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Dénia
Zum "tausendsten Mal" haben Mitte März laut spanischer Presse Anwohner von Les Bassetes am Strand von Dénia-Las Marinas im Rathaus über den Zustand der Abwasser-Kanäle zum Meer protestiert. Sie werden nicht gereinigt, sind dreckig, das stehende Wasser stinkt zum Himmel. Eine der besonders schlimmen "acequias" heisst "Sarc". Sie ist -Jahr für Jahr- ideale Brutstätte für Mücken und kleine Nagetiere und obendrein ein wahrer Müllplatz. Das Rathaus gab an, dass demnächst eine Reinigung stattfinden soll.
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Seit zehn Jahren verfügt die Policía Local von Dénia nicht mehr über ein Lärmmessgerät. Das bekam die Oppositionspartei Ciudadanos über ein offizielles Gutachten heraus, das die nach monatelangen Nachfragen beim sozialistischen Sicherheits-Stadtrat Javier Scotto erhielt. Man sehe daran, wie weit die die Regierenden in Dénia seit vielen Jahren von den Bedürfnissen und Problemen der Menschen entfernt seien. Der Lärm frisierter Mofas sei eine Konstante in Dénia, gegen die seit Jahren viel zu wenig unternommen werde.
Dem Polizeibericht lasse sich entnehmen, so Ciudadanos-Sprecher Sergio Benito, dass Lärmkontrollen an Mofas und Motorrädern, die manchmal in den Innenstrassen La Mar oder Loreto stattfinden -anderswo offenbar nicht- sich lediglich auf die Papiere der Fahrzeuge beziehen und darauf, ob "erhebliche Umgestaltungen" an ihnen zu beobachten sind. Strafen wegen zu viel Lärms können nicht ausgesprochen werden, weil es der Polizei an einem homologisierten Lärmmessgerät fehlt - seit zehn Jahren.

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Die Falla des Bezirks Campaments hat zum ersten Mal in ihrer Geschichte den Wettbewerb der Falla-Puppen gewonnen. Auf den Plätzen folgten Port Rotes und Saladar. Bei den Kinder-Fallas siegte -zum 6. Mal in den letzten 8 Jahren- der Distrikt Centro.
Die zwei Mal elf Fallas von Dénia werden noch bis Dienstag Abend, 19. März 2019, zu sehen sein, wenn sie in umgekehrter Reihenfolge ihrer Platzierungen angezündet werden, zunächst die Kinder-Fallas und ab Mitternacht die grossen.
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Eine erneute Schlägerei mit einem halben Dutzend Beteiligten verärgerte am zweiten Märzwochenende die Anwohner der Calle Marqués de Campo von Dénia, in der Nähe des Festsaales. Einer der Beteiligten erhielt mehrere Tritte ins Gesicht, als er am Boden lag. Erst das Eingreifen von Policía Local und Nacional beendete das triste Schauspiel, das einmal mehr die Anwohner alarmierte.
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Jeden Montag und Freitag verschandelt eine Flut von Plastikverpackungen das Umfeld des Torrecremada-Wochen- und Flohmarktes, trägt zur "Verschmutzung des Meeres und der Berge" bei, und macht, dass "viele Tiere daran ersticken und sterben" können. Das schrieben jetzt die Zweit- und Drittklässler des Colegio "Pou de la Muntanya" in einem von der Internet-Zeitung Marina Plaza veröffentlichten Brief den Erwachsenen ins Stammbuch. Seit Jahren, seit Jahrzehnten, ist das Problem in allen Gemeinden unserer Region bekannt; zum Ende der Legislaturperiode liess sich das Stadtparlament von Dénia zu einer Debatte herbei und kündigte der für Märkte zuständige Stadtrat Javier Scotto (PSOE) an, ein "Projekt zur Einzäunung des Geländes zu studieren, damit der Müll sich nicht ausbreiten könne".
In ihrem Brief an Umweltstadtrat Josep Crespo schlugen die 7- und 8-Jährigen Lösungen vor: "Das Rathaus könnte Schilder aufstellen, um die Leute zu bewegen, Einkaufstaschen aus Stoff mitzubringen". Und: "Das Rathaus könnte einige Plastik-Müllcontainer aufstellen", damit die Verkäufer dort ihre Verpackungen entsorgen und nicht auf dem Boden lassen. "Und wenn sie dies nicht tun, bestrafen".

Anmerkung:
Zwei Lösungsansätze halt, einer von zum Teil hauptamtlichen Politikern, die seit Jahren für das Plastik-Problem auf dem Marktplatz zuständig sind und zu ihrem Abschied die Studie für ein Projekt vorschlagen. Und der von Zweit- und Drittklässlern, die nur einen Bruchteil der Jahre auf der Welt sind, die wir Erwachsenen dem Problem nicht bloss tatenlos zusehen, sondern es sehenden Auges Tag für Tag verschärfen...
-cgb-

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Die Feuerwehr hat am zweiten März-Wochenende ein eigenem Bekunden nach "kompliziertes" Feuer auf der Kompostierungsanlage gelöscht. Der Brand war am Samstag Nachmittag ausgebrochen, und die Löschung dauerte bis zum frühen Sonntag Morgen. Brände auf Kompostierungsanlagen können sich zu langwierigen Schwelbränden unterhalb der Oberflächen entwickeln, wie vor einem Jahr in Benissa geschehen.
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Unterschiedliche Behandlung von Anwohnern verschiedener Zonen von Dénia durch das Rathaus kritisiert die Bürgervereinigung "Veïns del Montgó" beim Thema Sammelbriefkästen. Dort, wo das Ayuntamiento neue Sammelbriefkästen aufstellt (das Thema läuft bereits seit drei Jahren und etliche Fristen sind verstrichen) hat sich Correos ein ums andere Mal auf eine Verlängerung der Haus-Zustellung der Post eingelassen. Dort jedoch, wo die Bürgervereinigung diese "buzones pluridomiciliarios" installiert hatte, stellte Correos diesen Sonderservice vor etlichen Monaten ein. Dadurch werden, so "Veins"-Präsident Mario Vidal, "Bürger erster und zweiter Klasse" geschaffen.
Festzustellen ist allerdings auch, dass Vidal in die nächsten Kommunalwahlen als Spitzenkandidat der Oppositionspartei "Gent de Dénia" gehen wird.
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Einen 26-jährigen Rumänen verhaftete in Dénia die Policía Nacional, der unter falschem Namen über verschiedene Internet-Plattformen (mindestens) 5 hochwertige Mobiltelefone von Privatleuten gekauft und hinterher nicht bezahlt hatte. Das Gericht von Dénia liess den Mann unter Auflagen frei.
Kurz angemerkt:
Es gibt immer noch Menschen, die bei Privatverkäufen im Internet teure Artikel an fremde Leute verschicken und hoffen, von diesen den vereinbarten Betrag oder das Gerät zu(rück)geschickt zu bekommen. Klar, mit einem zwischengeschalteten Finanz-Garantiedienstleister, der die Zahlung vor Verschickung des Gerätes erhält, aber erst nach beidseitigem Einverständnis freigibt, kostet die Transaktion vielleicht 5 % mehr...
-cgb-

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Die Bergung von rund 60.000 Kilo Abfällen aus dem Meer bilanzierten für das Jahr 2018 die Fischerboote aus Dénia, sowohl an der Oberfläche treibend als auch in den Netzen verheddert. Tendenz: steigend, vor allem beim Plastik. Mehr als die Hälfte der Abfälle wurde als "nicht gefährlich" eingestuft, 28 Tonnen als organische Abfälle.
Dazu entsorgten die Fischer den "selbst generierten" Müll, nämlich 5,3 Tonnen Altöl, 550 Kilo Ölfilter. Besonders problematisch: die knapp 200 Kilo "kontaminierten Behälter".
Die Fischervereinigung "Posit" erneuert ihre 20 Jahre alte Abfall-Sammelstelle für 35.000 Euro.
Neben der Vorstellung dieser Daten verwies beim jüngsten Treffen der sogenannten "Mesa Portuaria" deren Präsident Gabriel Martínez auf die Selbstverwaltungsbestrebungen des Hafens von Dénia. Dénias Bürgermeister Vicent Grimalt (PSOE) versprach Informationsveranstaltungen zum Thema unter Teilnahme von Präsidenten anderer "autonomer Häfen" von Spanien.
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Eine lokalhistorisch wertvolle Dokumentensammlung mit Plakaten, Briefen, Fotos, Zeitungsausschnitten und weiteren Objekten stiftet die seit 1890 in Dénia politisch, kulturell und sozial aktive Familie Serrano dem Stadtarchiv. Besonders bemerkenswert waren nach dem ersten Serrano-Bürgermeister Juan Anfang des 20. Jahrhunderts sein gleichnamiger Sohn, ebenfalls Bürgermeister und 1930 Gründer der Partido Republicano Autónomo im Distrikt Dénia sowie Stadtrat der Partido Comunista während des Bürgerkriegs, und dessen in Argentinien geborener Sohn Juan, der als KP-Mitglied Hauptmann im republikanischen Heer war und dafür mit Gefängnis und Berufsverbot als Kinderarzt in Dénia bezahlen musste, worauf er sich als besonders sozial eingestellter Arzt in La Xara einen Namen machte und im kulturellen Leben der Stadt einen Namen machte, wie das Rathaus von Dénia mitteilte.













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