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Jávea / Xàbia
Die Guardia Civil hat den Mord an einem 96-jährigen spanischen Chalet-Besitzer in Jávea aufgeklärt, der am 21. Dezember 2021 von seinem kolumbianischen Poolpfleger aus Benitachell erstochen wurde. Dieser nach viermonatigen Ermittlungen Ende April in Benitachell verhaftet. Er war kurz vor Weihnachten bei dem Hausbesitzer eingebrochen, da er zu diesem Zeitpunkt Bargeld bei ihm vermutete. Als das Opfer den Täter überraschte, wurde es von ihm erstochen. Der 58-Jährige erbeutete einen Laptop. Gegen ihn lag in Kolumbien ein Haftbefehl wegen Drogenhandels vor.
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Die Policía Local hat die App "Xàbia Alerta" aktiviert, über die Bürger mit einem Klick sie zur Hilfe rufen können bei Einbruch, Überfall, medizinischem Notfall, Feuer oder sexistischem Übergriff. So wird, sei es als Betroffener oder als Zeuge, bei dem Alarm mit Geolokalisierung die Sprachbarriere abgesenkt. Nach dem Herunterladen gibt man Identifikationsdaten inklusive Telefon ein. Auch besteht die Option, rund um die Uhr Beschädigungen an öffentlichem Eigentum zu melden. Eine Option, sich direkt durchschalten lassen zum Notuf 112, besteht in dieser APP auch ausserhalb des Gemeindegebietes von Jávea. Die Polizei kann, so gibt das Ayuntamiento an, den Teilnehmer nur dann orten, wenn er einen "aviso" schickt.
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Die Stadt Jávea führt für alle Strände ein Rauchverbot ein. Für diese Massnahme stimmten alle Parteine im Stadtrat von Jávea. Immerhin wird dem Rauchen fast ein Drittel der Abfälle an den Stränden zugeschrieben. Ausserdem wird im Sommer eine einheitliche Parkgebühr für das Parken in den Strassen bei den Buchten der Gemeinde gelten. Niedrigere Gebühren für einheimische sieht Bürgermeister José Chulvi (PSOE) juristisch kompliziert, und auch niedrigere Tarife für kürzere Zeiten als den ganzen Tag sind nicht vorgesehen, denn: Es soll keine "Rotation" geben, sondern so wenig Menschen wie möglich in die Buchten kommen, die in den letzten Jahren immer stärker überfüllt waren.












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Weder sei der Arenal-Strand am Oster-Wochenende gesperrt gewesen, noch habe es irgendwann eine Beeinträchtigung der Wasserqualität dort gegeben. So reagierte das Rathaus von Jávea auf die Vorwürfe, dass einmal mehr eine Havarie an der Leitung für geklärte Abwässer ins Meer für Schutzmassnahmen der Arenal-Badegäste habe sorgen müssen. Lediglich sei der Strandbereich in der Nähe des Rohrbruches abgesperrt worden, damit mögliche entstehende Strömungen nicht zu Unfällen führen sollten. Ausserdem habe man sogleich die zuständige Abteilung des Landes angerufen, damit die Havarie sofort repariert werde. Die Wasserqualität sei zu keinem Zeitpunkt gefährdet gewesen, weil lediglich vollständig geklärtes Wasser durch die Leitung fliesse, um in gebührendem Abstand von der Küste ins Meer zu gelangen.

Kurz angemerkt:
Das Problem der Jáveaner Stadtspitze von José Chulvi (PSOE) in diesem wie in etlichen anderen Bereichen ist das der Glaubwürdigkeit. Die betroffene Leitung geht allzu häufig kaputt, die Einleitungen von echten Abwässern im Bereich der Gorgos-Mündung beim Hafen von Jávea sind seit Jahren eine Konstante. Dem rauchintensiven Feuer auf der ehemaligen Müllkippe setzte das Ayuntamiento nichts entgegen, wiederkehrende Vorwürfe über illegale Baumassnahmen oder solche mit zweifelhaften Genehmigungen in der Nähe der Strände sitzt die Chulvi-Verwaltung einfach aus.
-cgb-

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Einen öffentlichen Streit mit der Policía Local hat sich Jáveas sozialistischer Bürgermeister José Chulvi ausgerechnet zu Ostern eingefangen. Die Ortspolizei von Jávea hat angekündigt, bis zum Ende der Woche nach Ostern "keine Sondereinsätze" mehr durchzuführen. Hintergrund ist eine seit Monaten schwelende Auseinandersetzung um Forderungen der örtlichen Gesetzeshüter um höhere Gehaltszulagen.
Die Stadtspitze wurde von dem Teilausstand der Policía Local auf dem falschen Fuss erwischt und zeigte sich "betroffen und überrascht". Nach 13 Treffen mit Polizeivertretern in den letzten Monaten und Nachfragen beim städtischen juristischen Dienst habe man den Gewerkschaftsforderungen schliesslich nachgegeben. Enttäuscht sei man deshalb, dass die Polizei trotzdem "die Sicherheit der Bürger des Ortes als Geiseln ihrer gewerkschaftlichen Forderungen genommen" habe.
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Die Uweltschutzvereinigung Ecologistas en Acción hat das Rathaus von Jávea wegen etlicher und seit langem dokumentierter Löcher im Kanalisationsnetz und den daraus resultierenden regelmässigen Abwässer-Einleitungen ins Meer beim Wasserwirtschaftsamt und den Uweltministerien von Spanien und der Comunitat Valenciana angezeigt. Jetzt legten die Umweltschützer, die immer wieder und ohne entscheidende Massnahmen des seit zehn Jahren von José Chulvi (PSOE) geführten Ayuntamiento von Xàbia auf die Undichtigkeiten der Kanalisation vor allem im Verlauf des Gorgos-Flusses hingewiesen, die unter anderem nach jedem starken Regenfall zu einer Flut von Feuchttüchern im Umfeld der Gorgos-Mündung zwischen Aduanas-Kieselstrand und dem I. Montañar führen. Auch am Arenal-Strand stellten die Umweltschützer "Übelkeit verursachende Gerüche" fest.
Ecologistas berichtete nach ihren Inspektionen anlässlich der Regenfälle im März und Anfang April 2022 von einer roten Rohrleitung, die bei der Brücke der Vía Augusta, "fast versteckt im Schilf", als Überlaufleitung für die Abwasser-Pumpstation dient und Abwässer einschliesslich der genannten "toallitas" direkt in den Gorgos-Fluss einleitet, von wo aus es direkt ins Meer und an die Strände geht.
Eine öffentliche Antwort der Stadtspitze blieb, wie auch auf zahlreiche ähnliche frühere Veröffentlichungen, aus.
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Als Odyssee bezeichnete die spanische Internet-Zeitung "Marina Plaza" die Bezahlung von städtischen Steuern und Abgaben über die Webseite des Rathauses von Jávea, die eigens zu diesem Zweck im Februar überholt worden war. Jetzt werde der Steuerzahler direkt auf die Webseite der Banco "Sabadell" umgeleitet, auf der er jedoch nicht bezahlen kann, wenn er nicht Kunde dieser Bank sei. Die Alternative spricht auch nicht für erfolgreiches Bemühen um Vereinfachung: Zum Bezahlen muss man erst das Rathaus informieren, von dem man eine Kontonummer für die Überweisung erhält, die anschliessend wieder der Stadtverwaltung gegenüber bestätigt werden muss.
Das von José Chulvi (PSOE) geführte Ayuntamiento von Jávea sieht die Schuld bei der Partner-Bank Sabadell, die seit November die notwendigen Anpassungen nicht vorgenommen habe, was nun in den nächsten Tagen geschehen soll. Steuer- und Beratungsfirmen, die nicht zuletzt für zahlreiche ausländische Anwohnern Steuer- und Verwaltungsangelegenheiten erledigen fragen sich, warum das neue System nicht vor seiner Einführung auf ordentliches Funktionieren überprüft wurde. Immerhin lieferte das Rathaus eine Entschuldigung.
Und weist auf die Alternative hin, Steuern und Abgaben direkt in den Banken zu bezahlen. Genauer: in einigen Banken, nämlich Santander (1 Filiale in Jávea), Cajamar (1) und Sabadell (3), nicht jedoch in BBVA und Caixa (je 3 Filialen), mit denen das Rathaus nicht mehr arbeitet.
Kurz angemerkt:
Immerhin eine Entschuldigung. Aber das Rathaus von Jávea unter dem früheren PSOE-Hoffnungsträger José Chulvi, der vor 7 Jahren eine überwältigende und vor 3 Jahren noch eine knappe absolute Mehrheit erzielte, kommt seit einigen Jahren aus dem Entschuldigungsmodus kaum heraus. Und es geht dabei nicht um Kleinigkeiten und auch nicht um den durchaus lobenswerten Kampf gegen betrügerische Auftragnehmer von öffentlichen Gross-Aufträgen (Brücke, Auditorium etc.), die schon bei der durch Niedrig-Anbietung erschummelten Auftragserteilung spätere erpresserische Preistreibungsversuche anpeilen und sich in mehreren Fällen am Rathaus die Zähne ausgebissen haben, das diese lobenswerte Standfestigkeit immerhin mit jahrelangen und mindestens politisch inopportunen Verzögerungen bezahlen muss. Vielmehr geht es unter anderem um schwer nachzuvollziehende Baugenehmigungen oder zahnloses Verwaltungsverhalten gegenüber Bauverstössen in erster Küstenlinie, ständig und seit Jahren wiederkehrende Verschmutzungen an der Küste aus einer scheinbar nicht in den Griff zu bekommenden Kanalisation bei der Gorgos-Mündung sowie die monatelange regionale Rauchvergiftung durch die brennende Müllkippe Ramblars. Durchaus Themen, bei deren Dauerhaftigkeit manch einem der Gedanke kommt, ob es für die/den dafür Verantwortlichen mit Entschuldigungen getan sein sollte. So wird es wohl sein, eine mögliche -verzögerte- Antwort der Bürger von Jávea würde es sowieso erst bei der nächsten Kommunalwahl 2023 geben, wenn überhaupt.
Carl-Georg Boge

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Das Rathaus von Xàbia will im Sommer für das Parken in den Buchten Granadella (C/ Pic Tort) und Portitxol (C/ Barraca) eine Tagesgebühr erheben. Das soll die Sicherheit erhöhen, den Besucherdruck mindern, die Kosten tragen helfen und die Übernachtungen an den Stränden einschränken. Seit ein paar Jahren können im Sommer tagsüber die Granadella-Badegäste die Bucht nur noch mit dem Bus erreichen.












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