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Jávea / Xàbia
Hafenverwaltung schreibt Tangó-Bucht offiziell ab
09.09.2021
Als "verloren" stuft die Landes-Hafenverwaltung den Tangó- oder Pope-Strand beim Puerto von Jávea ein, der über die Jahre weggeschwemmt worden ist, wozu ein nicht unerheblicher Steinschlag von oben kam. Seit 15 Jahren gibt es den Tangóstrand faktisch schon nicht mehr. Die Hafenmauer wird als Teil des Schutzprojektes für den Hafen durch Felsblöcke verstärkt, nachdem dieser Bereich durch Stürme in den Januarmonaten 2017 und 2020 stark in Mitleidenschaft gezogen war.
Den Namen "Tangó" bekam der Strand durch eine Rettungsplattform, die dort 1899 installiert wurde, während der Name Pope einem orthodoxen Geistlichen geschuldet ist, auf der Flucht vor der bolschewistischen Revolution in Jávea gelandet war und diesen Strand goutierte.
Die Umweltschutzorganisation "Ecologistes en Acció" ist der Meinung, dass der Bau des Tangó-Restaurants für das Verschwinden des Strandes verantwortlich ist, weil dadurch der Barranco verstopft und Sedimentablagerung von Land her verhindert worden sind. Deshalb könne die Bucht gerettet werden, indem das Restaurant abgerissen und der natürliche Wasserlauf wieder freigegeben werde. Dafür müsse zunächst einmal das Land die anstehende Verlängerung der Konzession für das Restaurant verweigern, so die Ecologistas laut spanischer Presse.




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