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PSOE Teulada Moraira: Der Schiffbruch der PP-Regierung
Hèctor Morales Puigcerver, Kandidat für das Bürgermeisteramt der PSPV-, am 11.04.2019 um 14:21 Uhr
DER SCHIFFBRUCH
Die Kommunalverwaltung ist eines der Fundamente einer demokratischen Ordnung.
Mit ihren Kompetenzen sorgt sie für eine effiziente und bürgernahe Verwaltung; Effizienz sei hier das Stichwort. Und wie es in dem Präambel der Europäischen Charta der Kommunalen Selbstverwaltung steht, schließt sie die Teilnahme der Bürger an der Verwaltung als ihr Recht ein. Es ist deshalb wichtig, dass die Öffentlichkeit über die Tätigkeit ihrer Gemeindeverwaltung stets informiert ist, vor allem aber dann, wenn neue Wahlen anstehen. Die Gemeinderäte sind dazu verpflichtet, die Wähler, unabhängig von der bestehenden politischen Auseinandersetzung, über jede Entscheidung und Maßnahme zu informieren.
Wir haben für die Überschrift die Bezeichnung „SCHIFFBRUCH“ verwendet, weil sie am besten die gegenwärtige Situation und die der vergangenen Jahre beschreibt.
Im Folgenden wird das Scheitern der jetzigen Gemeindeverwaltung in Teulada aufgelistet;
 das Gewerbegebiet wurde nicht weiterentwickelt, es liegt seit 14 Jahren, trotz Baugenehmigung brach; die Verluste für die Gemeinde sind unermesslich;
 man hat das öffentliche Abfallentsorgungsnternehmen TEUMO SERVEIS absichtlich leistungsunfähig gemacht, um die Privatisierung dieser Dienstleistung zu erzwingen. Ein typisches Beispiel von Vetternwirtschaft;
 erneut wurde die Ausweitung einer kurzen Strecke der Verbindungsstraße zwischen Moraira und Teulada verschoben;
 weiterhin verfügt Teulada-Moraira über keine öffentlichen Transportmittel, die die zwei Stadtzentren, die Küsten- und Wohngebiete miteinander verbinden könnten. Dadurch wird die Mobilität, sprich Lebensqualität der Bürger, ebenso die wirtschaftliche Belebung stark beeinträchtigt;
 der beliebte Wochenmarkt wurde ins Stadtzentrum verlegt, was seine Überlebenschancen drastisch reduziert;
 El Portet verfügt zur Zeit über keinen Parkplatz, es wurde nach der Schließung des Parkplatzes im Flussbett keine Alternative entwickelt, obwohl es in den naheliegenden, breiten Straßen durchaus Möglichkeiten gibt, vor dem sommerlichen Verkehrschaos geeignete Parkbuchten zu markieren;
 es wurde weder das neue öffentliche Schwimmbad gebaut, noch das alte abgerissen;
 der Bau des Kulturhauses wurde ebenso aufgrund von „“Unregelmäßigkeiten“erst mit
Verspätung angefangen und es bleibt abzuwarten, ob er auch zu Ende geführt wird;
 die hochgejubelte Ankündigung des Entwicklungsplanes von Cap D`Or scheint bereits in
Vergessenheit geraten zu sein, zur Zeit bemüht man sich lediglich um die verlorene
Subvention
 das Urbanisierungsprojekt PAI de Castellóns rund um das Auditorio stockt weiterhin, was
für die Innenstadt Teuladas einen Verlust an wirtschaftlichen Belebungsmöglichkeiten
bedeutet;
 die immer noch fehlende Überdachung der Sporthalle bleibt ebenso von
„Unregelmäßigkeiten“ geplagt;
 anhaltende Konflikte in der Personalverwaltung, inklusive der Polizei, spiegeln mangelndes
Personalmanagement wider;
 die wiederholte, verspätete Bezahlung der Lieferanten und Dienstleistungsfirmen trotz rund 7 Millionen Euro Überschuss, sorgte für eine sehr angespannte Lage;
 die fehlende Erstellung eines städtischen Budgets für 2019 (aus unerklärlichen Gründen), zeugt erneut von Kompetenzmangel;
 ebenso zahlreiche, verlorene Rechtsstreitfälle im wirtschaftlichen Bereich, die von dem Steuerzahler getragen werden müssen;
 Tausende von Klärgruben verseuchen unaufhaltsam das Grundwasser. Es fehlt jegliche Langzeitplanung, um das Problem zu beheben, zugleich pumpt man täglich etwa 1 Million Liter Wasser von der Kläranlage direkt ins Meer. Dieses verstößt gegen das EU Gesetz und wird mit hohen Strafen geahndet;
 die fehlgeschlagene Umleitung des Flussbetts Les Sorts, die das Stadtzentrum von Moraira vor Überflutung schützen sollte;
 die Auflösung der „blauen Parkzone“ sorgt für chaotische Zustände im Straßenverkehr in Moraira, da keine Alternativen geschaffen wurden;
 der Wassserverband Teulada – Benitachell verfügt über 4 Millionen Euro, die nirgends investiert werden: es gibt weder einen Handlungsplan, noch werden Reparaturarbeiten im bestehenden Netzwerk unternommen. So gehen täglich 4,5 Millionen Liter Wasser verloren, d.h. etwa 40% des aufgefangenen Wassers: JEDEN TAG!
 man darf auch nicht die zusätzlichen Ausgaben von 3,6 Millionen Euro für das Auditorium vergessen, für die NIEMAND zur Rechenschaft gezogen wurde,
 besonders besorgniserregend sind die bitteren Konfrontationen mit der Kontrollbehörde (Intervención del Ayuntamiento) bei der Überprüfung der Einhaltung des Dekrets 424/2017 über die Selbstverwaltung der Gemeinden. Die Reaktion zeigte, dass die Gemeinderäte der Lage nicht gewachsen waren.
Das hier dargestellte, komprimierte Panorama der „Schiffbrüche“ soll lediglich einen Eindruck dessen vermitteln, was ein ganzes Buch füllen könnte.
Es wäre nicht nur eine Darstellung der heutigen Situation unserer Gemeindeverwaltung, sondern eine Geschichte von jahrzehntelangen Legislaturperioden der Partido Popular, die trotz absoluter Mehrheit und grenzenloser Propaganda niemals dem Gemeinwohl diente.
Diese Geschichte würde das klägliche Versagen eines veralteten Verwaltungssystems zeigen, das sich durch Mangel an Grundwerten auszeichnet wie Transparenz, Legalität, Respekt den Vertretern der Opposition gegenüber und Verteidigung des Gemeinwohls.
Es ist unrealistisch zu erwarten, dass diese Partei die Probleme lösen kann, die sie durch ihr eigenes Handeln bzw. Unterlassen selbst geschaffen hat.
Bei den in Kürze folgenden Info-Abenden werden wir unseren Arbeitsplan bekanntmachen.
Mit freundlichen Grüßen,
Re: "Stadträtin Teulada: höre nicht auf die verrückten Tierschützer"
Grace Boas, am 16.04.2019 um 00:20 Uhr
Es stimmt nicht , dass die Polizei für den Tierschutz zuständig ist. Arbeite hier 12 Jahre in Teulada; die zuständige ist die Consejala de Sanidad, die nach meiner Anzeige die Polizei informiert. DiePolizeigeht hin ubd schreibt einen Bericht, die Consejala verlangt das Minimum allochip, Tollwutimpfung und Entwurmung. Danach gehen die Hunde in ihre verdreckten Zwinger zurück. Niemand wird besteaft, auch wenn das Gesetzt, sprich die Städtische Verordnung, nicht eingehalten wird. Hunde leben weiteerhin in 3m2 im Dreck und werden nie freigelassen.
Der Consejala sind die Tiere egal, sie will den Wähler nicht verlieren. Die Polizei unterliegt dem Rathaus und die Guardia Zivil dem Richter in Denia. Das Rathaus ist für adminustrative Vergehen zuständig, der Richter für Straftaten wie Tierfolter oder Missbrauch. Für schlechte Haltung ist das Rathaus zuständig und sie lachen uns aus. Die Consejala hat im Auditorio in Teulada vor einer Versammlung gerufen, sie würde nicht auf die verrückten Tierschützer hören. Die Hunde ihrer Freundin, bzw des Vaters, habe ich 8 mal angezeigt und sie leben weiterhin im Dreck, h eingesperrt in einem Rohbau ohne Fenster seit 7 Jahren. Tierschutz in Teulada existiert einfach nicht.
Re: Zufrieden mit Teuladas PP-Regierung - Tierschutz nicht alles!
Berger, am 14.04.2019 um 00:10 Uhr
Ich bin zufrieden mit der Arbeit der letzten Regierung in Teulada.
Anders als in Benissa sieht es, dank ausreichender Kapazitäten,
um Müllabladeplätze herum sauber aus.
Straßen in den Urbanisationen wurden instandgesetzt, die IBI wurde vorbildlicherweise immer gehalten bzw. gesenkt usw. usw. usw.
Man hat in Teulada das Gefühl, dass die IBI-Einnahmen nicht nur für Valencianos da sind, sondern für alle Bürger - ebenfalls anders als in Benissa, für mich der Schandfleck der Costa Blanca!
Die Beachtung der Einhaltung etwaiger Tierschutzgesetze obliegt der Polizei nach Anzeigen, und nicht der Stadtregierung!
Re: Teulada Moraira: Ohne frisches Blut sehe ich schwarz
Grace Boas, am 13.04.2019 um 00:05 Uhr
Es ist tatsächlich sehr bedauerlich, dass die Gefahr besteht, dass die PP wieder gewinnen könnte. Die führenden Familien sind scheinbar so miteinander verbunden, dass nichts außer Vetternwirtschaft und möglich ist. Die 4 Jahre im Tierschutz waren genau so schlimm wie die letzten 40. Wenn kein frisches Blut kommt, sehe ich schwarz.
Re: Schiffbruch Teulada Moraira: Versagen auch beim Tierschutz
Natalia Koss, am 12.04.2019 um 01:00 Uhr
HÉCTOR MORALES hat auch RECHT !!
Auch im Tierschutzbereich, wie die Demo vor einigen Woche zeigte, ist das Rathaus ein Versager. Kein Hundebesitzer in 4 Jahren bestraft , obwohl alle wissen wie die Hundehaltung aussieht. Kranke und ältere Tiere werden einfach zum Sterben ausgesetzt oder abgesperrt. NIEMAND hat im Rathaus etwas getan, um den Tieren zu helfen. Wenn die PP wieder gewinnt, wird sich nuchts ändern. Vetternwirtschaft und Straflosigkeit werden weiterhin über das Leben in Teulada bestimmen. Es reicht!!!