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Benissa
Eine Subvention von 400.000 Euro hat das Rathaus von Benissa bei der Provinz Alicante für Strassenreparaturen an der Küste im nächsten Jahr beantragt. Dabei geht es um insgesamt 26.000 qm Strassenbeläge in Montemar, Baladrar, Buenavista, Los Almendros, Finca Paquero, Fanádix und San Jaime. Diese Massnahmen hatte das Ayuntamiento von Benissa bereits 2016 und 2017 in Alicante beantragt - ohne Erfolg.
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Das Rathaus von Benissa schickte die Ergebnisse des zweijährigen Stadtrats-Untersuchungsausschusses zu den überteuerten Kultur-Bauprojekten der Stadt an die Staatsanwaltschaft. Diese soll entscheiden, ob weitere Untersuchungen notwendig sind, um etwaige Gesetzesverstösse bei den Bauarbeiten am Kulturzentrum "Casas de la Purísima", dem Museum für Moderne Kunst "Cases del Batlle" oder der neuen Gemeindebibliothek aufzudecken, die mit Firmen von dem Bestechungsskandal "Taula" ausgeführt wurden.
Beim zweiten Teil des Ausschussergegnisses, ebenfalls auf dem Weg zur Staatsanwaltschaft, ging es, so das Ayuntamiento, um die "irreguläre Beschäftigung eines Rechtsanwaltes während mehrerer Jahre durch die Stadt für insgesamt 300.000 Euro", einem früheren Geschäftspartner von Ex-PP-Bürgermeister Juan Bautista Roselló. Die PP war einverstanden: "Alles ging mit rechten Dingen zu, die Finanzkontrolle hat alle Rechnungen gutgeheissen. Wir haben nichts zu verbergen."
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Nicht zum ersten Mal hat das Ayuntamiento von Benissa bei der Gesundheitsverwaltung des Landes Valencia die Einrichtung einer öffentlichen Arztpraxis an der Küste des Orts gefordert. Die Antwort fiel aus wie bei Radio Eriwan: Im Prinzip ja, aber das hänge von den Möglichkeiten der Gesundheit-Konzessionsfirma für den Marina-Alta-Kreis ab, "Marina Salud".
An der Küste wohnt mehr als die Hälfte der offiziell gemeldeten Bevölkerung von Benissa. Der Gesundheitsausschuss des Landtages in Valencia hatte vor einigen Wochen von Marina Salud die Einhaltung des Investitionsplanes der Firma gefordert, der dieses "consultorio" an der Küste von Benissa vorsieht. Das Ministerium unterstrich die Wichtigkeit einer korrekten Anmeldung der ausländischen Residenten, damit diese Investition unterstützt werden könne.
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Die Guardia Civil ermittelt wegen 14 vergifteter Hunde in den letzten Monaten in Benissa, Calpe und Teulada, von denen 9 starben, gegen 16 Jäger aus dem Marina-Alta-Kreis. Die Umweltschutzabteilung "Seprona" stiess in Benissa und Teulada auf ein gefährliches Insektenvernichtungsmittel, das bei der Vergiftungswelle zum Einsatz gekommen sein könnte. Die verdächtigen Jäger, so die spanische Tageszeitung "Información", befanden sich im Besitz des nicht zugelassenen sehr giftigen Produktes, von dem 1,5 Gramm 500 Füchse töten könnte.
In einem Fachlabor wird untersucht, ob die beschlagnahmten Produkte in Ködern in ländlichen Zonen von Benissa, Teulada und Calpe eingesetzt wurden.
Der Verdacht, dass Jäger mit den Vergiftungen von Hunden in ruralen Gebieten im Zusammenhang stehen könnte, wird bereits seit Jahren auch öffentlich geäussert. Jetzt aber geht die Polizei einer konkreten Spur nach, die zu einem von Seprona und Landes-Agrarministerium inspizierten Lokal führte, in dem nicht zum Verkauf freigegebene Pflanzenschutzmittel gefunden wurden, sehr giftig, abgelaufen und in der Vertriebskette nicht mehr nachvollziehbar. Ausserdem wurden verbotene Fallen für die Jagd gefunden sowie über 50 Jagdhunde ohne Identifizierungs-Chip und Impfung. Den Jägern droht neben kriminaltechnischen Ermittlungen auch eine Verwaltungsanzeige.
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Die über hundert Jahre alte Eisenbahnbrücke "Quisi" (erstes Foto) zwischen Benissa und Calpe wird nicht abgerissen und durch eine neue ersetzt, wie das Land Valencia vor einigen Wochen angekündigt hatte. Die Generalitat reagierte auf die Proteste aus Benissa und bestätigte der Gemeindespitze jetzt (siehe zweites Foto), dass die architektonisch und historisch wertvolle Brücke im Rahmen der Arbeiten an der TRAM-Linie 9 verstärkt und nicht abgerissen wird. Die Brücke gehört dem Land Valencia. Sie soll zum schützenswerten lokalen Kulturgut (BRL) erklärt werden. Damit ist die Ersetzung der Brücke durch eine baugleiche vom Tisch, die von der Stadtregierung abgelehnt wurde.
Das Linienteilstück Calpe-Teulada soll Ende dieses Jahres mit den derzeitigen Dieselzügen wiedereröffnet werden, die leichter sind als die geplanten Hybrid-Züge (Diesel und elektrisch). Neue Gutachten sollen eine endgültige Lösung des Problems näher bringen. Die Modernisierung der Linie Benidorm-Dénia soll 2019 abgeschlossen sein.
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Im zweiten Jahr hintereinander hat die Benissaner Opposition aus PP und dem parteilosen Abgeordneten Isidoro Mollà den Haushalt der neuen Stadtspitze (seit 15 Monaten) abgelehnt. Geplant war ein Etat von 14 Mio Euro, bei dem die Investitionen um 60 % steigern sollten. Aber die Opposition denke lediglich an die Kommunalwahlen in einem Jahr und blockiere deshalb den Fortschritt, "obwohl wir", so Finanzstadtrat Fernando López Corsi (Reiniciem) "16 der von der Opposition vorgeschlagenen Massnahmen darin aufgenommen haben". Jetzt muss mit den Finanzzahlen von 2016 weiter regiert werden, wird allerdings auch die nicht unumstrittene Neufestlegung von Arbeitsplatzbeschreibungen und -entlohnungen im Rathaus erst einmal vertagt.
Die PP begründete ihre Ablehnung mit "fehlenden Garantien für die Projekte", und Mollà, der mit seiner Stimme vor 15 Monaten den Machtwechsel ermöglichte, beklagte, dass "der Haushalt nicht ehrgeizig" und es deshalb egal sei, "ob wir diesen Etat haben oder nicht". Corsi hält dagegen, dass Mollá nur zu einer einzigen vorbereitenden Sitzung gekommen sei und dort "nicht einen einzigen Vorschlag gemacht" habe.
Zum Kurzkommentar von costa-info.de

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Die Bürgermeister von Benissa und Jávea, Abel Cardona (Reiniciem) und José Chulvi (PSOE), mussten Ende April vor Gericht in Dénia Stellung nehmen zu zwei gegen sie erstatteten Anzeigen. Sie zeigten sich nicht nur, aber auch wegen eines kuriosen Umstands sehr zuversichtlich: die anzeigenden Parteien, Polizeigewerkschaft Csif und Oppositionspartei Ciudadanos, hatten nicht einmal ihre Anwälte zu dem Termin geschickt und die für eine eventuelle Rolle als Nebenkläger notwendige Kaution (2.500 E) hinterlegt. Cardona muss die Nichtbestrafung eines Ortspolizisten erklären, der für die Fiestas eine -ausgemusterte- Uniform verliehen hatte, Chulvi eine Stückelung von öffentlichen Aufträgen.
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Anfang April trat Irmelin Buresch-Sauerbrei von ihrem Amt als Präsidentin der Eigentümervereinigung von Benissa-Montemar zurück, das sie seit 12 Jahren inne gehabt hatte. Die Eigentümer sind durch Vize Heinz Wimmers für Dienstag, 8. Mai 2018, um 17 Uhr in das Restaurant "Casa Marco" in Benimarco zur Hauptversammlung eingeladen worden.
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Das städtische Hallenbad von Benissa hat sich für 120.000 Euro einen Biomasse-Ofen zugelegt, der mit genau dem Recycling-Holz funktioniert, das bei der städtischen Dienstleistungsfirma und im Ecoparque in erheblichen Mengen anfällt. Zudem hat das Landes-Energieinstitut die Anschaffung zu einem Drittel subventioniert, die sich durch die Einsparung von Energiekosten deshalb in wenigen Jahren amortisieren soll.
Auch für die "Muckibude" des Hallenbades, das im vergangenen Jahr einen Besucherrekord aufgestellt hat, wurden Neuanschaffungen getätigt: 4 moderne Apparate für das Training der Beinmuskulatur (Fotos 3 und 4).












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