine Mehrheit der Abgeordneten-Mandate im Landtag.
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Die Zahl der Zwangsräumungen von Wohnungen ist in Spanien seit zwei Jahren rückläufig, im zweiten Quartal 2017 mit knapp 17.000 gegenüber dem gleichen Vorjahresquartal um 8 %. Dabei ist mit minus 20 % die Zahl der Räumungen aufgrund nicht gezahlter Hypotheken (6.000 zwischen April und Juni) besonders stark zurück gegangen, während die Zahl der Räumungen wegen Mitschuldner mit 10.000 konstant blieb.
Vorn bei den Bundesländern mit den meisten Räumungen wegen Hypothekenschulden lagen Andalusien (1.400), Valencia (1.200) und Katalonien (1.000).
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Die Anzahl der zu fast allen Ortsfiestas im Land Valencia gehörenden Stiertreiben "Bous al Carrer" (oder Bous a la Mar) fiel im Sommer (Juli bis September) 2017 mit 6.650 um rund 7 % höher aus als im Vorjahr. Den Löwenanteil hält die kleinste Provinz, Castellón, mit 3.600, gefolgt von Valencia mit 2.300 und Alicante mit knapp 750. Interessante Randnotiz: Die Anzahl der Veranstaltungen mit "bou embolat" (Stier mit Feuer zwischen den Hörnern) stieg gegenüber dem Vorjahr im mehr als 100 auf 1.300, davon über 800 in Castellón. In unserer Region sind die "bous embolat" zuletzt in mehreren Gemeinden aus Tierschutzgründen abgeschafft worden.
Das Land will für das kommende Jahr strengere Richtlinien für die Stiertreiben einführen: Einstellung eines vom Land mit der notwendigen Genehmigung ausgestatteten Veterinärs, der unter anderem den angemessenen Transport und Unterbringung der Tiere bestätigt. Auch die medizinische Ausstattung für etwaige Unfälle soll verbessert werden.
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Den Rücktritt des Beauftragten der spanischen Regierung im Land Valencia, Juan Carlos Moragues (PP), hat der Magistrat de Gemeinde Benissa mit den Stimmen der lokalen Regierungsparteien Reinlichem, Compromís und PSOE gefordert. Moragues sei verantwortlich gewesen für die Sicherheit der Demonstranten am 9. Oktober, die von rechten Schlägergruppen brutal angegriffen worden seien. Die Polizei habe ihre Schutzfunktion für die friedlichen Demonstranten (Motto: "Sí al Valencia" - Ja zum Valenciano), unter denen sich Mitglieder des Benissaner Ortsvereins der valencianistischen Partei Compromís und Studenten und Schüler aus der Stadt befanden, nicht wahrgenommen, und es habe etliche Verletzte gegeben, so Benissas Compromís-Sprecher Francesco Xavier Tro.
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Die Bankschulden des Landes Valencia sind von Mitte 2015 bis Mitte 2017 um fast fünf Milliarden auf 45 Milliarden Euro gestiegen. Das entspricht mit 42 % des valencianischen Bruttoinlandsproduktes der höchsten Schuldenquote unter den 17 spanischen Bundesländern. Die Regierung des Landes aus PSOE und Compromís verlangt von der Bundesregierung in Madrid eine Lösung für die ererbten Schulden und die chronische "Unterfinanzierung" der Comunitat Valenciana und gibt an, dass mehr als die Hälfte der neuen 5 Milliarden Euro Schulden ihren Ursprung in Entscheidungen der Vorgängerregierung unter der PP haben.
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