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Teulada-Moraira
Die Bürgermeisterin von Teulada Moraira, Rosa Vila (Compromís), hat die beiden sozialistischen Stadtrats-Abgeordneten Alejandro Llobell und Héctor Morales aus der Ortsgegierung (Magistrat) geworfen und ihnen die Bezüge und die Leitug ihrer Fachbereiche entzogen. Die Verweigerung ihrer Stimmen für den Gemeindehaushalt sei nur der Tropfen gewesen, der das Fass der Monate langen Torpedierung der gemeinsamen Arbeit der Koalition durch die beiden PSOE-Abgeordneten zum Überlaufen gebracht habe. Die beiden seien vor allem als Vertraute der oppositionellen Partei PP aufgefallen, die eigentlich nach ihren Vorwürfen gegen sie und die Verweigerung ihrer Stimmen für den Etat von selbst hätten den Magistrat hätten verlassen müssen, so die Bürgermeisterin.
Jetzt regiert Vila aus der Minderheit mit den Stimmen von Compromís und zwei parteilosen Stadträten, jeweils Ehemaligen von Ciudadanos und PSOE. Sie forderte den Ortsverein der PSOE auf, ihre beiden Stadträte durch neue zu ersetzen und an den Koalitionstisch zurückzukehren.
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Die Regierungskoalition in Teulada Moraira aus Valencianisten und Sozialisten steht vor der Auflösung, so die spanische Presse. Äusseres Zeichen: Juniorpartner PSOE stimmte gegen den Haushalt, und jeder, der die Live-Übertragung der ersten Stadtrats-Sitzung des neuen Jahres im Internet verfolgte, konnte sich von der vergifteten Atmosphäre ein Bild machen. Die Compromís-Bürgermeisterin Rosa Vila bezeichnete PSOE-Stadtrat Héctor Morales als "Vertrauensmann" der oppositionellen Partido Popular. Die Animositäten zwischen den Parteien bestehen laut spanischer Presse bereits seit Monaten und sind Teilen der Bevölkerung bekannt.

Kurz angemerkt:
Die Chemie stimmte mindestens zwischen zwei Magistrats-Stadträten von Compromís und PSOE schon seit wenigstens einem Jahr nicht mehr. Ich selbst musste damals schlechte Erfahrungen mit dem sehr lockeren Umgang von Kommunikations-Stadtrat Aitor Llobell Sala und Bürgermeisterin Rosa Vila (beide Compromís) mit anberaumten Terminen machen, um es gelinde zu formulieren. Ein mir seit langem bekannter PSOE-Stadtrat -relativ neu in der Kommunalpolitik- bestätigte schon damals meine Wahrnehmung von Llobell als zwischen unzuverlässig, arrogant und im Umgang wenig korrekten Stadtrat, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, legte sogar noch "ein paar Schüppen drauf". Das ist eigentlich nicht unbedingt ein öffentlich kommentarfähiges Thema, bietet vor dem jetzt in die Öffentlichkeit geratenen Koalitionskrach aber eine nicht von der Hand zu weisende Hintergrundinformation darüber, wie lange dieser sich bereits aufgebaut haben dürfte.
Carl-Georg Boge, Hsg. WOCHENPOST und costa-info.de

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Mit der Verdopplung der Corona-Fälle auf über 60 in nur einer Woche hat es zum Ende des Jahres 2020 die Gemeinde Teulada Moraira mit einem Inzidenzwert von 560/100.000 in die Spitzengruppe der Marina Alta gebracht, übertroffen nur von Vergel (2.500) mit dem Makro-Ausbruch im Seniorenheim und Pego (620) und auf gleicher Höhe mit Jávea und Ondara. Der Durchschnitt des Landes Valencia liegt bei 360, der Marina-Alta-Kreis hat zuletzt einen sprunghaften Anstieg erlebt, der sich an den Weihnachtstagen noch verstärkt haben dürfte, was sich Anfang des neuen Jahres herausstellen wird. Besonders schlecht sieht es mit 450 (gleichzeitig Kreis-Durchschnitt) auch in Dénia aus und ebenfalls alarmierend hoch in Calpe mit 350 sowie Benissa und Gata mit knapp unter 300.
Das Kreiskrankenhaus von Dénia musste schon zu Weihnachten die Karte der Verdoppelung der Intensivbetten ziehen und steuert auf eine stärkere Überlastung zu als in der ersten Corona-Welle im Frühjahr 2020.












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Die Gemeinde Teulada Moraira reinigt die Ufer des Feuchtgebietes "Senillar" beim Hauptstrand "Ampolla" von Moraira vom Schilf, während es in der Mitte als Unterschlupf und Brutstätte für Wasservögel stehen gelassen wird. Anschliessend wird "Geotextil"-Material verlegt, damit die Pflanzen nicht so schnell wieder nachwachsen, aber trotzdem das Regenwasser durchgelassen wird. Ausserdem sollen einheimische mediterrane Pflanzen ausgebracht werden, um das Nachwachsen des Schilfes zu ver- oder zumindest behindern.
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Ein Trinkgelage (botellón) im Pinienwäldchen "Pinaret" von Teulada lösten laut spanischer Presse in einem Eileinsatz am vorletzten Dezember-Wochenende 2020 Ortspolizei und Guardia Civil gemeinsam auf. Die Identität von acht Minderjährigen wurde festgestellt, noch mal so viele entkamen. Das Sanktionsspektrum bewegt sich zwischen 600 und 30.000 Euro, weil Alkoholtrinken im öffentlichen Raum verboten, dazu die Übertretung der Covid Regeln kommt und obendrein die Gruppe das Gelände ziemlich arg zugemüllt und sogar Mobiliar beschädigt hat. Einer der Teilnehmer musste von Sanitätern behandelt werden, weil er so betrunken war.

Kurz angemerkt:
In Teulada, wo vor zwei Wochen ein Treffen von jugendlichen Fussballern für einen der grössten Corona-Ausbrüche der Region (15 Ansteckungen) gesorgt hatte, hatte zuletzt die Bürgermeisterin Rosa Vila wortreich öffentlich an die "individuelle Verantwortung" appelliert. Informationen, nach denen an dem Kicker-Treffen auch einer oder mehrere der offiziellen Koordinatoren der städtischen Fussball-Schule teilgenommen hatten, konnte (oder wollte) Vila nicht bestätigen. Die Relevanz dieser möglichen Information erschloss sich der Gemeindechefin -zumindest auf Nachfrage von costa-info.de und WOCHENPOST- nicht.
-cgb-

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Für einen Corona-Ausbruch mit mindestens 15 neuen Covid-Ansteckungen sorgte am ersten Dezember-Wochenende in Teulada eine Feier junger Fussballer aus Teulada und Benissa, eines jener sozialen Treffen, von denen seit Ausbruch der zweiten Corona-Welle dringend abgeraten wird. Zig Sportler und Menschen aus deren Umfeld mussten sich testen lassen und in die Quarantäne. Der "brote" war einer der bedeutendsten in der Marina Alta seit Ausbruch der Pandemie. Das Rathaus von Benissa setzte als Vorsichtsmassnahme das Training der Mannschaften der städtischen Fussballschule aus.
Rosa Vila (Compromís), seit den letzten Kommunalwahlen Bürgermeisterin von Teulada Moraira, appellierte angesichts des grossen Covid-Ausbruchs in ihrer Gemeinde an das Verantwortungsbewusstsein der Bürger, ohne das eine erfolgreiche Bekämpfung der Pandemie nicht möglich sei.

Kurz angemerkt:
WOCHENPOST und costa-info.de fragten am heutigen Donnerstag, 17. Dezember 2020, das Bürgermeisteramt, ob es bestätigen könne, dass bei dieser fatalen Fussballer-Feier auch einer oder zwei der durch die neue Rathausspitze ins Amt berufenen Koordinatoren des Jugend-Fussballs anwesend waren. Und, wenn ja, ob dieser Umstand politische Verantwortung des städtischen Sportamtes an diesem Corona-Ausbruch begründe.
Die Antwort der Bürgermeisterin von Teulada Moraira: "Das Land Valencia hat zwischen dem vergangenen Freitag und gestern 15 Covid-Ansteckungen aus einem sozialen Event bestätigt. Der Ausbruch von Teulada wird von der Landes-Gesundheitsverwaltung Sanidad kontrolliert, uns keine Beteiligten oder weiter zu treffende Massnahmen mitgeteilt. Die städtische Sportschule ist nicht geschlossen worden, was wir schon mit dem geringsten Anzeichen getan hätten, wenn wir es von Sanidad gemeldet bekommen hätten. In Benissa wurde der Trainingsbetrieb unterbrochen, weil es eine entsprechende Anweisung von Sanidad gegeben hat. Es ist dem Rathaus von Teulada Moraira wichtig, mit dieser Frage verantwortungsvoll umzugehen, aber ohne unnötig zu alarmieren".

Dass Teuladas Bürgermeisterin Vila nicht geradeheraus antworten kann "Den oder die werfen wir ´raus, wenn sich diese Vorwürfe bestätigen sollten", ist eines. Es aber bei wohlklingenden Appellen an die individuelle Verantwortung zu belassen, etwas anderes. Da geht die politische Zuständigkeit meiner Meinung nach weiter, betrifft natürlich auch das Verhalten von Personal, dem man die Betreuung z. B. der Fussballkinder übertragen hat. Das sind Vorgänge, die auch nicht sofort coram público vonstatten gehen müssen; die Zeit wird zeigen, ob die Bürgermeisterin ihrer Verantwortung über wohlfeile Appelle hinaus gerecht wird. Theoretisch ist Vila jedenfalls jetzt unter Zugzwang: Das Rathaus, und nicht nur die Landes-Gesundheitsverwaltung, sollte den Vorfall und die Beteiligung daran aufklären. Und gegebenenfalls ihre Leute entlasten. Wenn aber Menschen an diesem unseeligen Covid-Treiber-Event (die letztlich uns allen die Navidad vermiesen) beteiligt waren, die auf Grund ihrer Funktion dort noch weniger zu suchen hatten als die Horde junger Knallköppe, dann sollte dies Konsequenzen haben. Sonst laufen gutgemeinte Appelle an die individuelle Verantwortung Gefahr, ins Bla-Bla-Land eingeordnet zu werden.

Carl-Georg Boge, Hsg. WOCHENPOST und costa-info.de

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Das Rathaus von Teulada Moraira hat im Hundepark beim Hauptstrand von Moraira sieben Spielgeräte aufgestellt, damit sich dort "die Tiere gemeinsam mit ihren Besitzern vergnügen können." Im nächsten Jahr soll ein ähnlicher Hundepark im Stadtzentrum von Teulada eingerichtet werden.
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In Zukunft sollen Kitesurf und Windsurf an den Stränden von Teulada Moraira nur noch in der Sommer-Hauptsaison verboten sein und nicht mehr, wie bisher, das ganze Jahr über. Dies ist einer der Vorschläge des Strand-Ausschusses der Gemeinde, anhand dessen die Öffentlichkeit erst einmal von dem bisherigen ganzjährigen Surf-Verbot erfahren hat. Für den Strand von El Portet will die Gemeinde in Valencia die Erlaubnis für neue Behindertentoiletten und einen Rettungsposten beantragen. Das angeschwemmte Seegras soll künftig lediglich von Mitte März bis Mitte Oktober abgefahren werden. Und für den Zugang von Hunden zu den Stränden ausserhalb der Saison solle es, so das Ausschusspapier vage, "wichtige Aktualisierungen" geben, ebenso wie in puncto Rauchverbot am Strand.
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Die Polizei hat in Teulada Moraira einen Briten und 9 Mitglieder des von ihm angeführten Drogenhändlerrings verhaftet, der im Keller seines seit mehreren Jahren funktionierenden Restaurants eine Marihuana-Plantage betrieb. Bei der Hausdurchsuchung wurden Drogen im Wert von 200.000 Euro sowie Waffen und Bargeld sichergestellt. Ein Bürger hatte der Polizei den entscheidenden Tipp gegeben. Der Bandenboss lebte in einem Chalet im Wert von vier Millionen Euro und besass weitere Immobilien in der Region sowie mehrere hochwertige Fahrzeuge. Einer seiner Angestellten wohnte über dem Restaurant und betreute die Indoor-Plantage. Auch wird dem Mann vorgeworfen, über 60.000 Euro an Stromgebühren hinterzogen zu haben, indem er den energieintensiven Betrieb nicht über den Stromzähler laufen liess, sondern das Netz mit einem mehreren Meter langen unterirdischen Kabel anzapfte. Der Brite versuchte sich seiner Verhaftung durch einen Sprung aus dem Fenster zu entziehen.
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