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Dénia
Die im Entwurf des neuen Flächennutzungsplanes für Dénia (PGE) vorgesehenen Parkplatz-Gelände in Las Marinas könnten das Rathaus viele Millionen Euro an Entschädigungszahlungen an die Eigentümer kosten. Davor warnte ein Seminar der Unternehmervereinigung "Cedma" mit Vertretern des Verbandes der Dénianer Bürgervereinigungen.
Mit 12 Millionen Euro könnte demnach allein die bereits von den Grundeignern bei Gericht angezeigte Abänderung der Gelände-Nutzung von zwei Grünzonen die Stadtkasse von Dénia belasten. Bei weiteren 110.000 qm, die in dem Dokument für Parkplätze ausgewiesen sind, könnten, so CEDMA und die Bürgervertreter laut spanischer Presse, das Rathaus über 300 Millionen Euro kosten, wenn die Eigentümer klagen. Diese könnten dort nicht bauen und das fragliche Gelände auch nicht anders nutzen, müssten aber Steuern wie für ein Baugrundstück zahlen und wissen nicht, ob sie angemessen entschädigt werden.
Die Veranstaltungsteilnehmer waren sich einig, dass es in Zukunft nicht ohne eine Erweiterung der Carretera de las Marinas auf 4 Spuren gehen werde und der Camino de Gandia ebenfalls erweitert werden müsse. Das sei schon seit 2015 vorgesehen. Es fehle in Las Marinas an Grund für öffentliche Einrichtungen. Eine Universität-Aussenstelle könne man sich dort gut vorstellen.
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Die Oppositionspartei "Ciudadanos" ist sich sicher: Das Gelände für den künftigen Busbahnhof von Dénia bei Torrecremada ist nicht gross genug für die Wendemanöver von Autobussen! Laut Projekt und laut Rathaus ja, aber Ciudadanos versichert, Expertenmeinungen eingeholt zu haben. Von Verantwortlichen im Rathaus habe man die Auskunft bekommen, dass man die -gut voran gehenden- Arbeiten nicht unterbrechen können, sondern das Projekt zuerst zu Ende gebaut (und eingeweiht) werden müsse, bevor man noch einmal nachmesse, so zitierte das Radio die Denianer Opposition.
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In der Stadt Dénia wurden im vergangenen Jahr in 350 Iglus mehr als 1,6 Millionen Kilogramm Altglas gesammelt. Jetzt wurde das Ayuntamiento für das Recycling 630 Tonnen Altglas ausgezeichnet, eine 3-%-ige Steigerung gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum. Dabei ist das Engagement der Restaurationsbetriebe fundamental, denn sie produzieren die Hälfte der nur ein Mal verwendbarer Flaschen und Glasbehälter.
70 Sonderbehälter werden den 110 an der Sommerkampagne teilnehmenden Gastbetrieben zur Verfügung gestellt, damit sie ihre grossen anfallenden Altglasmengen leichter entsorgen können. An dieser Kampagne nahmen in ganz Spanien 6.300 Gastbetriebe in 80 Küstenstädten teil und recycelten 28.000 Tonnen Altglas, was, so das Rathaus von Dénia, der Menge des CO2-Ausstosses von 4.500 Autos entspreche.
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5 Arbeiter mussten Ende November im Fährhafen von Dénia evakuiert werden, weil dort in einem Metallcontainer ein Feuer ausgebrochen war und mit erheblicher Rauchentwicklung einher ging. Die Feuerwehr war schnell mit drei Wagen zur Stelle, und der Brand war schnell gelöscht.












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Gegen den Vorwurf des Stillstands bei den Baugenehmigungen in Dénia hat sich jetzt die zuständige Stadträtin Maria Josep Ripoll verwahrt: Gegenüber Juni 2011 bis September 2013 seien die sogenannten "grossen Bauanträge" zwischen Juni 2015 bis September 2017 um 80 % auf 250 gestiegen, die "kleinen" Bauanträge um 45 % auf gut 2.600. Von Juli bis September 2017, also seit der Annullierung des Übergangs-Flächennutzungsplanes RUT, stehen 30 grosse und 330 kleine Bauanträge im Ayuntamiento von Dénia zu Buche. Diese Daten stellte die Stadt den Oppositionsparteien auf deren im September gestellten Antrag jetzt zur Verfügung
Ripoll ergänzte, dass knapp drei Viertel der seit Juni 2015 gestellten grossen Bauanträge in der Verwaltung liegen, aufgrund von "Defiziten bei der eingereichten Dokumentation". Jetzt erwäge das Ayuntamiento die Einstellung einer Firma oder eines "colegio profesional" für eine Vorabprüfung der Dokumentation, damit die Anträge korrekt ins Rathaus kommen und schneller behandelt werden können.

Kurz angemerkt:
Klingt bekannt. Beileibe nicht das erste Mal, dass die Stadtführung von Dénia, einer der selbst ernannten Fiesta-Hauptstädte von Europa, in den letzten Jahrzehnten vor ihren Angestellten in die Knie geht. Vor etlichen Jahren scheiterte eine Initiative krachend, städtische Angestellte, die über eine konkrete Anzahl von Tagen hinaus -ohne ärztlichen Nachweis- krank feierten, von "leistungsbezogenen" BONUSzahlungen auszunehmen. Null Chance. Und jetzt soll für die ureigentliche Arbeit des Bauamtes von Dénia, dem seit Jahren der Ruf rekordverdächtiger Ineffizienz vorauseilt, eine externe Firma bemüht werden! Ob deren Tätigkeit dann von den Antragstellern oder vom Rathaus zu bezahlen wäre, muss sich weisen.
Oder verhält es sich ganz anders? Weil die Politik -sowohl "rechts" als auch "links"- seit Jahrzehnten keine klare Linie in die städtischen Bebauungs- und Planungsrichtlinien bekommt, kapitulieren die -vielleicht auch zu wenigen?- Bauamtsangestellten "auf ihre Weise" vor dem unappetitlichen Bebauungs-Hin-und-Her in der Kreisstadt der Marina Alta?
Wie dem auch sei: Das Fazit, dass der Vorwurf des städtebaulichen Stillstandes nicht greife, mit dem Bekenntnis zu belegen, dass drei von vier seit Juni 2015 gestellten Neubauanträgen im Ayuntamiento von Dénia mehr oder weniger auf Eis liegen, hat einiges von einem Eigentor, bestärkt eher den gemachten Vorwurf, als ihn zu belegen. Dies allerdings ohne, dass damit die Schuldfrage geklärt wäre, denn die ist sicherlich längerfristig zu suchen als nur in der seit Mai 2015 laufenden Legislaturperiode.
Carl-Georg Boge

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In der Rekordzeit von 10 Tagen, 19 Stunden, 14 Minuten und 19 Sekunden hat der Dénianer Profi-Segler Alex Pella mit seinem Bootskameraden Lalou Roucayrol auf dem Trimaran "Arkema" die Transatlantik-Segelegatta "Transat Jacques Vabre" in der Klasse Multi 50 gewonnen. Den vorherigen Rekord unterbot das Duo um fast zwei Tage.
Pella hatte 2014 bereits die berühmte transatlantische Einhandregatta "Ruta del Ron" gewonnen, als erster Spanier. Anfang 2017 stellte er mit dem Maxi-Trimaran IDEC Sport den absoluten Weltrekord einer Weltumseglung auf: 40 Tage, 23 Stunden, 30 Minuten und 30 Sekunden.
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Das Ajuntament de Dénia hat an seinen Sandstränden "Deiche" aus sogenannten Seealgen aufgeworfen, um sie vor Erosion zu schützen. Ohne diese Massnahme reichen oft kleine Stürme, um für erhebliche Verluste an Sand zu sorgen, vor allem in Zonen wie Blay Beach, wo mindestens ein Mal pro Jahr aufgeschüttet werden muss. Im vergangenen Winterhalbjahr hatte es bereits gute Erfahrungen mit der "Posidonia"-Methode an der Marineta Cassiana gegeben, deren Trockenzone durch die Aufschüttungen um 20 % vergrössert wurde. Dieser natürliche Strandschutz wird auch durch das Protokoll der europäischen Blauen Flaggen empfohlen und soll bis März beibehalten werden.
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Die Polizei hat in Dénia einen 21-Jährigen verhaftet, der zuvor in einem Juweliergeschäft eine Scheibe eingeschlagen und mehrere Uhren gestohlen hatte. Er versuchte noch in der selben Nacht in einen Pkw einzubrechen. Die Beute aus dem Juwelierladen wurde sichergestellt und dem Eigentümer zurückgegeben. Der Mann war den Gesetzeshütern von Dénia bereits bestens einschlägig bekannt.
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Verbesserungen der Beleuchtung des Castillo sollen ab Januar im Rahmen einer Investitionsmassnahme des Landes Valencia in Angriff genommen werden. Auch die Beschilderung soll optimiert und die Pinien zurückgeschnitten werden. Die Erneuerung der Zufahrtsstrasse zum Castillo soll mit "asfalto impreso" durchgeführt werden, der laut Rathaus längere Haltbarkeit verspricht als Pflasterung. Das Projekt ist mit 370.000 Euro veranschlagt und soll vier Monate dauern.
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