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Dénia
Rund 50 Anzeigen schreiben die Polizeikräfte in Dénia pro Tag wegen Verletzung der Ausgangssperre. Am Sonntag, 29. März 2020, waren es sogar 60. Dabei gesellen sich zu den Klassikern "Einkauf zu weit entfernt von der Wohnstätte" oder "Treffen mit Freunden" immer wieder bezeichnende Interventionen für die komplizierte werdende Situation (ein Mann, der nach einem Krach mit seiner Frau auf die Strasse gerannt und sich dort über diesen Krach lautstark ausgelassen hatte) oder Kollateral-Erfolge für die Gesetzeshüter: der eine oder andere Drogenhändler oder ein Ganove, der sich der Kontrolle entziehen wollte und dann mit Falschgeld in der Tasche erwischt wurde.
Angezeigt wurde auch ein Bürger, der erklärte, auf dem Weg zum Krankenhaus zu sein, dann aber in die entgegengesetzte Richtung davon fuhr.
Der Zivilschutz von Dénia bringt den Kindern des Ortes an ihren Geburtstagen Musik ins Haus. Weil es so viele Anfragen gab, musste die Initiative auf Kinder bis 14 begrenzt werden.

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Die Konfiszierung einer Schutzmasken-Lieferung am Zoll durch die spanische Regierung hat jetzt eine Privatklinik in Denia angeprangert. Das sei von der Transportfirma mitgeteilt worden. Die spanische Regierung hat mehrfach Vorwürfe der Requirierung von Schutzmasken abgestritten und angegeben, dies sei nicht staatliche Politik.
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Mehr als 40 Strafen verhängte laut Policía Local von Dénia an einem einzigen Tag am vorletzten Märzwochenende 2020 wegen der verschiedensten Verletzungen der Ausgangssperre, die im übrigen am Sonntag, 21. März 2020, um zwei Wochen bis zum 12. April verlängert wurde. Einen Mann erwischte es, der 800 Meter von seinem Zuhause mit seinem Hund spazieren ging, eine Frau in Las Rotas, die mit dem Auto eine Freundin besucht hatte und der Besitzer eines Pkw, in dem sich drei Personen befanden sowie einen Jogger beim Sportzentrum. Eine Anzeige bekamen auch zwei Minderjährige, die am Skate Park Marihuana rauchten, und ein Pärchen, das sich mit einem Besuch bei einer Apotheke herauszureden versuchte, in Wahrheit aber ein ruhiges Plätzchen für Geschlechtsverkehr im Auto suchte, so die spanische Presse.
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Neun Anzeigen erstattete die Policía de Dénia an einem einzigen Tag wegen Missachtung der Ausgangssperre. Es traf laut spanischer Presse u.a. zwei Jugendliche in der Calle Pare Pere, weil sie fürs Zigarettenholen sich gar zu weit von Zuhause entfernt hatten und schon wegen ähnlicher Missachtung von Polizeianordnungen verwarnt worden waren. Eine weitere bestrafte Person hatte auf einer Bank sitzend geraucht, eine weitere war für den Einkauf von Toilettenpapier von Pedreguer gekommen. Policias Local und Nacional kontrollierten an diesem Tag mehr als 500 Fahrzeuge, ueber hundert Identitäten wurden festgestellt
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Die teilunabhängige Gemeinde Jesús Pobre gibt die ihr übertragene Zuständigkeit für ihre Kanalisation an das Rathaus von Dénia zurück. Der Grund: 2,5 Millionen Euro wären in den noch anzuschliessenden Zonen zu investieren, was fünf Jahres-Haushalten von Jesús Pobre entspricht. Nun können die Ortsteil-Anwohner sich mit den Fragen über ihren Kanalanschluss an das zu diesem Zweck eingerichtete städtische Büro "Oficina Municipal del Alcantarillado" wenden. Das notwendige Geld, so Ortsteil-Bürgermeister Javier Scotto, sollte sowieso von überordentlichen Instanzen kommen.
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An 20 Stellen im Müllcontainer-Netz von Dénia werden die Abfälle häufig falsch eingeworfen. Das kostet die Stadtkasse pro Monat 1.500 Euro. Dieser Fehlnutzung will das Rathaus jetzt mit einer Info-Kampagne und "Ampeln" gegensteuern. Wo diese rot leuchtet, wird so schlecht und durcheinander und mit Container-fremdem Abfall entsorgt (meistens Grünabfälle oder Sperrmüll), dass die Container-Insel demnächst "vom Netz genommen" werde. Ist die angezeigte Farbe orange, dann stehen diese Container bereits unter Beobachtung. Steht die Ampel auf grün, wird korrekt recycelt, so das Ayuntamiento. Ein Infoblatt der Stadt über die korrekte Entsorgung zeigt unter anderem die 20 "konfliktiven Müllpunkte" im Gemeindegebiet.
Gartenabfälle können im Ecoparque abgegeben werden, Sperrmüll wird auf Anforderung zuhause abgeholt: 901 101 150 oder 96 643 11 54.
Die demnächst in die Ausschreibung gehende neue Müllentsorgungskonzession wird mit dem Container für Biomüll eine neue Entsorgungsvariante einführen. Zunächst sollen 40 entsprechende Gefässe angeschafft und bei Schulen, Residencias, Krankenhaus und Markthalle von Dénia aufgestellt werden. Der Biomüll soll den Schulen mit Stadtgärten zur Verfügung gestellt werden.
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Drei hundert Jahre alte Registrierbücher der spanischen Marine in Dénia wurden jetzt dem Stadtarchiv von Dénia gestiftet. Sie enthalten auf zusammen rund tausend Seiten die Daten aller in Dénia und Jávea rekrutierten Marine-Seeleute aus den Jahren 1911 bis 1935. Im Archiv soll ihre Konservierung gesichert werden und gleichzeitig die Bücher privater oder wissenschaftlicher Forschung zur Verfügung stehen.
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Die Policía Nacional von Dénia hat zwei Spanier von 20 und 35 Jahren unter dem Verdacht verhaftet, innerhalb von zwei Monaten in fünf Wohnungen ihres Mietshauses eingebrochen zu haben. Gestohlen wurden Haushaltsgeräte und Fernseher. Schnell fiel der Verdacht, der sich nun bestätigte, auf die beiden frisch in die Urbanisation gezogenen jungen Männer.
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Viel neues Material über das Leben des in den 60er Jahren in Dénia gesichteten hohen Nationalsozialisten Otto Skorzeny bietet die Dokumentation "El hombre más peligroso de Europa - Otto Skorzeny en España", die jetzt von Pablo Azorín und Pedro de Echave an der Universität von Alicante vorgestellt wurde. Sie wird demnächst vom spanischen Staatsfernsehen TVE ausgestrahlt. Skorzeny war, als einer der Favoriten von Hitler, für die Befreiung Mussolinis und die "Operation Greif" der Ardennen-Schlacht verantwortlich. Er wurde in Nürnberg freigesprochen und kam nach Spanien. Mit Waffenhandel und Spionage (etliches des neuen Materials stammt aus den Archiven von CIA und FBI) wurde er zum Material, arbeitete für CIA und (den israelischen Geheimdienst) Mossad, beriet Nasser, Perón und vielleicht auch Kennedy, vertrat die deutsche Metallindustrie, brachte zahlreiche NSDAP-Parteifreunde nach dem Krieg nach Spanien und weiter und sich selbst in den Status eines Millionärs.
Skorzeny lebte in Madrid, hatte zudem ein Haus auf Mallorca, aber wahrscheinlich nicht in Dénia, wo das "Narbengesicht" von einem glaubhaften Zeugen Anfang der 60er mit dem bekanntesten geflohenen Nazi gesehen wurde, Gerhard Bremer. Dem Kriegsverbrecher half der in Franco-Spanien gut vernetzte Skorzeny 1954 beim Start seines Tourismus-Komplexes "Bremer Park Bungalows". In Dénia dürfte Skorzeny auch Johannes Bernhardt getroffen haben, den Vermittler zwischen Franco und Hitler und zentrale Figur bei der Schaffung der durch Bombardierung von Guernica berüchtigt gewordenen "Legión Cóndor", dem Franco das damals 125.000 Pesetas teure Landhaus "Mas de Oliver" zwischen Dénia und Ondara schenkte.
Zum Artikel über Skorzeny und zum Trailer der neuen Dokumentation in der Internet-Zeitung "Marina Plaza":
http://lamarinaplaza.com/2020/03/01/nuevas-revelaciones-sobre-el-nazi-mas-peligroso-de-europa-y-sus-conexiones-con-denia/

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3.500 Personen haben an vier Tagen die historische Galeone "Andalucía" im Sporthafen "Marina de Dénia" besucht. Es handelt sich um den Nachbau eines der Boote, die zwischen dem 16. und dem 18. Jahrhundert an den spanischen Entdeckungen, Eroberungen und Handelsaktionen auf den Weltmeeren teilgenommen hat.













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