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Dénia
2018: Fischerboote holten 60 Tonnen Müll aus dem Meer
04.03.2019
Die Bergung von rund 60.000 Kilo Abfällen aus dem Meer bilanzierten für das Jahr 2018 die Fischerboote aus Dénia, sowohl an der Oberfläche treibend als auch in den Netzen verheddert. Tendenz: steigend, vor allem beim Plastik. Mehr als die Hälfte der Abfälle wurde als "nicht gefährlich" eingestuft, 28 Tonnen als organische Abfälle.
Dazu entsorgten die Fischer den "selbst generierten" Müll, nämlich 5,3 Tonnen Altöl, 550 Kilo Ölfilter. Besonders problematisch: die knapp 200 Kilo "kontaminierten Behälter".
Die Fischervereinigung "Posit" erneuert ihre 20 Jahre alte Abfall-Sammelstelle für 35.000 Euro.
Neben der Vorstellung dieser Daten verwies beim jüngsten Treffen der sogenannten "Mesa Portuaria" deren Präsident Gabriel Martínez auf die Selbstverwaltungsbestrebungen des Hafens von Dénia. Dénias Bürgermeister Vicent Grimalt (PSOE) versprach Informationsveranstaltungen zum Thema unter Teilnahme von Präsidenten anderer "autonomer Häfen" von Spanien.


Grafik: Marina Plaza

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