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Teulada-Moraira
Moraira: Wachtturm "Cap d´Or" und Umfeld werden für 1 Mio hergerichtet
12.07.2018
Mit Hilfe der höchsten Subvention, die Teulada-Moraira von der Europäischen Union je erhalten hat, werden der Wachtturm "Cap d´Or" oberhalb von Moraira-El Portet und sein archäologisches Umfeld hergerichtet. Die Hälfte der Gesamtkosten von rund einer Million Euro werden aus dem EU-Topf FEDER stammen. Das Geld wird dazu verwendet, die Höhle La Cendra, den Torre Vigía, die Zisterne und das iberische Dorf zu restaurieren sowie den Zugang zum Cap d’Or zu verbessern.
Die mit zusätzlichem Schutzstatus zu versehende, aber leichter für geführte Ausflüge zugänglich zu machende archäologische und kulturelle Stätte einschliesslich Höhle soll eine der wichtigsten an der Mittelmeerküste werden, so das Ayuntamiento von Teulada Moraira. Stadtrat Raúl Dalmau habe mit einem Besuch beim Vizepräsidenten des Europaparlaments im Januar in Brüssel den Subventionsantrag entscheidend vorangetrieben.
Das Rathaus beschreibt das Vorhaben:
"Die Cendra-Höhle wird einen besseren Zugang erhalten, Eingangstür und Eisengitter werden ausgewechselt, um den Eingang abzusichern und das Höhleninnere wird verbessert, um Besuchern Eintritt zu gewähren. Es wird eine Holzplattform errichtet, die geführte Touren ermöglicht. Die archäologischen Forschungen werden im bestehenden Hohlraum natürlich weitergeführt, aber auch in dem noch unerforschten Hohlraum, auf den verschiedene Studien hinweisen, und das Ganze wird zur archäologischen Herausforderung. Die Beleuchtung und die Wasserversorgung werden verbessert. Es gilt darauf aufmerksam zu machen, dass die Höhle als eine der wichtigsten archäologischen Stätte der Mittelmeerküste betrachtet wird, ist sie doch auf das Paläolithikum zurückzuführen.
Der Torre Vigía wird komplett restauriert, das heisst Stein um Stein abbauen, und dann wird der Turm identisch rekonstruiert. Die Umgebung des Turms wird ebenfalls verbessert, wird u.a. mit einem Holzgeländer versehen und einem Bodenbelag, der der Natur angepaßt wird.
Die Zisterne ist in sehr schlechtem Zustand, muß gereinigt und restauriert werden.
Gemäss archäologischen Studien gibt es in der Nähe des Torre Vigía und der Zisterne ein iberisches Dorf. Bis zum heutigen Tag wurden noch keine archäologischen Aktivitäten unternommen. Aus diesem Grund sind Studien geplant, die einen Endruck davon geben werden, was es in etwa kosten würde und welche Arbeiten empfohlen würden, um das Dorf auszugraben."




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