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Land Valencia / Spanien
Ihren 130. Geburtstag feiert in diesen Tagen die spanische Gewerkschaft Unión General de Trabajadores (UGT) und ist damit die zweitälteste Gewerkschaft in Europa. "Hinter jedem Recht und jeder Freiheit, die seit 1888 in Spanien erobert wurden, stand immer ein ´ugetista´", so UGT-Vorsitzender Pepe Álvarez. Eine besonders bewegte, aber auch erfolgreiche Zeit erlebte die Gewerkschaft zu Beginn des 19. Jahrhunderts, als zwischen 1902 und 1905 über 70 Generalstreiks und 90 Teilstreiks zu zahlreichen Fortschritten in einer ausbeuterischen und harten Arbeitswelt beitrugen, vor allem bei Sonntagsarbeit, Arbeitsunfällen oder Arbeit von Frauen und Kindern. Die erste Feier des Tags der Arbeit am 1. Mai geht in das Jahr 1890 zurück.
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Ein viertägiger Brand vernichtete in der zweiten Augustwoche fast 3.300 Hektar bewaldeten Geländes in sechs Gemeinden im Hinterland von Gandia in der Provinz Valencia: Gandia, Llutxent, Pinet, Ador, Barx und Quatretonda. 2.600 Anwohner mussten evakuiert werden.
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Das spanische Innenministerium hat den über die katalanische Polizei "Mossos" eingereichten Antrag auf Personenschutz in Belgien abgelehnt. Er bekleide kein staatliches Amt mehr und sei ausserdem nach wie vor ein Flüchtiger vor der spanischen Justiz, auch wenn der internationale Haftbefehl gegen ihn aufgehoben wurde, weil Deutschland diesen auf Veruntreuung öffentlicher Gelder beschränken wollte.
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Wegen Landsfriedensbruchs und tätlichen Angriffs auf seinen Mallorquiner Nachbarn Til Schweiger (54) wurde am Freitag Abend, 3. August 2018, der ehemalige deutsche Tour-de-France-Gewinner Jan Ullrich (44) von der spanischen Polizei verhaftet. Spanischen Medien zufolge war dies nicht der erste Zwischenfall zwischen den beiden prominenten Deutschen auf der Ferieninsel, die deutschen Medien zufolge jedoch als Freunde gelten. Diesmal war der Hintergrund offenbar eine Feier im Hause Schweiger.
Ullrich wurde vor mehreren Jahren wegen Trunkenheit am Steuer von einem Schweizer Gericht zu einer Haftstrafe verurteilt. Seine Radsportkarriere hatte seinerzeit im Doping-Sumpf geendet, anders als ein grosser Teil seiner Gegner war er erwischt worden.
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Von einer Vermindung der Anbauflächen um 30 % in der Comunitat Valenciana, die ihren Ursprung in der Landflucht habe, berichtet jetzt die spanische Zeitung "Información". 15 Organisationen demonstrierten in Valencia für den Schutz der landwirtschaftlichen Aktivitäten, die immerhin noch 14 % des Bruttoinlandsproduktes des Landes Valencia ausmachen. Mehr als ein Dutzend Gemeinden sind akut davon bedroht, von der Landkarte zu verschwinden.












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Die Küstenwache hat am Morgen des Freitag, 27. Juli 2018, drei Flüchtlingsboote mit insgesamt 30 männlichen Emigranten aus Afrika abgefangen und in die Häfen von Jávea, Villajoyosa und Santa Pola abgeschleppt. 5 von ihnen gaben an minderjährig zu sein. die Flüchtlinge wurden in den Häfen vom Roten Kreuz versorgt.
Am selben Tag kamen an den andalusischen Küsten fast 900 Flüchtlinge an. Von Samstag bis Montag, 30. Juli 2018, noch einmal 600, in den letzten drei Wochen rund 3.000.
Allerdings: Die Zahl der Bootsflüchtlinge steigt nicht erst seit wenigen Wochen, sondern mindestens seit 2017, das mit 21.000 zweieinhalb Mal so viele verzeichnete wie das Vorjahr. Deshalb könne man nicht von einem "efecto llamada" (Ruf-Effekt) des aus Italien nach Spanien umgeleiteten Flüchtlingsschiffes "Acuario" sprechen, so die sozialistische Regierung. PP und Ciudadanos warnen, dass mangelnder Schutz der Grenzen rechtspopulistische Bewegungen und Parteien auf den Plan rufen würden, in deren ideologische Nähe in Sachen Flüchtlingspolitik sie bereits selbst von Podemos und regionalistischen PSOE-Koalitionspartnern wie "Compromís" gerückt werden.
Die Vereinigung "Moviliza España" hat Klage eingereicht gegen die 600 Afrikaner, die am Grenzzaun von Ceuta angesichts unterbesetzter und mangelhaft ausgerüsteter Grenzbewachung mit Gewalt ihren Eintritt auf spanisches Gebiet erzwangen: "kriminelle Vereinigung", "vorbereitet", "gewaltsamer Widerstand gegen die Staatsgewalt". Die Initiative stehe Privatleuten und anderen Organisationen offen.
Auf der Homepage von costa-info.de: NEUE UMFRAGE ZUM THEMA:
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Mit einer bisher unbekannten Gewalt stürmten 800 afrikanische Flüchtlinge den spanischen Grenzzaun in Ceuta. 600 schafften es auf spanischen Boden, die meisten stimmten Jubelgesänge an und machten sich auf den Weg zum überfüllten Aufnahmezentrum. Bei dem Sturm, der laut spanischen Hauptnachrichten mit Hilfe von Schneidegeräten, Kot- und Urinbeuteln sowie Behältern mit aggressivem Kalk stattfand, wurden zwei Dutzend Guardias Civiles verletzt, einige kamen mit erheblichen Verbrennungen ins Krankenhaus. Auch 130 Immigranten benötigten ärztliche Betreuung, elf mussten ins Krankenhaus.
Die Guardia Civil hatte den neuen Innenminister gewarnt, dass ihre Ausstattung für eine Kontrolle der Grenzzäune nicht ausreiche. Auf die durch die Welle von afrikanischen Bootsflüchtlingen der letzten Wochen (rund tausend pro Woche) an den andalusischen Küsten völlig überlasteten Einrichtungen reagierte die andalusische sozialistische Ministerpräsidentin Susana Diáz mit einem Hilferuf an die PSOE-Bundesregierung ("schnelle Verteilung auf alle Comunidades Autónomas notwendig") und der Bürgermeister von Algeciras mit einer Feststellung: "Wir sind dabei, zum neuen Lampedusa zu werden."
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Mit David Bonheví und Miriam Nogueras haben sich beim Parteikongress der Partido de Catalunya (PdeCat) am Sonntag, 22. Juli 2018, die Anhänger des in geflüchteten ehemaligen Landeschefs von Katalonien durchgesetzt und damit die harte Linie im Umgang mit Spanien. Die als "gemässigter" geltende Marta Pascal zog ihre Ansprüche auf die Führung von PdeCat zurück. Programmatisch wird die Neuausrichtung von PdeCat als "feindlicher Übernahmeversuch" der republikanischen Linkspartei "Esquerra Republicana" interpretiert.
Knapp eine Woche zuvor hatten Puigdemont (per Videokonferenz zugeschaltet) und sein Nachfolger an der Spitze Kataloniens, Quim Torra, die neue separatistische Bewegung "Crida Nacional per la República“ (Nationaler Ruf nach der Republik) aus der Taufe gehoben. Diese hat jetzt das Ruder bei PdeCat übernommen.
Auf spanischer Ebene hält die konservative Partido Popular dem neuen sozialistischen Regierungschef Pedro Sánchez vor, dass er mit seinen Zugeständnissen für seine Bündnispartner beim Misstrauensantrag gegen Mariano Rajoy (PP) nichts anderes erreicht habe, als eben diese "extrem-nationalistischen" Kräfte in Katalonien zu stärken.
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Eine weniger abenteuerlich als schlimm sich anhörende Familiengeschichte fand jetzt mit der Verhaftung eines jungen Paares am Zugbahnhof von Altea jetzt ihr -vorläufiges- Ende. Die knapp 20-jährigen Eltern hatten vor Kurzem ihr neu geborenes Baby aus der Intensivstation eines Krankenhauses in Mallorca "entführt" und waren dabei mit Vollspeed auf dem Motorrad in die falsche Richtung einer Einbahnstrasse geflüchtet. Auf der Flucht war das Baby zu Boden gefallen.
Nach der Verhaftung in Altea reagierten die Behörden schnell: Das Familiengericht von Benidorm entzog dem Paar ohne festen Wohnsitz die Erziehungsberechtigung nicht nur über das Baby, sondern auch über dessen anderen beiden Kinder, nachdem alle drei positiv auf Cannabis getestet worden waren. Schon die Mutter befand sich vor zehn Jahren in der Zuständigkeit der staatlichen Kinderfürsorge.
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