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Raum Benidorm / Provinz Alicante
Provinz Alicante verlor seit 2000 fast 30 % der kultivierten Fläche
26.03.2021
Mit 50.000 Hektar hat die Provinz Alicante in den ersten beiden Jahrzehnten des Jahrhunderts fast 30 % seiner landwirtschaftlich genutzten Fläche verloren und ist damit nach Almería die Provinz Spaniens mit der zweithöchsten Einbusse an kultiviertem Gelände, so die spanische Zeitung "Información". Die Gründe für diese "Desertifizierung" sind zum einen natürlicher Art, fehlender Regen, Brände und Erosion, beschleunigt durch den Klimawandel. Das spanische Umweltministerium bezifferte die von akuter Austrocknung bedrohten Hektar in der Provinz Alicante mit 90.000 und die zusätzlich gefährdeten Hektar mit 95.000. Das sind nach Angaben der Zeitung zusammen fast 30 % der gesamten Fläche der Provinz Alicante. Die Verschlechterung der Bodenqualität werde durch die steigenden Temperaturen in den nächsten Jahrzehnten zunehmen, so das Ministerium.
Zu den natürlichen kommen Gründe mangelnder Rentabilität, die in den vergangenen Jahrzehnten zahlreiche Landwirte zum Aufgeben kultivierter Flächen gedrängt habe. Beide Prozesse sind immer stärker miteinander verzahnt.



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