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Dénia
Marktplatz-Plastikflut: Zweitklässler lesen Leviten und liefern Lösungen
13.03.2019
Jeden Montag und Freitag verschandelt eine Flut von Plastikverpackungen das Umfeld des Torrecremada-Wochen- und Flohmarktes, trägt zur "Verschmutzung des Meeres und der Berge" bei, und macht, dass "viele Tiere daran ersticken und sterben" können. Das schrieben jetzt die Zweit- und Drittklässler des Colegio "Pou de la Muntanya" in einem von der Internet-Zeitung Marina Plaza veröffentlichten Brief den Erwachsenen ins Stammbuch. Seit Jahren, seit Jahrzehnten, ist das Problem in allen Gemeinden unserer Region bekannt; zum Ende der Legislaturperiode liess sich das Stadtparlament von Dénia zu einer Debatte herbei und kündigte der für Märkte zuständige Stadtrat Javier Scotto (PSOE) an, ein "Projekt zur Einzäunung des Geländes zu studieren, damit der Müll sich nicht ausbreiten könne".
In ihrem Brief an Umweltstadtrat Josep Crespo schlugen die 7- und 8-Jährigen Lösungen vor: "Das Rathaus könnte Schilder aufstellen, um die Leute zu bewegen, Einkaufstaschen aus Stoff mitzubringen". Und: "Das Rathaus könnte einige Plastik-Müllcontainer aufstellen", damit die Verkäufer dort ihre Verpackungen entsorgen und nicht auf dem Boden lassen. "Und wenn sie dies nicht tun, bestrafen".

Anmerkung:
Zwei Lösungsansätze halt, einer von zum Teil hauptamtlichen Politikern, die seit Jahren für das Plastik-Problem auf dem Marktplatz zuständig sind und zu ihrem Abschied die Studie für ein Projekt vorschlagen. Und der von Zweit- und Drittklässlern, die nur einen Bruchteil der Jahre auf der Welt sind, die wir Erwachsenen dem Problem nicht bloss tatenlos zusehen, sondern es sehenden Auges Tag für Tag verschärfen...
-cgb-




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