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Jávea / Xàbia
Den Bau von vier grossen Abwasserkollektoren für insgesamt 8.000 Chalets hat laut "Información" Jáveas sozialistischer Bürgermeister José Chulvi angekündigt, der seit acht Jahren im Amt ist und sich im Mai erneut zur Wahl stellen will. Zwei Kollektoren sind für den Bereich Montgó geplant und je einer für das Cabo de la Nao und Lluca. Alle Häuser die näher als hundert Meter an diesen für insgesamt acht Millionen Euro zu bauenden Kollektoren liegen, müssen sich anschliessen. Alle Immobilien, die weiter entfernt liegen, müssen ihre Abwässer in Klärgruben von einer Kapazität von maximal 250 Häusern entsorgen, so die spanische Zeitung.
Chulvi kündigte an, dass der Ideenwettbewerb für die Neugestaltung des Steinstrandes 1. Muntanyar zwischen Hafen und Arenal eine Lösung für den fehlenden Kanalanschluss der Immobilien in 1. Strandlinie in dieser Zone beinhalten soll.
Der Anschluss von Wohnimmobilien in Gemeinden über einer gewissen Mindestgrösse ist innerhalb der Europäischen Union seit etlichen Jahren vorgeschrieben.

Kurz angemerkt:
Von einem umfassenden Kanalisationsprojekt für die Aussenbezirke von Jávea für viele Millionen Euro war schon vor etlichen Jahren die Rede. Viele Anwohner können jedoch mit der Lösung der fosas sépticas gut leben, zumal ein Grossteil der Kosten für eine einzurichtende Kanalisation -trotz seit Jahrzehnten bestehender regelmässiger Abwässerbeiträge über die Wasserrechnungen der Verbraucher- von den Immobilienbesitzern zu tragen sein würde, ein Kanalisations-Grossprojekt wie das von Dénia-Montgó zur Abschreckung beiträgt und von vielen die Leistung von Kläranlagen ohne die teure moderne dritte Klärstufe als nicht viel besser eingestuft wird als die von -gut gemachten- privaten Klärgruben.
-cgb-

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Das Rathaus von Jávea hat für Mitte März die Neuausschreibung des Auditoriums in der Altstadt angekündigt. Daran ändere auch die Beschwerde der Baufirma "Joca" gegen die Auflösung ihres Vertrages aus der ersten Vergabe nichts, die in fast einem Jahr bis Oktober 2018 lediglich eine Baugrube zustande gebracht hatte und bei der unter Zeitdruck stehenden Politik Verbesserungen herausschinden wollte. Der Rechtsstreit geht vor allem um die Garantiesumme von 100.000 €, die Joca zurück haben, das Ayuntamiento aber als Kompensation für die Verschleppung einbehalten will.
Kurz angemerkt:
Aufs falsche Pferd gesetzt, offensichtlich. Aber das ist bei öffentlichen Bauarbeiten sehr leicht, wo -nicht nur in Spanien, sondern sehr gern auch in Deutschland- Tiefpreisangebote an der Tagesordnung sind, die schon mit der Perspektive der teuren Nachbesserung eingereicht werden. Das PSOE-Rathaus hält dem ein stämmiges und durchaus nicht gewöhnliches "Njet" entgegen, nimmt dafür auch den politischen Preis eines bis zu den Wahlen wahrscheinlich nicht einmal angefangenen Auditoriums in Kauf. Hut ab dafür, auch wenn die Auswahl der Firma Joca offenbar kein Glücksgriff war!
-cgb-

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Zum 5. Mal seit 2001 hat das Bauamt von Jávea Unregelmässigkeiten des beliebten Strandlokals “La Siesta" am 1. Muntanyar aufs Korn genommen, dem Steinstrand zwischen Hafen und Arenal. Mitte Februar entdeckte die Polizei erneut Bautätigkeiten, offenbar für die Erweiterung einer 2016 -ohne Genehmigung gebauten- Sickergrube. Der Bauinspektor erwähnte weitere illegale Einrichtungen wie Pergolas und eine Copas-Bar auf öffentlichem Grund.
Im Stadtparlament prangerte die Opposition an, dass Frechheit gegenüber Stadtverwaltung und staatlicher Küstenverwaltung offenbar siege: "Jedes Jahr eine Multa durch Costas für La Siesta, sie zahlen, und dann machen sie einfach weiter" - eine Benachteiligung für diejenigen Lokale, die sich an die Regeln halten, so PP-Stadtrat Juanlu Cardona.
Baustadträtin Isabel Bolufer (PSOE) kündigte an, sich bei der Küstenverwaltung erkundigen zu wollen, wofür La Siesta Genehmigung habe und wofür nicht, was dann abgerissen werden müsse. Eine Genehmigung für eine Sickergrube werde es nicht geben, sondern die Verpflichtung, sich an die Kanalisation der Calle Génova anzuschliessen.
Kurz angemerkt:
Eine nicht genehmigte Sickergrube soll nach drei Jahren erweitert (!) werden, Bauverstossverfahren seit Jahrzehnten, aber die Baustadrätin muss sich bei der staatlichen Küstenverwaltung erst einmal auswärts einen Überblick verschaffen. La Siestas Anschluss ans Kanalnetz erzwingen? Nach wie vielen Jahren? Drei Jahre nach der Verweigerung einer Genehmigung für eine Sickergrube? Ehrlicher, weil unverblümt resignativ, klang laut spanischer Presse, der für die Belegung öffentlichen Geländes durch Bars und Restaurants zuständige Regierungs-Stadtrat José Luís Luengo über den sommerlichen Siesta-Mercadillo für Kleidung und Accessoires: "keine Lizenz zum Verkaufen, Strafe, stellen Verkauf ein, und dann fangen sie wieder an damit".
Carl-Georg Boge

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Die Rotterdamer Firma "Bike2use" ist mit 65 Mietfahrrädern in Jávea an den Start gegangen. Vorgesehen ist eine Ausdehnung der Dienstleistung im Marina-Alta-Kreis auf bis zu 200 Fietsen. Der Dienst funktioniert über eine App und einen Code, mit dem das Fahrradschloss an den verschiedenen Abstellplätzen geöffnet wird. Der Mietpreis beträgt einen Euro pro halber Stunde. Angebote gibt es für längere Nutzungszeiten.
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Einen eingezäunten Hundepark hat die Stadt Jávea im Montaner-Park bei der Plaza de la Constitución eingerichtet. Dies ist nach Pou del Moro der zweite "parque canino" von Xàbia. Kinder dürfen den Park nur in Begleitung von Erwachsenen betreten. Es gibt Tüten für die Entsorgung der Exkremente.
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Das Provinzgericht von Alicante hat einen Mann zu 13 Jahren Gefängnis und einer Entschädigung von 40.000 Euro verurteilt, der vor einem Jahr eine geistig Behinderte vergewaltigt hatte. Er wedelte mit einem 10-Euro-Schein, zerrte sie in eine Garage und vollzog die Vergewaltigung, obwohl die Frau wiederholt ihre Ablehnung beteuerte. Zudem wurde jeder Zweifel darüber ausgeschlossen, dass der Vergewaltiger wusste/merkte, dass er es mit einer geistig Behinderten zu tun hatte.
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Zwei Jahre nach ihrer Zerstörung durch einen Sturm kann jetzt die Kaimauer mit Aussichtspunkt zur Tangó-Bucht hinter dem Hafen von Jávea repariert werden. Jetzt hat das Land Valencia das dafür notwendige Umweltverträglichkeit-Gutachten erstellt. Die seinerzeit angekündigten Dringlichkeitsarbeiten wurden verworfen, zwei Jahre später aber, nachdem die Wellen die Überreste der Kaimauer gefährlich angenagt haben -in Form einer Reparatur "ohne signifikative Veränderungen"- in Form eines neuen Projektes genehmigt.
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Fast 5.000 Arbeitsstunden stehen für das Jahr 2018 für die Protección Civil von Jávea zu Buche. Gut 3.000 davon gehen auf das Konto der Waldüberwachung von Juni bis Oktober und Ostern, um das Ausbrechen von Bränden zu verhindern oder zumindest früh zu melden und einzugreifen. Bei 16 Zwischenfällen von kleinen Feuern in Schilfgelände, Containern oder einer Küche bis hin zum Brand im Naturpark Montgó am 8. Juli griffen die von José Vicente Serra geführten Zivilschützer ebenso ein wie bei den Überschwemmungen am Arenal am 18. August, der Bergung eines alten Mannes, der in Tarraula in einen Brunnen fiel oder der Suche von zwei verschwundenen Personen.
Präsenz bei Sport- und Festveranstaltungen, vor allem solchen mit Feuerwerken, war ebenso gefragt wie die Wartung von über 400 Hydranten im Gemeindegebiet. Ein Zehntel der Gesamtstunden wurde der Fortbildung gewidmet.












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Den Schutz der alten Anglerwege "Les Pesqueres" in den Steilküsten von Jávea als "einzigartiges Patrimonio" hat die Umweltschutz-Vereinigung "Recerca Oceanogràfica de Xàbia" (IROX) vom Rathaus gefordert. Aber das Ayuntamiento, so die spanische Presse, habe dieses Anliegen des Schutzes vor dem Bau von Chalets an den Steilküsten mit der Begründung abgelehnt, dass dieser Schutz erst in den Details des neuen Flächennutzungsplanes angegangen werden könne. IROX hingegen fordert die Aufnahme der alten Anglerwege, bei denen sich die Angler zum Teil über die Steilküste abseilten und von einem hervorstehenden Felsen oder einer behelfsmässig an der Steilwand eingerichteten Schilfplattformen in die "Infraestructura Verde de la Comunitat Valenciana", weil sonst ihr effektiver Schutz unmöglich sei. Die "Pesqueres" sind ein fast exklusives Phänomen an den Steilküsten von Jávea und Benitachell.
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