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Jávea / Xàbia
Opposition kritisiert neue städtische Abwasserverordnung
18.06.2020
Kaum ein gutes Haar lässt die oppositionelle Partido Popular von Jávea am Entwurf der sozialistischen Stadtspitze für eine neue kommunale Abwasserverordnung. Nicht nur seien die europäische Vorgaben für ein akzeptables Netz von Kollektoren seit fast 20 Jahren überfällig. Die PP vermisst Klarheit in den Bestimmungen über die mögliche und nötige alternative Abwasserklärung durch Sickergruben dort, wo ein möglicher Anschluss an das städtische Netz mehr als 100 Meter entfernt ist. Die Stadt wolle den Bürgern die komplette, auch finanzielle, Verantwortung übertragen.
Problematisch könne es, so die PP, vor allem bei der Vergabe von Um- oder Ausbaugenehmigungen werden, weil das neue Reglement es an Klarheit vermissen lasse und zum Beispiel der Bau von Schwimmbädern in diesem Sinne gar nicht geregelt sei. An einer Studie über die finanziellen Folgen der Umsetzung der neuen Regelung für die Stadtkasse und für die betroffenen Bürger fehle es sowieso.
PP-Sprecherin Rosa Cardona fasste zusammen, dass die Besitzer von rund der Hälfte der Immobilien in Jávea von der neuen Abwasserverordnung betroffen sein werden, aber nicht in dem Sinne, dass sie die entsprechende städtische Dienstleistung erhalten, sondern sie liefern müssen.



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