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Benitachell / Benitatxell
Opposition bezeichnet Kauf des künftigen Rathauses als illegal
24.01.2019
Als illegal hat die Opposition von Benitachell den Erwerb des Rohbaus an der Kreuzung zum Cumbre del Sol für einen späteren Ausbau zum neuen Verwaltungsgebäude der Stadt bezeichnet. Das vorgesehene Verwaltungsprocedere für den Erwerb von städtischem Besitz sei ausgerechnet von jenen völlig ausser Acht gelassen worden, die sich zuvor mit grosser Inbrunst der Forderung nach Transparenz gewidmet haben, so der abgewählte Bürgermeister Josep Femenía (RED). Überhaupt seien die 100 ersten Tage der neuen Stadtregierung von zahlreichen Aktionen durchzogen, die der Aufklärung bedürfen, so RED, die direkt den Verdacht illegalen Vorgehens und der "Klientelwirtschaft" äusserte. Zur Aufklärung dieser Vorwürfe fordert die Opposition eine Sondersitzung des Stadtrates.
Bürgermeister Miguel Ángel García wies den Verdacht illegalen Vorgehens von sich und bezichtigte die Opposition des Versuches, das politische Klima zu vergiften. "Beim Kauf des neuen städtischen Gebäudes sind alle rechtlich notwendigen Schritte beachtet worden, und die Verwaltungstechniker haben ihn gutgeheissen." Die Opposition habe den Verwaltungsvorgang zu jedem Zeitpunkt einsehen können. Das noch unter Femenía erworbene Haus neben dem aktuellen Rathaus lasse keine langfristig tragbare Erweiterung zu. "Das Rathaus wird nicht aus dem Zentrum verlegt, das Bürgerbüro, das Register und das Bürgermeisteramt bleiben im derzeitigen Gebäude."



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