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Raum Benidorm / Provinz Alicante
Cáritas hat in der Provinz Alicante in einem Jahr der Pandemie über 40.000 Menschen mit über einer Million Euro aus eigenen Mitteln und Spenden unterstützt. Der Hilfsbedarf habe sich in der Zeit vervierfacht.
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Der Rückzieher der deutschen Regierung in puncto "Osterruhe" erhielt der Costa Blanca rund 4.000 deutsche Besucher für die Osterwoche. Denn seit Ende März haben Ryanair, Lufthansa und Eurowings 4.000 Passagierplätze aus acht deutschen Städten zum Flughafen Alicante-Elche reserviert.













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Einem Bericht in der englischsprachigen Zeitung Euro Weekly News (EWN) zufolge wurde Ende März 2021 am Alicantiner Flughafen "El Altet" ein britisches Ehepaar auf rüde Weise von der Polizei in das Flugzeug nach London-Gatwick zurückverfrachtet, aus dem es gerade ausgestiegen war, um in der Provinz den Verkauf seines Hauses zu vollziehen. Dazu hatten die Briten, so EWN, sämtliche auf der britischen Regierungs-Webseite nahegelegten Dokumente dabei: negative Covid-Testresultate, Notar-Termin, Brief vom spanischen Anwalt, unterschriebener Kaufvertrag. Allein, die Polizei, die "Spanier und Residenten durchwinkten", checkten die Dokumente etwa eines Dutzends Nicht-Residenten, so die Zeitung. Alle erhielten eine schriftliche Ausweisungs-Order und seien wie Kriminelle von Beamten direkt zurück ins Flugzeug eskortiert worden, mit dem sie einige Stunden vorher gelandet waren.
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Der Brite skizzierte einige weitere Fälle seines Fluges und unterstrich ein "unverständlich aggressives Vorgehen der Polizei":
* 2 Familien wollten Immobilienerwerbe abschliessen
* Ein Mitarbeiter der Britischen Botschaft informierte seine Frau, die als Übersetzerin für die spanische Polizei arbeitet, vor dem Flughafen. Als diese bei der dortigen Polizei nachfragte, sei als Antwort ihr Auto untersucht worden.
* Ein Mann, der seit vier Jahren in Spanien lebte, hatte das Land vor Kurzem für die Beerdigung seines Vaters verlassen. Als er dem Polizisten den entsprechenden Passus auf der spanischen Regierungs-Webseite zeigen wollte, löschte der Polizist diesen Eintrag von dem Telefon des Briten
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Bei Rückkehr nach Gatwick habe sich die britische Polizei und ein spanischer Repräsentant nach Anhören aller Einzelfälle bei allen entschuldigt.
Der britische Premier Boris Johnson hatte eine Woche zuvor angekündigt, dass "in wenigen Tagen britische Besitzer eines Ferienhauses in einem anderen Land dorthin reisen und nach dem Rechten sehen können". "Das, Boris", so der erboste abgeschobene Brite erbost, "erzähl´ mal lieber dem aufgebrachten Polizisten am Flughafen von Alicante".
Immer bleibt ihm nach dem Abenteuer ein schwacher Trost: "Unsere Enkel werden stolz sein, dass ihre Grosseltern aus einem Land ´rausgeflogen sind"...
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Der frühere kanadische Aktivist von der Vereinigung "Abusos Urbanísticos No", Charles Svoboda, bringt den Zwischenfall in Zusammenhang mit einem Artikel in der britischen Zeitung "Express" vor einigen Tagen: "British expats 'in tears' as Spain to deport 500 under new rules ‘Dream over' - Thousands of British expats face being booted out of Spain for failing to register for residency under post-Brexit regulations"
http://www.express.co.uk/news/politics/1415577/Brexit-news-latest-eu-vaccine-block-astrazeneca-uk-john-redwood-boris-johnson-1415577#ICID=Android_ExpressNewApp_AppShare
Es geht um die Ausweisung jener Briten, die innerhalb der Übergangsfrist von 90 Tagen nach dem Brexit Ende 2020 sich nicht um gültige Residencia-Papiere gekümmert haben. Dass dabei der Zeitung zufolge offenbar sogar Briten zurückgewiesen worden sind, die eine Abholbescheinigung für nämliche neue Residencia vorzuweisen hatten, bezeichnet die offenbar übergangslose Härte, die von Teilen der spanischen Grenzpolizei bei der Durchsetzung der neuen Ausweisungsbestimmungen an die Härte gelegt wird.












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Mit 50.000 Hektar hat die Provinz Alicante in den ersten beiden Jahrzehnten des Jahrhunderts fast 30 % seiner landwirtschaftlich genutzten Fläche verloren und ist damit nach Almería die Provinz Spaniens mit der zweithöchsten Einbusse an kultiviertem Gelände, so die spanische Zeitung "Información". Die Gründe für diese "Desertifizierung" sind zum einen natürlicher Art, fehlender Regen, Brände und Erosion, beschleunigt durch den Klimawandel. Das spanische Umweltministerium bezifferte die von akuter Austrocknung bedrohten Hektar in der Provinz Alicante mit 90.000 und die zusätzlich gefährdeten Hektar mit 95.000. Das sind nach Angaben der Zeitung zusammen fast 30 % der gesamten Fläche der Provinz Alicante. Die Verschlechterung der Bodenqualität werde durch die steigenden Temperaturen in den nächsten Jahrzehnten zunehmen, so das Ministerium.
Zu den natürlichen kommen Gründe mangelnder Rentabilität, die in den vergangenen Jahrzehnten zahlreiche Landwirte zum Aufgeben kultivierter Flächen gedrängt habe. Beide Prozesse sind immer stärker miteinander verzahnt.
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Flüchtlingsboote mit je 14 Männern aus Algerien sind Mitte März 2021 an Stränden von Benidorm und Pilar de la Horadada gelandet.
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Insgesamt über 200 Jahre Gefängnis haben Staatsanwaltschaft und Nebenklage für die vier jungen Männer aus Callosa d´Ensarrià gefordert, denen die Gruppenvergewaltigung einer 19-Jährigen vor zwei Jahren zur Last gelegt wird. Die "manada de Callosa" sitzt seither im Gefängnis, die vor dem Provinzgericht in Alicante geforderten Strafen liegen erheblich über denen jener als ursprüngliche "Manada" bekannt gewordenen Gruppe aus Andalusien, die im Jahr 2016 in Pamplona eine junge Frau vergewaltigten.
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Einem Bericht der Zeitung Informacion zufolge will die Generalitat Valenciana alle ausländischen Residenten -aus der EU und aus anderen Ländern- an der Costa Blanca in ihrer entsprechenden Altersgruppe impfen, die eine gültige SIP-Karte der Seguridad Social vorlegen können. Sie werden aufgerufen, wenn sie an der Reihe sind.












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Das Land Valencia hat Lockerungen der Anti-Covid-Massnahmen ab dem 1. März bekanntgegeben, nachdem sich die Inzidenzzahlen innerhalb weniger Wochen auf rund 200 pro 100.000 halbiert hatten (Marina Alta: 140). Die Terrassen von Bars und Restaurants dürfen wieder geöffnet sein, bis 18 Uhr, mit einem Maximum von 4 Personen pro Tisch. Die Geschäfte dürfen zwei Stunden länger als bisher öffnen, bis 20 Uhr, Apotheken und Lebensmittelgeschäfte bis zu ihrem normalen Ladenschluss.
An öffentlichen Orten dürfen sich bis zu 4 Menschen treffen, an privaten oder in Häusern nur 2, jeweils aus veschiedenen Haushalten. Die nächtliche Ausgangssperre ab 22 Uhr bleibt vorerst, aber das wochenendliche Ein- und Ausreiseverbot für Städte ab 50.000 Einwohner ist aufgehoben.
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