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Montemar-Teulada: Verbrennungen verseuchen unsere Lungen
Gerhard, am 01.11.2019 um 11:54 Uhr
Was würde Greta dazu sagen? Leben die Spanier auf einen anderen Planeten? Wir werden fast täglich von schlechter Luft verseucht, und unseren Lungen und Bronchien schmerzen beim Atmen. Das ist hier sogar legal und wird von den Gemeinden genehmigt.
Was kann man dagegen tun ?
Ist auf der Strasse von La Rancha Montemar nacht Teulada

Viele Grüsse
Re: Verbrennungen: brauche hier nicht Umwelt- und Klimahype
Jörg, am 13.11.2019 um 08:37 Uhr
Ja, manchmal ist es störend und sicher gibt es umweltschonendere Möglichkeiten, die aber sicher mit entsprechendem Kostenaufwand nur realisiert werden können. Sind wir nicht alle in dieses schöne Land gekommen um diese ganze deutsche Hypergenauigkeit hinter uns zu lassen und freier leben zu können ohne das ständige Gegängle von oben? Ich brauche hier nicht diesen Umwelt und Klimahype und kann mich WH nur anschließen, wem die Luft, der Lärm oder sonst was nicht paßt hat doch die freie Wahl sich den Ort seines Aufenthaltes auszusuchen.
Meine Nachbarn haben Hunde die oft bellen, na und? Wenn es zu viel nervt gibts ein nettes Gespräch ohne Ärger und man achtet ein wenig mehr darauf. Statt zu jammern am Besten mal den Kontakt suchen und reden, das klappt meistens.
Ach ja, was die Gifte und der Feinstaub angeht. Einer meiner Nachbarn ist ein 87jähriger Spanier mit einer kleinen Obstplantage, der verbrennt seit mehr als 50 Jahre seinen Baumschnitt und raucht wie ein Schlot. Aber wie heißt es so schön, Geräuchertes hält länger.in diesem Sinne, noch eine schöne Zeit und wenn’s mal arg stört einfach ne Stunde das Fenster zu, dann ist das Gröbste vorbei.
Re: Verbrennungen: Gesundheitsaerzte/-berater auf Gretazug
W.H., am 12.11.2019 um 12:12 Uhr
Liebe Frau Sonderland,

danke für ihren Hinweis mit dem schreddern. Noch eine Frage hätte ich dazu, haben Sie schon mal geschreddert?
Mit einem Elektromotor kommen Sie da nicht weit, mit einem Schredder der Treibstoff verbrennt geht es schon eher. Nur es dauert Stunden, in denen ihre Nachbarn mit Lärm und Abgasen gestört werden. Für einen 25qm Reihenhausgarten sicher kein Problem, auf einer Finca mit mehreren tausend Quadratmeter wird's schwierig. Sie können ja mal zu mir kommen mit ihrem Schredder, dann schreddern wir gemeinsam, bei einem Glas grünen Tee.

Ich hab mich dann mal schlau gemacht, "Gesundheitsberaterin" ist ja nicht alltäglich. Eigentlich sollte jeder vernünftige Mensch wissen, was für ihn gesund ist und auf seinen Körper hören, der sendet nämlich meistens Signale, wenn ihm etwas nicht bekommt. Manche brauchen halt Hilfe, soll es geben.

https://www.gesundheits-ausbildung.de/gesundheitsberufe-ausbildung/

Das ist eine tolle Geschäftsidee und ich wünsche Ihnen von ganzen Herzen, dass sie davon an der CB leben können.

Vielleicht sollten Sie zusammen mit Herrn Dr. Hahn, Arzt für Umweltmedizin, Synergien suchen.
Ich vermute, dass war wahrscheinlich der Grund ihres Kommentars. Vielleicht hat er noch ein Zimmer in seiner Zahnarztpraxis frei, er war früher mal Zahnarzt und ist jetzt wie Sie auf den Gretazug aufgesprungen.
Wie sich die Zeiten geändert haben, früher wurden Zahnärzten Schönheitschirurgen, heute werden sie Ärzte für Umweltmedizin. Man muss halt mit der Zeit gehen.

https://www.die-zahnarztempfehlung.com/zahnkliniken_oralchirurgie/spanien/Z340052_dr_hahn_altea/

Einen schönen Tag noch und bleiben Sie gesund!

Gruß
W.H.
Re: Verbrennungen: unnötige Angriffe und Verunglimpfungen
Hans K., am 10.11.2019 um 20:05 Uhr
Sicher ist es nicht sehr sinnvoll, bei der Verbrennung von Pflanzenabfall über Wasserdampf oder Feinstaub zu streiten. Diese Sache ist eindeutig und die Aussage von W.H. unsinnig. Aber es ist eben an und für sich genommen nur eine Meinungsäusserung.
Genauso, wie die vom Doktor. Auch eine Meinungsäusserung.
Beide haben Platz in einem lebendigen Forum!

ABER der Ton macht die Musik. Was KEINEN Platz haben sollte, sind die unnötigen persönlichen Angriffe und Verunglimpfungen.

Und da hat die Administration schon ein Eingriffsrecht. Wenn auch nicht in einer Sperre des Beitrags, dann zumindest in einer Zurechtweisung.
Und es dürfte ja ein leichtes sein, seine "Pappenheimer" zu kennen. Es gibt leider einzelne Diskussionsteilnehmer, welche immer wieder weit über die Anstandsregeln hinaus schiessen. Hier wäre vielleicht einmal ein zeitliches Blockieren von Beiträgen möglich? Mit Hinweis, dass diese Antwort X geblockt wurde, wegen Unhöflichkeit?
Re: Gruenabfall-Verbrennungen: Schreddern & Kompost so einfach
Claudia Sonderland, am 10.11.2019 um 00:39 Uhr
Danke Herr Dr. Hahn,

Als Gesundheits Beraterin stimme ich Ihnen voll zu.
Ich habe die Hoffnung, nachdem das Verbot des Zigarettenrauchens nun in öffentlichen Gebäuden ganz gut eingehalten wird, dass auch hierfür ein Verbot kommt, denn freiwillig wird das verbrennen von Grünzeug nicht beendet.
Dabei ist es ganz einfach den Grünabfall zu Schreddern oder einen Komposthaufen anzulegen oder das Grün an Sammelstellen zu bringen.

Claudia Sonderland
(Gesundheitsberaterin GGB)
Re: Gruenmuell-Verbrennungen: hier seit ueber tausend Jahren
W.H., am 09.11.2019 um 08:23 Uhr
Hr. Dr. Hahn,

so so, mit Fassungslosigkeit haben Sie meinen Kommentar gelesen. Vielleicht hilft ein bisschen weniger Hysterie und Aufgeregtheit.

Arzt für Umweltmedizin in Altea, ich stelle mir das wirklich schwierig vor.
Die Leute kommen wegen der gesunden Umwelt an die Costa Blanca, früher sprach man immer von Heilklima, so empfinde ich das seit 30 Jahren und ich kenne niemanden der wegen der Umwelt hier hustet, höchstens wegen der Zigaretten.
Die Menschen werden hier viel älter als der Durchschnitt, da frage ich mich wirklich, ob Altea der richtige Platz ist, aber dass ist natürlich ihre Sache, man kann auch in Alaska Kühlschränke anbieten.

Das Wasserdampf weiß ist, ist unbestritten und oft ist es nur die Feuchtigkeit auf dem trockenen Grünabfall, welche sich nachts bildet.
Ich verbrenne seit dreißig Jahren, jetzt nachdem es die Container gibt, nur noch sehr selten. Ich hab mir extra ein Auto für den Transport gekauft.
Der Grünabfall wird dann auf einer zentralen Sammelstelle verbrannt.
Es wird dann immer von Brandstiftung gesprochen, Costa Info hat über das dreiwöchige Feuer in Ramblas Javea ausführlich berichtet.
Macht also die Sache nicht besser. Was dachten Sie denn was mit dem Grünmüll passiert, dass der nach Afrika verschifft wird? Wir haben gar keine Verbrennungsanlage hier. Wir hatten eine in Denia für Algen, zwei Millionen wurden dafür bezahlt, sie ist aber nie wegen technischer Probleme gelaufen.

Die von Ihnen befürchtete Gefährlichkeit mag vielleicht in der Theorie nachgewiesen sein, aber sehen sie das doch mal im Gesamten. Jedes Gift kann töten, es kommt nur auf die Dosierung an. Wenn wir hier ein Problem mit Feinstaub hätten, dann wären die Leute in den Großstädten schon alle tot. Glauben Sie allen Ernstes, dass die Dieselabgase und der Reifenabrieb mit einem kleinen Feuer in wenig besiedelten Gebiet gleichzusetzen sind?

Was denken Sie kommt an der CB vom Himmel, wo hunderte Flieger über uns kreuzen, Balearen-Madrid, Malaga und Alicante in den Norden, haben sie mal hochgesehen? Wie viele Millionen Urlauber landen jährlich in Alicante, sechs Millionen! Und da kommen Sie wegen eines kleinen Feuers für eine Stunde?
Die Leute verbrennen hier seit mehr als tausend Jahren ihre Abfälle von den Feldern und früher gab es nur Landwirtschaft hier.

Noch viel Erflog mit ihrem Geschäftsmodell in Altea und grüßen Sie Greta von mir!
Re: Harmlose Verbrennung? - rücksichtslos frech ggü. Anwohnern
Dr. Hahn, Arzt für Umweltmedizin Altea, am 07.11.2019 um 13:48 Uhr
Guten Tag,
mit Fassungslosiggeit habe ich den Leserbrief:
"Re: Verbrennungen: Foto zeigt nicht mehr als Wasserdampf
W.H., am 02.11.2019 um 00:50 Uhr" gelesen

Jeder halbwegs gebildete Mensch weiß, das bei der Verbrennung von organischem Material stets gesundheitsschädliche, giftige Rauchgase entstehen, besonders wenn das Material noch feucht ist. Dazu kommt natürlich noch der ebenfalls gesundheitsschädliche Feinstaub. Die Behauptung das sei alles unschädlich, halt nur Wasserdampf zeugt von bodenloser Dummheit, Rücksichtslosigkeit der Umwelt und den Nachbarn gegenüber und Frechheit.
Dann noch zu raten das Land zu verlassen oder einen Arzt aufzusuchen wenn die Giftstoffe Schleimhautreizungen verursachen ist eine bodenlose Unverschämtheit.
Traurig, das so ein dümmlicher Kommentar auch noch abgedruckt wird und evtl. andere ermutigt diese Umweltschweinerei zu tolerieren. Spricht nicht für verantwortungsvollen Journalismus!

MfG J. Hahn

Anm. der Redaktion:
Ist der W.H.-Beitrag als Meinungsbeitrag gekennzeichnet? Als Leserbrief, natürlich. Darf als solcher nur veröffentlicht werden, was korrekt ist? Interessantes Verständnis von Meinungsfreiheit, das Ihre. Aus verschiedenen Beiträgen zur Sache sich eine Meinung bilden, darum geht es doch, oder?
W.H. hat mit seinen auch meiner unmassgeblichen Meinung nachunsäglichen "Unschädlicher-Wasserdampf-Thesen" Sie auf den Plan gerufen, dazu kommen vielleicht noch weitere Äusserungen, auch von Betroffenen, und dann werden die Leser sich eine Meinung bilden oder sich vorher noch weiter informieren. Darum geht es, nicht um Verbote.
-cgb-
Re: Verbrennungen: Foto zeigt nicht mehr als Wasserdampf
W.H., am 02.11.2019 um 00:50 Uhr
Was Sie dagegen tun können, das Land am 17.Oktober verlassen, denn so lange gilt das Verbot wegen Brandgefahr.
Wenn ihre Lungen und Bronchien beim atmen schmerzen, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.
Was Sie hier am Foto zeigen ist nicht mehr als Wasserdampf. Beim anzünden entwickelt der feuchte Grünabfall erst den weißen Rauch, auch Dampf genannt. Durch die feuchte Luft morgens, steigt der Rauch nicht auf sondern verteilt sich darunter. Sobald die Sonne oben ist, raucht nichts mehr.
Ich verbrenne auch, aber nur trockenen Grünabfall, dann raucht gar nichts. So viel Rücksicht sollte man schon nehmen.